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Von Hohen Tannen bis Tom Dooley

Trio "Namenlos" beim Kaffeekränzchen der Hit

jb Lüneburg. Ein Kaffeekränzchen mit der besonderen Note serviert das Organisations-Team um Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk (16. September 2009). Nachdem frisch belegte Brötchen, Butter- und Marmorkuchen die Gaumen der etwa 50 Oldies verwöhnen, macht es Fritz Juschkus spannend. Er kündigt eine Musikgruppe an, die es bis dato noch nicht gab. Der Stimmungspegel steigt. Juschkus läßt die Katze aber noch nicht aus dem Sack, verrät nur soviel, daß die Musiker aus den eigenen Reihen kommen. Dann endlich platzt der Knoten, und alle warten gespannt auf die Einlagen.

Erstmals gibt das Trio "Namenlos" (bis 1. Dezember 2009 haben die Senioren Zeit, sich für die Drei einen treffenden Künstlernamen zu suchen) sein Debüt. Die munteren Drei Christian Gern, Peter Schlüter und Jürgen Kubisch heizen die Oldies auf der Gitarre und Mundharmonika mit bekannten Volksweisen ein. Den Auftakt bilden die "Hohen Tannen", gefolgt von "Die lustigen Tage" oder der Schunkler "Freut euch des Lebens".

Anschließend wird es maritim, als der Shanty "Ick heff mol en Hamburger Veermaster sehn" erklang, und kurz darauf ging´s gratis "über den Teich" - das Ziel der US-Bundesstaat North Carolina. Der dort ansässige Folksong "Hang down your head Tom Dooley" wurde durch das Kingston Trio 1958 weltweit bekannt - auch diesen Oldie hat das Trio im Repertoire. "Wir haben nur dreimal geübt, insgesamt acht Stunden", so Peter Schlüter. Die Oldies sind sich einig: "Kommt wieder Jungs, ihr bringt prima Stimmung."

Schon jetzt blicken die Senioren auf das kommende Event: Das Gänsebraten-Essen am Mittwoch, 14. Oktober, in Kläden (Altmark). Abfahrt vom Vereinsheim: 9 Uhr. Mit an Bord: Das Trio "Namenlos". Die Stimmung ist bereits vorprogrammiert.

 

 

Sommerfest bei schweißtreibenden Temperaturen

70 "Oldies" ließen es sich richtig gut gehen - Organisations-Team "ruft" zur Bremerhaven-Fahrt auf

jb Lüneburg. Der Event ist Tradition: Das Sommerfest (15. Juli 2009). 70 Senioren fanden zum Vereinsheim, um in gemütlicher Atmosphäre zu klönen und ein paar schöne Stunden fröhlich in der Gemeinschaft zu verbringen. Souverän führte das Organisations-Team mit Marlies Gienke, Moderator Fritz Juschkus und Manfred Schwenk durch den Nachmittag. Highlight war der Auftritt von René Könnig, der eine musikalische Reise ins 19. Jahrhundert unternahm. Evergreens aus den 20er- und 30er-Jahren vom Plattenteller brachten die "Oldies" in Stimmung.

Der neue Vereinswirt Jürgen Obrecht und sein Team servierten Kaffee, Kuchen, leckere belegte Brötchen und diverse Getränke - fürs leibliche Wohl war somit bestens gesorgt.

 

Glockenreine Stimmen zum Frühlingserwachen

Augustus-Chor Lüneburg erstmals bei der Senioren-Freizeit

jb Lüneburg. Während es draußen witterungsbedingt ungemütlich war, zog im Versammlungsraum ein Hauch Frühling ein. Die 31 sangesfreudigen Frauen und Männer des Augustus-Chores Lüneburg waren erstmals zu Gast bei der LSV und eröffneten zu Beginn des traditionellen Matjes-Essens den musikalischen Reigen mit einer "Intrada" - Gelegenheit der 23 Sängerinnen und acht Sänger die Stimme zu "ölen" (22. April 2009).

Felix Mendelssohn-Bartholdys (deutscher Komponist der Romantik und Wiederentdecker der Werke Johann Sebastian Bach) Frühlingsahnung "Im Wald" oder der Finkenwalzer waren ein wahrer Ohrenschmaus für die "Oldies". Etwas ruhiger ging es beim Lied "I am dreaming" zu. Da kam jeder der etwa 60 Senioren ins Träumen, vielleicht schon die Fünf-Tages-Fahrt ins Zittauer Gebirge im Mai 2009 vor den Augen.

Nach dem stimmgewaltigen, beeindruckenden und mit viel Beifall bedachten Konzert des Augustus-Chores unter der bewährten Leitung von Heinz-Egon Kretzer (seit 1981 Chorleiter) lief allen das Wasser im Munde zusammen. Mit leckerem, zarten Matjes wurde so richtig der Gaumen verwöhnt. Und allen hat´s prima geschmeckt.

1910 gründeten sieben Mäner den Verein "Liedertafel Augustus" im Vereinslokal der Witwe Maack in der Apothekenstraße in Lüneburg. 55 Jahre später wurde daraus der Augustus-Chor. Heute gehören dem Singkreis etwa 60 Aktive und 30 fördernde Mitglieder an.

 

"Gemeinschaft ist wichtiger denn je"

75 "Oldies" beim 25-jährigen Jubiläum in prima Feierlaune

jb Lüneburg. Rappelvoll war der Versammlungsraum anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Abteilung Senioren-Freizeit (16. Juli 2008). 75 "Oldies" waren in prima Feierlaune und schwelgten in Erinnerungen. Mit dabei als Gäste Oberbürgermeister und Klubmitglied Ulrich Mädge und die Ratsvorsitzende im Lüneburger Stadtrat, Renate Thielbörger.

Das Stadtoberhaupt würdigte in seiner Laudatio die Mitglieder: "So eine Gemeinschaft ist toll. Gemeinschaft ist wichtiger denn je. Alle Vereine, die eine solche Struktur haben, brauchen wir." Gleichzeitig machte Mädge deutlich, dass 25 Jahre angesichts der Stadtgeschichte sehr wenig sei, aber ein Vierteljahrhundert für den Verein sehr viel.

Applaus erntete der Gründer der Abteilung Fritz "Fips" Siebers von den Jubilaren für sein nimmermüdes Engagement als "Kapitän" dieser Sparte bis zum bewegenden Abschied im Dezember 2007. Er und Elisabeth Gronwald (war verhindert) bildeten das Duo der Geburtsstunde.

Das Organisations-Team mit Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk hatte den Versammlungsraum festlich geschmückt und mit einer Fotoausstellung einen "kleinen" Einblick in die vergangenen 300 Monate gegeben. Alle nahmen die zahlreichen Bilder in Augenschein und erinnerten sich gerne an die tolle Zeit. LSV-Vorstandsmitglied Jens Burmester ließ die 9.125 Tage Revue passieren.

Bei duftendem Kaffee und leckerem Kuchen sowie belegten Brötchen und diversen Getränken waren Gespräche aus alten Zeiten das A und O.

In gemütlicher, familiärer Atmosphäre gab es als Bonbon dieser Feierstunde ein Schätzspiel, an dem sich alle bei bester Laune zeigten. Eine von Fritz Juschkus vorgetragene politische Aussage eines Staatsmannes zum Staatshaushalt vor mehr als 2000 Jahren forderte von der Gemeinschaft enorme Geschichtskenntnisse.

Fazit: Ein heiteres, gelungenes Fest, dass noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

25 Jahre Geselligkeit und aktive Freizeitgestaltung

jb Lüneburg. 9.125 Tage ist es her, als der damals 59-jährige LSV-Vorsitzende Fritz Siebers, zusammen mit Elisabeth Gronwald die Senioren-Freizeit-Abteilung ins Leben rief (1983) - 2008 sind 25 Jahre Geselligkeit und aktive Freizeitgestaltung bereits Geschichte.

Ein Blick zurück: 1973 gründete wiederum Fritz Siebers mit Elisabeth Gronwald die Frauen-Gymnastik. Die wuchs rasch. Seinerzeit trafen sich die Frauen regelmäßig zur Turnstunde. Das Gemeinwohl wurde gestärkt und Kontakte zu den einzelnen Damen weiter geknüpft. Das Miteinander stand obenan, schließlich waren Gemütlichkeit und Geselligkeit Trumpf. Und eben aus der Geselligkeit heraus entstand 1983 die Senioren-Freizeit-Abteilung. Das genaue Datum ist nicht mehr zurück zu verfolgen, denn ein Blitzschlag 1979 vernichtete das Vereinsheim an den Sülzwiesen, so dass wertvolle Aufzeichnungen für die Vereinschronik dem Feuer zum Opfer fielen.

"Als moderner Sportverein haben wir erkannt, dass sich das Angebot der Senioren-Freizeit nicht nur auf die wöchentliche Turnstunde beschränken darf. Senioren brauchen mehr. Aber dazu gehört, dass sie selbst aktiv an der Freizeitgestaltung mitarbeiten", so Siebers.

Durchschnittlich 30 bis 40 Mitglieder kamen seinerzeit zu den Veranstaltungen wie Matjes-Essen, Kaffeenachmittag, Diavorträge, Skatabende, Grillparties, Kegelabende, Grünkohl-Essen oder die Weihnachtsfeier.

Auch im Reisen sind die Senioren wahre Deutschland-Kenner. Ein kleiner Auszug aus den Fahrten der vergangenen Jahre: Butterfahrt mit der "Baltic Star" auf der Ostsee, Weihnachtsmarkt Lübeck, Wismar, Insel Poel, Schweriner See, Weinfest in Winningen (Mosel), Harzrundfahrt nach Wernigerode und Quedlinburg, Spreewald, Potsdam, Usedom, Büsum, Drei-Tages-Fahrt in den Knüllwald, Holsteinische Schweiz, an die Weser, Erzgebirge, Kühlungsborn oder Bad Zwischenahn.

Fritz Siebers war der "Motor" der Sparte, stets aufopferungsvoll unterstützt von seiner Frau Anneliese und Margret und Gustav Bleich. Im Dezember 2007 trat er in den Hintergrund.