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In allerletzter Minute

Niedersächsischer Ringerverband drohte der K.o.

Von Jens Burmester

Nienburg / Lüneburg. 72 Jahre nach Gründung des Niedersächsischen Ringerverbandes (NRV) wurde in allerletzter Minute die Auflösung der Organisation abgewendet. Nachdem NRV-Präsident Karlheinz Franke unlängst drei "Brandbriefe" an die Verantwortlichen der 20 Mitgliedsvereine mailte, konnten für das wichtige Amt des Vizepräsidenten Finanzen gleich drei Kandidaten gefunden werden. Der bisherige Amtsinhaber Michael Wimmer (Achim) stand nach 15 Jahren nicht mehr zur Verfügung. Dem NRV-Präsidium drohte der K.o., wäre das Finanzressort vakant und in der Führungsetage die Altersstufe konstant geblieben.

Und so konnte Franke ein langjähriges, bekanntes Mitglied präsentieren. Die ehemalige Frauenreferentin Sigrid Guderjan (Bad Zwischenahn). Die erfahrene Buchhalterin und Kennerin der Ringer-Szene wurde auf dem Verbandstag in Nienburg (17. März 2019) einstimmig von den anwesenden Delegierten zur neuen Vizepräsidentin Finanzen gewählt. Mit ihren 72 Jahren nimmt sie die Herausforderung für zwei Jahre an, danach erfolgt der Generationenwechsel. Dafür stehen zwei neue Kandidaten als "Währungshüter" in der Warteschleife und werden zu gegebener Zeit auf ihre anstehenden Aufgaben vorbereitet. Auch in der NRV-Vorstandsetage, die ebenfalls für weitere 24 Monate von den bewährten Funktionären ausgeübt wird, soll dann eine Verjüngungskur stattfinden.

Wiedergewählt wurden NRV-Boss Karlheinz Franke (Wilhelmshaven), Vizepräsident Sport Burkhard Haberland (Achim), Kampfrichterreferent Thomas Strauß (Achim), Aus- und Fortbildungsreferent und Rechtsausschuss II Peter Schuchard (Weyhausen), Jugendreferent Sergej Baal (Quakenbrück) und Rechtsausschuss I Frank-Henner Trenne (Wilhelmshaven). Heidemarie ("Micki") Franke, die viele Jahre die Passstelle betreute, legte ihr Amt nieder. Ihr Mann Karlheinz Franke nimmt die Passaufgaben zunächst wahr, bis ein Nachfolger aus den Reihen der Mitgliedsvereine gefunden wurde.

Zwei Vereine unter einem Dach

Lüneburger SV und FC Dynamo Lüneburg kooperieren

Von Jens Burmester

Lüneburg. Nach der gescheiterten "Ehe" zwischen der Lüneburger SV und dem LSK / Hansa vor nunmehr neun Jahren, nimmt der 467 Mitglieder starke Klub an der Schützenstraße in Lüneburg einen neuen Anlauf. Mit dem FC Dynamo Lüneburg wurde jetzt ein Vertrag für die Nutzung der Sportanlagen der LSV durch die beiden Vorsitzenden Ralf Pagels (LSV) und Jens Niemann (FC Dynamo Lüneburg) unterzeichnet.

Der 2009 gegründete Verein FC Dynamo Lüneburg ist seit acht Jahren Gast beim VfL Lüneburg. "Wir sind dem VfL dankbar, dass wir über so einen langen Zeitraum das Gelände und die Räumlichkeiten nutzen konnten. Das war für die Entwicklung unseres Vereins wichtig, denn so konnten wir Kontinuität bei uns etablieren. Die Zusammenarbeit mit den VfL-Verantwortlichen klappte immer gut, und wir haben uns da wohlgefühlt", betont Dynamo-Chef Jens Niemann.

Das Gelände an den Sülzwiesen wurde aber durch die vielen VfL-Mannschaften und auch zuletzt durch den LSK übermäßig strapaziert, so dass die Rasenflächen arg in Mitleidenschaft gezogen wurden. Es fand sich immer ein gemeinsamer Weg, aber es erforderte einige Koordination, um dies für alle immer positiv zu gestalten. Mit Unterstützung der Hansestadt Lüneburg wurden dann Gespräche zwischen der Lüneburger SV und dem FC Dynamo Lüneburg aufgenommen. Hilfreich war zudem, dass die Vereinsvorsitzenden beider Klubs freundschaftlich verbunden sind.

Nach vielen intensiven Gesprächen fanden beide Vereine eine zukunftsweisende Lösung. Die Fußballsparte der LSV wird sichtlich von seinem neuen Gastverein profitieren. Anfang Mai wird der FC Dynamo Lüneburg dann sein zehnjähriges Bestehen im Vereinsheim der Lüneburger SV feiern. "Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit und freuen uns auf gemeinsame sportliche Erfolge", macht Dynamo-Vorsitzender Jens Niemann deutlich. Und sein Kollege Ralf Pagels ergänzt: "Wir freuen uns auf die angenehme Zusammenarbeit. In den letzten Jahren ist aus der eher sportlichen Rivalität ein freundschaftliches Verhältnis gewachsen, das wir jetzt fortsetzen und vertiefen möchten."

Ein erstes gemeinsames Projekt könnte der Aufbau eines Altherren-Teams ab der übernächsten Saison sein, denn beide Vereine haben inzwischen geeignete Kandidaten für den Aufbau dieser Altersgruppe. Zudem können eventuell auch andere Abteilungen der Lüneburger SV aus dieser Kooperation Kapital schlagen. "Wir erwarten durch die Veränderung der Platzsituation einen positiven Schub, möchten das Vereinsleben insgesamt beleben und aktiv mitwirken und mitgestalten. Das haben wir uns gemeinsam auf die Fahnen geschrieben, und dann schauen wir mal, was da machbar ist", so Jens Niemann.

Finanzierungsplan für Laufbahn

Sportausschuss erstmals zu Gast im Vereinsheim der Lüneburger SV

Von Jens Burmester

Lüneburg. Kein Beschluss, keine Empfehlung an den Rat der Hansestadt Lüneburg - dafür aber ein positives Echo aus den Reihen der 16 Mitglieder des Sportausschusses der Hansestadt Lüneburg (Vorsitz: Henrik Philipp Morgenstern) für die sanierungsbedürftige Laufbahn (Tartanbahn) auf dem Vereinsgelände der Lüneburger SV. Erstmals kam der Ausschuss im Versammlungsraum des Vereinsheimes der Lüneburger SV zu seiner Sitzung zusammen (5. März 2019). Nach einem ausführlichen mündlichen Vortrag von Britta Herrschaft, Sportreferentin der Hansestadt Lüneburg, über den aktuellen Sachstand der in die Jahre gekommenen Bahn, wurde den Lokalparlamentariern deutlich, dass eine 400-Meter-Laufbahn (derzeit rund 380 m) für die LSV und die angrenzenden Schulen sinnvoll sei.

Nachdem die Lüneburger SV im Oktober 2018 eine Anfrage wegen der Sanierung der Tartanbahn an die Stadtverwaltung stellte, fand Mitte November des vergangenen Jahres im Vereinsheim ein Gespräch mit den Schulen statt. Fazit: Sowohl IGS Kaltenmoor, Johanneum (Theodor-Heuß-Straße) und Anne-Frank-Schule Kaltenmoor befürworteten eine 400-Meter-Laufbahn. Mit einer genormten Bahn wie beispielsweise beim TSV Adendorf oder MTV Treubund Lüneburg könnte die LSV ein besseres Angebot im Breiten- und Leistungssport anbieten, nicht zuletzt profitiert auch der Schulsport davon (z. B. Bundesjugendspiele, Sportabitur).

Auch die Landesschulbehörde signalisiert Bereitschaft. Die Ausschussmitglieder hoffen zudem auf finanzielle Unterstützung aus der Kreisschulbaukasse. Abschließend beauftragte das Gremium die Verwaltung, einen Finanzierungsplan bis zur nächsten Sportausschuss-Sitzung am Donnerstag, 6. Juni 2019, zu erstellen.

Verschönerungskur des Vereinsheimes

Von Jens Burmester

Lüneburg. Der Zahn der Zeit nagt am Vereinsheim. Nach nunmehr 21 Jahren Standort Schützenstraße 31 ist das Gebäude in die Jahre gekommen und eine Verschönerungskur unumgänglich. 29 Fensterelemente und vier Türen wurden von dem Lüneburger Unternehmen "Fenster 2000" ausgetauscht und auf den modernsten Stand gebracht. Beginn der Baumaßnahme: Montag, 28. November 2016, Ende der Baumaßnahme: Mittwoch, 7. Dezember 2016.

Für die energetische Fenstersanierung des Vereinsheimes steht das Kommunalinvestitionsförderpaket (KIP) vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres zur Verfügung. Diese Maßnahme wird von der Bundesregierung, dem Land Niedersachsen (für nachhaltige Investitionen) und der Hansestadt Lüneburg gefördert. "Diese hundertprozentige Förderung ist ein Segen für unseren Verein", freut sich LSV-Vorsitzender Ralf Pagels.

C-Platz geht´s "an den Kragen"

Jahrelang wurden der B- und C-Platz notdürftig geflickt, um den Trainingsbetrieb aufrechtzuerhalten. Das war dem Vorstand lange ein Dorn im Auge. Im August 2016 wurde dann der B-Platz auf Vordermann gebracht. 2017 geht es dem C-Platz "an den Kragen". Dafür hat der Vereinsvorstand bei der Sparkassenstiftung einen Antrag auf Bezuschussung eingereicht, der jetzt bewilligt wurde. Die Finanzierung ist gesichert, somit steht der Sanierung des C-Platzes nichts mehr im Wege.

Wann die Arbeiten beginnen, werden wir rechtzeitig bekannt geben. Nach der Fertigstellung sind beide Plätze dann im optimalen Trainingszustand, so dass alle ballspielenden Mannschaften gute Übungsbedingungen vorfinden. (jb)