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Kreisturntag gab ein Stelldichein

Von Jens Burmester

Lüneburg. Der Sportbeirat, die Interessenvertretung aller 55 Lüneburger Sport- und Schützenvereine, der Kreisschwimmverband Lüneburg, Kreisjugendring Lüneburg, Sportentwicklungsausschuß im Kreissportbund Lüneburg, SPD-Ortsverein Lüneburg, CDU-Ortsverband Lüneburg oder die Teilnehmer des Integrationsprojektes "Fahrradfahren für Migrantinnen" - sie alle waren zu Gast im Versammlungsraum der Lüneburger SV. Nun gaben auch der Vorstand und die 20 anwesenden Delegierten der 39 Vereine (11 Vereine vor Ort) des Niedersächsischen Turner-Bundes (NTB), Turnkreis Lüneburg, ihr Stelldichein (12. November 2016). Während es außerhalb des LSV-Versammlungsraumes bitterkalt war, ging die alle zwei Jahre stattfindende Vollversammlung im warmen Versammlungsraum recht harmonisch über die Bühne. "Hausherr" und LSV-Vorsitzender Ralf Pagels mußte aus privaten Gründen kurzfristig absagen, dafür sprang LSV-Vorstandsmitglied Jens Burmester in die Bresche und begrüßte die Anwesenden und wünschte im Namen des Vorstandes einen guten Verlauf der Sitzung.

Die stellvertretende Turnkreis-Vorsitzende Annegret Meyer freute sich über die Resonanz der Teilnehmer und gab das Wort sogleich an NTB-Vizepräsident Lutz Alefsen. Der arbeitete die Tagesordnung zügig ab, es herrschte Einigkeit unter den Delegierten. Die Neubesetzung der Vorsitzenden (seit zwei Jahren vakant) brachte kein Ergebnis, ebenso die Jugend und Öffentlichkeitsarbeit (Stellvertreter). Der größte Fachverband im Kreissportbund Lüneburg mit rund 15.221 Mitgliedern kämpft unter anderem mit Nachwuchsmangel, insbesondere in der Vorstandsarbeit. Aber auch andere Fachverbände oder Sportarten haben ähnlich gelagerte Probleme. Und Olaf Jähner, Geschäftsführer Kommunikation Turnerjugend beim NTB, skizzierte in einem etwa 20 Minuten dauernden Vortrag zum Thema "Verein(t) in die Zukunft" die Möglichkeiten für Sportvereine, wie sie sich in den kommenden Jahren aufstellen sollten. Mitgliedergewinnung oder die Attraktivität im Verein zu erhöhen durch neue Konzepte waren dabei wichtige Bausteine.

Sportbeirat krempelt die Ärmel hoch

jb Lüneburg. "Der Stellenwert des Sportbeirates scheint nicht zu stimmen. Offensichtlich werden wir nicht richtig wahrgenommen." Mit diesen Worten machte Hartmut Deja (Präsident MTV Treubund Lüneburg), Sprecher des Lüneburger Sportbeirates, den anwesenden 16 Vereinsvertretern die momentane Situation dieser freiwilligen Arbeitsgemeinschaft aller 55 Lüneburger Sport- und Schützenvereine deutlich. Nur zehn Vereine fanden den Weg in das LSV-Klubheim, um aktuelle Themen auf der Jahresversammlung des Gremiums zu beleuchten (19. November 2015). "Heute Abend sieht man, welchen Stellenwert der Sportbeirat hat", machte Deja unmissverständlich deutlich.

Statt Trübsal zu blasen, richtete Hartmut Deja zusammen mit seinem stellvertretenden Sprecher Uwe Walther (Vorsitzender VfL Lüneburg) den Blick nach vorn. Denn Frustschieben liegt dem Duo und seinen Beiratsmitgliedern Hans-Werner Heitsch, Manfred Leptien und Erwin Rose (verhindert) nicht. Anpacken und gemeinsam mit den Vereinen die Zukunft im Sport gestalten, ist die Devise. Nicht zu vergessen: Es gibt viele Aufgaben zu lösen und Herausforderungen zu bewältigen.

Und so war allen schnell klar, dass der Flüchtlingsstrom in Deutschland das beherrschende Thema ist, aber auch die Integration, Ganztagsschule oder die frühkindliche Entwicklung. "Es ist nicht einfach, Sport und Ganztagsschule zu verbinden", betonte Hartmut Deja. Insbesondere die rückläufigen Zahlen von Kindern im Alter zwischen sieben und 14 Jahren, die einem Sportverein beitreten wollen, bereiten dem Beiratssprecher arge Bauchschmerzen. "Was passiert, wenn Kinder die Sportvereine nicht mehr aufsuchen ?" Nicht nur die Sportstudios sind eine ernstzunehmende Konkurrenz für die Sportvereine, auch die  Zahl der Ehrenamtlichen ist erschreckend gesunken. Deja: "Die Anforderungen sind um das Doppelte gestiegen". Das bedeutet: Noch mehr Hauptamtliche, dadurch kommen die Vereine in finanzielle Engpässe und müssen letztendlich ihre Mitgliedsbeiträge erhöhen.

Einig waren sich alle Anwesenden, dass der vor 37 Jahren gegründete Lüneburger Sportbeirat nicht das Handtuch wirft, sondern weiterhin Flagge gegenüber der kommunalen Politik und Verwaltung zeigt.

So wurde auch über den aktuellen Stand der Hallen- und Sportplatzsituation in Lüneburg berichtet. Thomas Wiebe, Bereichsleiter Bildung, Jugend und Soziales bei der Hansestadt Lüneburg und erster Ansprechpartner der "neuen" städtischen Bildungsdezernentin Pia Steinrücke (zu Gast auf einer Bürgerversammlung), betonte, das u. a. eine neue Zweifeld-Sporthalle zwischen den Berufsbildenden Schulen und dem Johanneum sowie eine weitere Zweifeldhalle im östlichen Teil des Lüneburger Stadtteils "Hanseviertel" entstehen wird. Gleichzeitig machte Wiebe auch auf die Flüchtlingssituation in der Hansestadt aufmerksam. So seien bis Oktober 2015 331.226 Erstanträge gestellt worden. 2016 muß die Hansestadt 462 Flüchtlinge, die vorwiegend aus Syrien, Afghanistan und dem Irak kommen, aufnehmen. 161 davon sind bereits untergebracht. 2015 waren es noch 138, 2013 wurden 122 Flüchtlinge aufgenommen. Abschließend stellte Hartmut Deja die Frage: "Welche Dienstleistung können wir zur Verfügung stellen ?" Eine Antwort, die nicht leicht zu beantworten ist.

 

Der Lüneburger Sportbeirat

  • Gründung: 24. Februar 1978
  • freiwillige Arbeitsgemeinschaft aller Lüneburger Sport- und Schützenvereine (Interessenvertretung)
  • keine Rechtskraft
  • kein eingetragener Verein
  • keine Untergliederung des Kreissportbundes

Bundestagsabgeordnete kommen an den runden Tisch

Kreisjugendring Lüneburg zum sechsten Mal zu Gast bei der LSV

jb Lüneburg. Das halbe Dutzend ist voll. Zum inzwischen sechsten Mal trafen sich die Mitglieder des Kreisjugendringes Lüneburg (KJR) im Versammlungsraum der Lüneburger SV (20. Februar 2014). 19 Teilnehmer aus 17 Mitgliedsgruppen waren zur Vollversammlung gekommen. Die neun Tagesordnungspunkte wurden durch den KJR-Vorsitzenden Frank Dreyer in 60 Minuten wie gewohnt zügig abgearbeitet. Harmonie war das Credo der Sitzung. Dreyer bedankte sich nicht nur bei Kreisjugendpfleger Klaus Metzdorf, sondern auch bei seinen Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.

Frank Dreyer wies während der Versammlung auf den sogenannten "Runden Tisch für Ehrenamtliche" am 14. Mai 2014 im Jugendzentrum Reppenstedt hin. Dort werden elf Tage vor der Europawahl die Bundestagsabgeordneten Eckhard Pols (CDU), Hiltrud Lotze (SPD) und Dr. Julia Verlinden (Bündnis 90 / Die Grünen) dem Vorstand als auch interessierten Mitgliedsgruppen unter anderem zum Thema Jugendarbeit Rede und Antwort stehen. Gleichzeitig erinnerte der KJR-Chef an das traditionelle Jugendgruppenleiter-Treffen am 14. März 2014 im Feuerwehr-Haus Lüneburg-Mitte (Lise-Meitner-Straße 12).

Der Kreisjugendring ist ein freiwilliger Zusammenschluss von derzeit 48 anerkannten Jugendgruppen, -verbänden, -initiativen und -zentren im Landkreis Lüneburg. Die Lüneburger SV als Stadtverein gehört dem KJR seit 21. Februar 2007 an.

 

"Qualität des Schwimmsports weiter entwickeln"

Kreisschwimmverband Lüneburg e. V. plant Jugendtreffen bei der LSV

jb Lüneburg. "Wir möchten die Qualität des Schwimmsports weiter entwickeln". Das sagte Uwe Döring, Vorsitzender des Kreisschwimmverbandes Lüneburg (KSVLG) auf der Mitgliederversammlung im LSV-Vereinsheim (31. März 2011). Für Döring und die vier dem KSVLG angehörenden Vereinen (MTV Treubund Lüneburg, VfL Lüneburg, TSV Adendorf und Lüneburger SV) heißt es unter anderem, auch das Thema Ganztagsschulen nicht auszublenden. "Wir müssen neue Wege gehen, um mit den Schulen in Kontakt zu treten. Die Ganztagsschulen bereiten uns Kopfzerbrechen, zumal diese bis teilweise am späten Nachmittag ihren Sport ausüben. Da rafft sich kaum einer abends mehr auf, im Verein zu trainieren." Das spiegelt sich auch in den rückläufigen Meldezahlen an Wettkämpfen wider. Ein Grund dafür sei, so der einstimmig wiedergewählte KSVLG-Chef weiter, das wenige Training. Gleichzeitig wird der Vorstand auch nach Lösungen suchen, die Zeiten im Sportbad besser zu koordinieren.

Kreisschwimmwartin Rita Nipkow konnte für 2010 immerhin 84 Starts bei den Kreismeisterschaften vermelden, 178 Starts gar beim Kreisnachwuchsschwimmen, und im Februar 2011 waren es 139 Starts bei den Kreishallenmeisterschaften in Lüchow.  Darüber hinaus wies Nipkow auch auf die Anzahl der Kampfrichter in den vier Vereinen hin. Der VfL Lüneburg stellt 21, der TSV Adendorf zehn, der MTV Treubund Lüneburg sieben und die LSV vier.

Jugendwartin Marie Bryzgalski hatte die Idee, ein sogenanntes Kreisjugendtreffen auf die Beine zu stellen. "Viele Jugendliche aus den Vereinen kenne ich noch nicht. Dies wäre eine Möglichkeit, sich mit einem Grillfest und Spielen näher kennenzulernen." LSV-Vorstandsmitglied Jens Burmester warb für dieses Event bei seinem Klub. Geplant ist, das Kreisjugendtreffen am Sonnabend, 2. Juli 2011, bei der LSV durchzuführen. Ein kleines Gremium des derzeit 206 Mitglieder starken KSVLG wird in Kürze zusammentreten und ein Konzept erarbeiten.

Folgende Wettkampftermine stehen an: Kreismeisterschaften am 28. Mai im Freibad Hagen (Ausrichter: TSV Adendorf); Nachwuchsschwimmen im Sportbad (bei SaLü) am 26. November und Sülfmeisterschwimmen von der Salztherme Lüneburg (SaLü) am 24. September.

Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis (alle einstimmig wiedergewählt): Rita Nipkow (Kreisschwimmwartin), Alexandra Bryzgalski (Kassenwartin), Frank Paketuris (Schriftführer) und als neuer Kassenprüfer Jens Burmester (LSV).

 

Deutsches Sportabzeichen bei der Lüneburger SV ?

Sportentwicklungsausschuss im Kreissportbund Lüneburg zu Gast im LSV-Klubheim

jb Lüneburg. Neun Mitglieder des Sportentwicklungsausschusses (SEA) im Kreissportbund Lüneburg (KSB) gastierten bei der LSV (10. August 2010). Im Rahmen ihrer Sitzung unter dem Vorsitz von Andreas Bahlburg wurden Themen wie beispielsweise die Neuregelung der 1 €-Kräfte oder das für den 28. Oktober 2010 geplante Sportforum zum Thema "Ganztagsschule" diskutiert und beraten.

Außerdem stand noch ein Resümee des am 5. Juni 2010 im Sportpark Uelzener Straße stattgefundenen Events "Generationen treiben Sport - Region Elbe & Heide macht das Sportabzeichen" auf dem Programm.

Der vom KSB-Vorstand berufene Referent für Sportabzeichen Joachim Holste machte deutlich, eventuell das Deutsche Sportabzeichen vom 5. Juni in zwei Jahren bei der Lüneburger SV mit gleichzeitiger Nutzung des Freibades Hagen durchzuführen. "Die Voraussetzungen, um diese Veranstaltung bei der LSV auszurichten, sind vorhanden. Aber noch ist nichts konkretisiert", so Holste.