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Die "Apothekerin" sorgte für Lachsalven

60 Senioren bei der besinnlichen Weihnachtsfeier im Klubheim

jb Lüneburg. "Leise rieselt der Schnee ...", dieses bekannte Weihnachtslied passte haargenau zur winterlichen Landschaft rund um das Vereinsheim. Petrus zog sein Winterkleid an, draußen war´s bitterkalt, doch drinnen im Versammlungsraum war´s mollig warm, so dass 60 Senioren einige besinnliche Stunden bei der traditionellen Weihnachtsfeier (8. Dezember 2010) verbrachten.

Fritz Juschkus vom "Orga-Team" (Organisations-Team) begrüßte mit warmen Worten in der adventlichen Zeit seine "Truppe", es gab leckeren Kuchen, belegte Brötchen, Kaffee, Tee und vieles mehr. Marlies Gienke ("Orga-Team") dekorierte liebevoll die Tische mit weihnachtlichen Fest-Arrangements, Manfred Schwenk ("Orga-Team") stellte die mit 100 Preisen versehene Tombola zusammen.
Für ihren unermüdlichen Einsatz hinter den Kulissen bekamen Rosi Eschen und Bärbel Banse von Fritz Juschkus einen Weihnachtsteller mit leckeren Spezialitäten überreicht.

Gegen 16 Uhr wurde es plötzlich im Versammlungsraum still. Ein Überraschungsgast hatte sich angekündigt. Da man in einem gewissen Alter mal hier und dort ein "Zwacken" verspürt, war die "Apothekerin", dargestellt von der Lüneburger Stadtführerin Verena Fiedler, mit ihrem großen Korb an heilenden Mitteln schnell zur Stelle. Locker vom Hocker, wortgewandt und mit einer Prise Humor versehen, sorgte sie bei den "Oldies" für Lachsalven. Eine willkommene Abwechslung.

Danach sangen die Senioren noch weihnachtliche Lieder und nahmen rege an der Tombola teil.

 

Willkommen am Baltischen Meer

52 "Oldies" vergnügten sich in Großenbrode und Heiligenhafen

jb Großenbrode / Heiligenhafen. Der Tag hatte sich voll gelohnt. Stahlender Sonnenschein begleitete 52 "Oldies" der Senioren-Freizeit-Abteilung auf ihrer Tagesfahrt in das nördlichste deutsche Bundesland Schleswig-Holstein (22. September 2010). Ziele: Das ca. 2.100 Einwohner zählende Ostseeheilbad Großenbrode, gelegen an der äußersten Spitze der Lübecker Bucht, rund 80 km von Lübeck entfernt. Es gehört zu den regenärmsten und sonnenreichsten Gebieten Deutschlands. Und Heiligenhafen, eine rund 9.100 Einwohner zählende Kleinstadt im Kreis Ostholstein. Sie liegt auf der östlichen Spitze der Halbinsel Wagrien.

Doch bevor es zu den beiden Städten ging, machten wir mit unserem komfortablen Reisebus, souverän gefahren von Heinz-Günther Rüter, Station in Neustadt i. Holstein (ca. 16.000 Einwohner). Diese romantische Kleinstadt liegt etwa 32 Kilometer nördlich von der Hansestadt Lübeck entfernt und ist Anziehungspunkt von Touristen, nicht zuletzt wegen der dort produzierten ZDF-Serie "Küstenwache". Zwar liefen zu unserem Zeitpunkt keine Dreharbeiten, dennoch konnten wir am Hafen einen Drehort problemlos besuchen: Die "Nuoli 12", ein ehemaliges Schnellboot der finnischen Marine aus dem Jahr 1964. Dieses Boot dient bei den Dreharbeiten zur ZDF-Reihe als Kulisse für die Innen- und Außenaufnahmen.

Unsere rüstigen Senioren besuchten in Neustadt auch den Marktplatz und das "Krempertor", ein Stadttor, das seit 1908 als Museum genutzt wird.

Danach fuhren wir gen Großenbrode. Alle LSV-Touristen freuten sich während der Fahrt auf das Fischbuffet in einem kleinen Restaurant in dem Ostseeheilbad. Doch Heinz-Günther Rüter überraschte seine beliebte Truppe zuvor mit einem Abstecher auf die drittgrößte deutsche Insel: Fehmarn. Wir überquerten zunächst die 963 Meter lange Fehmarnsundbrücke, eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke, die die Insel Fehmarn in der Ostsee (auch das Baltische Meer genannt) mit dem Festland bei Großenbrode verbindet. In Burg auf Fehmarn herrschte reger Tourismusverkehr aus Dänemark, Schweden und Deutschland.

Nach dem Mittagessen steuerten wir Heiligenhafen an. Etwa eineinhalb Stunden gönnten wir uns, um am Yachthafen sowie im Hafen das maritime Klima zu genießen und die Stadt ein wenig zu erkunden.

Alle waren hellauf begeistert von dieser Tour, die wie gewohnt mit der traditionellen "Sieberschen Sause" am A-250-Parkplatz "Busschewald" - rund 12 Kilometer vom LSV-Vereinsheim entfernt gelegen - fröhlich und entspannt endete. Und wenige Kilometer vor den Toren Lüneburgs sangen alle im Bus abschließend: "So ein Tag, so wunderschön wie heute ..."

 

 

Erdbeertorte, kühles Blondes und tolle Spiele

Sommerfest: 55 Senioren trotzten den subtropischen Temperaturen mit viel Elan

jb Lüneburg. Die Quecksilbersäule zeigte 33 Grad Celsius - dennoch: 55 "Oldies" ließen sich trotz subtropischer Temperaturen ihre gemeinsame Freizeit nicht vermiesen: Mit viel Freude vergnügten sie sich beim traditionellen Sommerfest (14. Juli 2010).

Wie gewohnt gönnten sich die Teilnehmer(innen) - passend zur Jahreszeit - leckere, frische Erdbeertorte, hausgemacht von dem Wirtepaar Iris und Jürgen Obrecht, dazu Butterkuchen, belegte Brötchen und einiges mehr. Die gekühlten Getränke - ob nun ein kühles Blondes, Wasser, Selters oder Apfelschorle - gingen weg wie "warme Semmeln". Kaum war das Glas geleert, kam auch prompt der Nachschub. Kein Wunder, bei diesen Temperaturen.

Manfred Schwenk begrüßte im Namen des Organisations-Teams die fröhliche Runde, wies gleichzeitig auf die anstehenden zwei Fahrten im August und September sowie das gemütliche Kaffeekränzchen im Oktober hin.

Fünf Spiele (Würfeln, Klettball, Ringewerfen, Kronkorken-Angeln, Pfeilwerfen auf Luftballons) standen auf dem Programm, und alle machten prima mit. Besonders spannend war das Schätzspiel: Wie viel Kronkorken befanden sich in dem Glas ? Die richtige Antwort lautete: 220.

Während der Siegerehrung gab´s für die Gewinner eine kleine Aufmerksamkeit. Denn auch mit kleinen Dingen kann man die "Oldies" erfreuen.

 

 

Urlaubsgrüße aus dem Bad Staffelsteiner Land

48 Senioren fünf Tage zu Gast in Schwabthal - Ausflüge durch Oberfranken

fj / jb Lüneburg / Schwabthal. Sonne pur und prima Stimmung - für 48 "Oldies" der Senioren-Freizeit-Abteilung war die fünftägige Reise in den Nordosten Bayerns ein schönes und erinnerungsreiches Erlebnis.

Mit einem modernen Reisebus, gefahren von dem versierten Fahrer Heinz-Günther Rüter, der bereits die Harztour Ende Mai nach Thale begleitete, ging die Fahrt über Göttingen und Erfurt gen Oberfranken. Nach rund 570 km und etwa fünfeinhalb Stunden Fahrt das Ziel: Schwabthal. Der Ort liegt rund sieben Kilometer östlich von Bad Staffelstein und hat rund 200 Einwohner. Bad Staffelstein wiederum befindet sich im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels und erstreckt sich beiderseits des Mains. Im ruhigen, urgemütlichen Schwabthal im Bad Staffelsteiner Land ließen es sich die Senioren so richtig gut gehen. Ein umfangreiches Frühstücksbuffet mit Produkten aus der Region und einer eigenen "Wursterei" sowie ein ausgezeichnetes drei- bzw. viergängiges Abendessen ließen keine Gourmetwünsche offen.

Nach der Anreise am Montag (21. Juni 2010), gings tagsdarauf nach Coburg mit einer Besichtigung der Innnenstadt und der Wallfahrtskirche "Vierzehnheiligen". Für Mittwoch stand eine Fahrt durch die Fränkische Schweiz auf dem Ausflugsprogramm. Die Fränkische Schweiz ist eine Region in Franken und der nördliche Teil der Fränkischen Alb. Ihre Grenzen bilden im Norden das Obermainland, im Süden Erlangen, im Westen Forchheim, im Osten Bayreuth und im Nordwesten Bamberg. Mit einem sach- und fachkundigen sowie pfiffigen Reiseleiter machten die "Oldies" danach Rast in einem Dorfgasthaus. Anschließend stand eine Besichtigung der aus dem Jahr 1739 stammenden Wallfahrtskirche Gößweinstein auf dem Programm. Gößweinstein liegt im oberfränkischen Landkreis Forchheim im Städtedreieck Bamberg, Bayreuth und Nürnberg und ist eine der bedeutendsten Wallfahrtsorte im Erzbistum Bamberg und zugleich der größte Dreifaltigkeitswallfahrtsort Deutschlands. Für die Seniorentruppe ein besonderes Highlight. Danach erfolgte noch ein Besuch in einer Likörfabrik.

Die Stadt Bamberg wurde am Donnerstag angesteuert mit einer Besichtigung der Altstadt und dem Dom (Bamberger Reiter). Maritim ging es bei einer Schifffahrt auf dem Rhein-Main-Donau-Kanal zu, eine rund 171 km lange Bundeswasserstraße in Bayern, die den Main bei Bamberg mit der Donau bei Kelheim verbindet. Und alle sangen: "Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön ..."

Mit einer Besichtigung eines Schlosses und der Parkanlagen Seehof in Memmelsdorf und zum gemütlichen Tagesabschluss ein Besuch in einem urigen Brauerei-Biergarten klang allmählich die Reise aus, denn am Freitag hieß es: Koffer packen und zurück ins zweitgrößte deutsche Bundesland - Niedersachsen. Alle Teilnehmer waren sich einig: "Es war eine wunderschöne Reise."

 

Zu Gast bei der Perle des Harzes

42 "Oldies" im Reich der Hexen und Teufel

Von Jens Burmester

Lüneburg / Thale. "Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen". Diesem Zitat des deutschen Dichters Matthias Claudius (1740 - 1815) werden die 42 "Oldies" der Senioren-Freizeit-Abteilung garantiert folgen, können sie doch viel berichten von dem, was sie erlebten.

Wir schreiben Mittwoch, 26. Mai 2010, 6.20 Uhr: Am LSV-Klubheim herrscht um diese Zeit gähnende Leere, Lady Sunshine allerdings zeigt sich in den frühen Morgenstunden bereits von ihrer besten Seite, dazu ein strahlend blauer und wolkenloser Himmel, die Vögel zwitschern und noch ist Ruhe in der Schützenstraße. Doch wenige Minuten später füllt sich das Parkplatz-Areal des Vereins. Nach und nach treffen die Senioren ein, einige hellwach, andere wiederum noch ein wenig müde, doch Letzteres ist schnell vorüber.

Marlies Gienke und Fritz Juschkus vom Organisations-Team schauen mit wachsamen Augen auf die Gruppe. "Sind wir vollzählig ?" fragt ein gutgelaunter Juschkus. Es ist 6.55 Uhr. Inzwischen ist der 52 Sitzplätze fassende Reisebus eingetroffen, Fahrer Heinz-Günther Rüter hat beide Türen geöffnet, die "Oldies" steigen ein und nehmen ihre reservierten Plätze ein. Noch ein Blick in die Reihen - alles klar, alle sind an Bord. Wir schauen auf die Uhr: 7.08 Uhr. Endlich, die Reise beginnt. Das Ziel: Thale, etwa 260 Kilometer von Lüneburg entfernt gelegen.

Rüter begrüßt seine Touristen mit den Worten: "Herzlich willkommen auf unserer Fahrt in den Harz. Ich musste heute Morgen Eis kratzen." Kein Wunder, zeigt sich der Wonnemonat Mai eher von seiner kalten Seite. Danach lauscht die Truppe gebannt den Worten von Fritz Juschkus, der ebenfalls seine "Oldies" willkommen heißt. "Wir fahren heute mit einem ganz neuen Bus, aber wir haben keine Leute mehr. 13 Stammgäste sind diesmal nicht dabei", stellt er ein wenig wehmütig fest. Doch davon läßt sich das Organisations-Team nicht unterkriegen.

Während der gut drei Stunden dauernden Fahrt, die zunächst entlang der B 4 über Uelzen, Gifhorn und Braunschweig führt, kommt keine Langeweile auf. Die einen dösen in den bequemen Sitzen, andere wiederum stillen ihren Informationsdurst per Zeitungslektüre oder halten einen Small-talk. Und so vergeht die Zeit wie im Fluge.

Um 9.10 Uhr ist die Silhouette des Harzer Vorlandes zu sehen. Rüter weist fachkundig die Teilnehmer darauf hin, ihren Blick nach rechts aus dem Fenster zu richten. Dort sehen wir den höchsten Berg des Harzes - den Brocken (1.142 m). 18 km vor Bad Harzburg erblicken die einen oder anderen das Hinweisschild "Schlangenfarm" und linksseitig in Fahrtrichtung die Gebäudeteile der Farm. Hier liegt Europas größte Schlangenfarm mit mehr als 1.300 Gift- und Riesenschlangen, Krokodilen, Piranhas oder Skorpionen, deren Inhaber Jürgen Hergert als Weltrekordinhaber im "Schlangen-sit-in" 1983 über 90 Tage in Deutschland gilt.

Weiter geht es auf der B 6 in Richtung Wernigerode / Abbenrode. Es wird leicht hügelig, der Brocken "verfolgt" uns weiterhin auf der rechten Seite in Fahrtrichtung. Nach zwei Stunden und 18 Minuten verlassen wir das zweitgrößte deutsche Bundesland Niedersachsen und erreichen das Drittgrößte der fünf "neuen" Bundesländer: Sachsen-Anhalt. Wir nehmen die Abfahrt Abbenrode und fahren weiter in Richtung Wernigerode. Auf dem Parkplatz "Brockenblick" legt unser Fahrer eine Pause von 15 Minuten ein. Eine willkommene Rast für die "Oldies", sich endlich die Beine zu vertreten.

Gegen 9.56 Uhr ist unser Bus noch 14 Kilometer von Thale entfernt. 12 Minuten später, nach genau drei Stunden, passieren wir die Ortstafel der Stadt Thale, eine rund 17.000 Einwohner zählende Kleinstadt am nordöstlichen Rand des steil abfallenden Harz-Gebirges. Vom Parkplatz "An den Seilbahnen" geht´s zu Fuß in etwa zehn Minuten zur Talstation Bodetal. Von dort startet die Kabinenbahn Hexentanzplatz. Hier erwarten uns Bernd Albrecht und Siegfried Rüge, Touristenführer und freiwillige Mitarbeiter der "Seilbahnen Thale Erlebniswelt". Getrennt in zwei Gruppen besichtigen wir das Schauwasserkraftwerk Bodetal. Ein einmaliges Erlebnis, dürfen wir doch einen Blick in dieses gigantische technische Wunderwerk werfen. Ein Zellenwasserrad mit einem Durchmesser von sechs Metern und einem Eigengewicht von 32 Tonnen erzeugt bis zu 113 Kilowatt Strom pro Stunde. 4.000 Liter Wasser werden pro Sekunde durch das Wasserrad getrieben. Damit werden unter anderem die beiden Seilbahnen, die zum einen auf die 400 m hohe Felsspitze Roßtrappe und auf den 431 Meter hohen Hexentanzplatz führen, über Wasserkraft angetrieben. "Wir können auch bis zu 130 Haushalte damit versorgen", berichtet Siegfried Rüge und weist uns zudem auf die nebenan im Bau befindliche Bodetal-Therme hin, die im Januar 2011 ihren Betrieb für Kurgäste aufnimmt.

Nach der interessanten Führung besteigen wir um 11.45 Uhr unseren Reisebus. Jetzt verlangt die Fahrt zum Berghotel "Roßtrappe", in dem wir zu Mittag essen, für Heinz-Günther Rüter fahrerisches Geschick und Aufmerksamkeit. Denn vom Parkplatz geht es mit 14 Prozent Steigung zum Lokal. Nach knapp acht Minuten reibungsloser Fahrt sind wir am Ziel. In einem extra für uns reservierten Speisesaal stehen Pangasiusfilet auf Gemüsestreifen mit Kartoffelschnee sowie Harzer Schwarzbierfleisch, also Goulaschfilet von Rind und Schwein (mindestens 24 Stunden in Schwarzbier gezogen) mit Rotkohl und Salzkartoffeln zur Auswahl. Und als erfrischendes Dessert wird Vanilleeis mit heißen Himbeeren von zwei attraktiven Bedienungen serviert.

Nach dem Mittagessen heißt es: Freizeit. Während die einen eine kleine Wanderung unternehmen, nutze ich die Gelegenheit, die beiden Seilbahnen anzusteuern. Mit den Bahnen Roßtrappe und Hexentanzplatz geht´s je einmal rauf und runter. Zunächst nehme ich den Sessellift Roßtrappe in Richtung Talstation. Fahrtzeit: Etwa 10 Minuten an frischer Luft. Nach wenigen Sekunden ergibt sich ein wunderschönes Panorama auf die Stadt Thale und Umgebung. Von der Talstation schlender ich gemütlich zur nächsten Talstation. Ihr Name: Bodetal. Die Kabinenbahn bringt mich in acht Minuten zur Bergstation Hexentanzplatz. Während der Fahrt schwebt man sicher und majestätisch und gefühlvoll auf 431 Meter mit dem sagenhaften Bodetal und mit Aussichten, die einem am Boden verwehrt bleiben. Dabei werden 244 Meter Höhendifferenz überwunden. Thale ist bekannt für das Bodetal, seine Hexen, Teufel und allerlei Mystik.

Um 14.25 Uhr treffe ich wieder am Berghotel ein. Die meisten Senioren sitzen bei angenehmen Temperaturen draußen und genießen ihren Kaffee und Kuchen sowie die Ruhe und Gemütlichkeit. Doch dann heißt es: Abschied nehmen. Um 15.18 Uhr setzt Heinz-Günther Rüter seinen Bus in Bewegung, und es geht in einem "Ruck" bis Jelmstorf, wenige Kilometer vor den Toren der Hansestadt Lüneburg gelegen. Dort findet - wie immer bei den Tagesfahrten - die sog. "Siebersche Sause" statt. Benannt nach dem Spartengründer Fritz Siebers, der seinerzeit als krönenden Abschluß eines ereignisreichen Ausflugs seine Truppe mit belegten Brötchen und allerlei Flüssigem versorgte. Doch gesundheitliche Gründe zwangen ihn, seit drei Jahren nicht mehr an den Fahrten teilzunehmen.

So setzen Marlies Gienke und Fritz Juschkus auch auf der Rücktour von Thale die Tradition fort. Diesmal ist Station am Vereinsheim vom SV Jelmstorf. Nachdem etwa 50 Brötchen geschmiert, belegt und vertilgt sind, geht es zurück zum LSV-Klubheim. Um 19.13 Uhr, also nach 12 Stunden und fünf Minuten, ist es geschafft. Im wahrsten Sinne des Wortes: Alle sind ein wenig müde und eben geschafft, doch eines überwiegt: Die schönen Erinnerungen an einen schönen Tag. Getreu Matthias Claudius: "..., so kann er was erzählen."