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Abschied von einem großen Sportkameraden

Fritz Siebers, LSV-Ehrenvorsitzender, starb am 15. Februar 2011

jb Lüneburg. Ein Mann, der in der Lüneburger Sportszene viele Akzente setzte, hat die Sportbühne für immer verlassen: Fritz Siebers. Der 87-jährige Ehrenvorsitzende (seit 9. März 1984) verstarb am 15. Februar 2011 in Lüneburg. An dieser Stelle lassen wir sein Lebenswerk "Sport" Revue passieren.

Siebers, den alle nur "Fips" nannten und dessen Markenzeichen bis zu seiner Pensionierung 1985 eine ewig glimmende Zigarre war, trat 1949 dem Hagener SV (HSV) bei, nachdem er bei der SV Eintracht Lüneburg das Fußballspielen erlernte. Schnell war er im Vorstand, übernahm 1952 den Vorsitz und trieb die Fusion des kleinen HSV mit der Freien Sportvereinigung Lüneburg (F.S.L.) zur Lüneburger SV entscheidend voran. Im März 1984 übergab Fritz Siebers den Vorsitz an Otto Ernst Schulz.

Stets hilfsbereit, zuverlässig, ehrlich und strebsam trat "Fips" nicht nur im Sport auf. Als Ratsherr der Stadt Lüneburg (1957 bis 1976) engagierte sich der am 4. Januar 1924 in Uelzen geborene Siebers unter anderem im Feuerschutz-, Gewerbe-, Wirtschaftsförderungs- und Sportstättenförderungs-Ausschuss.

Siebers wurden viele Ehrungen zuteil: Silberne NFV-Ehrennadel und goldene Ehrennadel des Hagener SV, Ehrenteller von Stadt und Landkreis Lüneburg, goldene Ehrennadel der LSV, des Kreissportbundes Lüneburg und des Landessportbundes Niedersachsen sowie als Krönung im Februar 2003 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus den Händen von Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge.

Fritz Siebers gab im Dezember 2007 mit 83 Jahren das Amt des Abteilungsleiters der Senioren-Freizeit zusammen mit Margret und Gustav Bleich, die ihm zehn Jahre aktiv zur Seite standen und die Geschicke der Sparte mitgestalteten, in jüngere Hände: Mit Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk lenkt nun ein erfahrenes Vereins-Trio die Sparte, die im Juli 2008 auf das 25-jährige Jubiläum zurückblicken konnte. Auch Siebers nahm aktiv daran teil.

Auf der Weihnachtsfeier am 12. Dezember 2007 der Senioren-Freizeit wurden Siebers, seine Frau Anneliese sowie Margret und Gustav Bleich vom Vereinschef Manfred Schestak mit einer Urkunde in Anerkennung um die Verdienste der Abteilung geehrt. "Fritz, du hast für den Verein und für deine Senioren-Freizeit Großes geleistet. Dir gebührt dafür höchste Anerkennung und Respekt", würdigte ihn der Vereinschef.

Die Trauerfeier für Fritz Siebers fand am Dienstag, 22. Februar 2011, um 13 Uhr in der Kapelle des Waldfriedhofes in Lüneburg unter großer Anteilnahme (siehe Nachruf Link "Wir über uns") statt.

Seiner Frau Anneliese, der Familie und den Angehörigen sprechen wir unser aufrichtes Beileid aus. Wir werden "Fips" ein ehrendes Gedenken bewahren.

 

Die "Apothekerin" sorgte für Lachsalven

60 Senioren bei der besinnlichen Weihnachtsfeier im Klubheim

jb Lüneburg. "Leise rieselt der Schnee ...", dieses bekannte Weihnachtslied passte haargenau zur winterlichen Landschaft rund um das Vereinsheim. Petrus zog sein Winterkleid an, draußen war´s bitterkalt, doch drinnen im Versammlungsraum war´s mollig warm, so dass 60 Senioren einige besinnliche Stunden bei der traditionellen Weihnachtsfeier (8. Dezember 2010) verbrachten.

Fritz Juschkus vom "Orga-Team" (Organisations-Team) begrüßte mit warmen Worten in der adventlichen Zeit seine "Truppe", es gab leckeren Kuchen, belegte Brötchen, Kaffee, Tee und vieles mehr. Marlies Gienke ("Orga-Team") dekorierte liebevoll die Tische mit weihnachtlichen Fest-Arrangements, Manfred Schwenk ("Orga-Team") stellte die mit 100 Preisen versehene Tombola zusammen.
Für ihren unermüdlichen Einsatz hinter den Kulissen bekamen Rosi Eschen und Bärbel Banse von Fritz Juschkus einen Weihnachtsteller mit leckeren Spezialitäten überreicht.

Gegen 16 Uhr wurde es plötzlich im Versammlungsraum still. Ein Überraschungsgast hatte sich angekündigt. Da man in einem gewissen Alter mal hier und dort ein "Zwacken" verspürt, war die "Apothekerin", dargestellt von der Lüneburger Stadtführerin Verena Fiedler, mit ihrem großen Korb an heilenden Mitteln schnell zur Stelle. Locker vom Hocker, wortgewandt und mit einer Prise Humor versehen, sorgte sie bei den "Oldies" für Lachsalven. Eine willkommene Abwechslung.

Danach sangen die Senioren noch weihnachtliche Lieder und nahmen rege an der Tombola teil.

 

Willkommen am Baltischen Meer

52 "Oldies" vergnügten sich in Großenbrode und Heiligenhafen

jb Großenbrode / Heiligenhafen. Der Tag hatte sich voll gelohnt. Stahlender Sonnenschein begleitete 52 "Oldies" der Senioren-Freizeit-Abteilung auf ihrer Tagesfahrt in das nördlichste deutsche Bundesland Schleswig-Holstein (22. September 2010). Ziele: Das ca. 2.100 Einwohner zählende Ostseeheilbad Großenbrode, gelegen an der äußersten Spitze der Lübecker Bucht, rund 80 km von Lübeck entfernt. Es gehört zu den regenärmsten und sonnenreichsten Gebieten Deutschlands. Und Heiligenhafen, eine rund 9.100 Einwohner zählende Kleinstadt im Kreis Ostholstein. Sie liegt auf der östlichen Spitze der Halbinsel Wagrien.

Doch bevor es zu den beiden Städten ging, machten wir mit unserem komfortablen Reisebus, souverän gefahren von Heinz-Günther Rüter, Station in Neustadt i. Holstein (ca. 16.000 Einwohner). Diese romantische Kleinstadt liegt etwa 32 Kilometer nördlich von der Hansestadt Lübeck entfernt und ist Anziehungspunkt von Touristen, nicht zuletzt wegen der dort produzierten ZDF-Serie "Küstenwache". Zwar liefen zu unserem Zeitpunkt keine Dreharbeiten, dennoch konnten wir am Hafen einen Drehort problemlos besuchen: Die "Nuoli 12", ein ehemaliges Schnellboot der finnischen Marine aus dem Jahr 1964. Dieses Boot dient bei den Dreharbeiten zur ZDF-Reihe als Kulisse für die Innen- und Außenaufnahmen.

Unsere rüstigen Senioren besuchten in Neustadt auch den Marktplatz und das "Krempertor", ein Stadttor, das seit 1908 als Museum genutzt wird.

Danach fuhren wir gen Großenbrode. Alle LSV-Touristen freuten sich während der Fahrt auf das Fischbuffet in einem kleinen Restaurant in dem Ostseeheilbad. Doch Heinz-Günther Rüter überraschte seine beliebte Truppe zuvor mit einem Abstecher auf die drittgrößte deutsche Insel: Fehmarn. Wir überquerten zunächst die 963 Meter lange Fehmarnsundbrücke, eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke, die die Insel Fehmarn in der Ostsee (auch das Baltische Meer genannt) mit dem Festland bei Großenbrode verbindet. In Burg auf Fehmarn herrschte reger Tourismusverkehr aus Dänemark, Schweden und Deutschland.

Nach dem Mittagessen steuerten wir Heiligenhafen an. Etwa eineinhalb Stunden gönnten wir uns, um am Yachthafen sowie im Hafen das maritime Klima zu genießen und die Stadt ein wenig zu erkunden.

Alle waren hellauf begeistert von dieser Tour, die wie gewohnt mit der traditionellen "Sieberschen Sause" am A-250-Parkplatz "Busschewald" - rund 12 Kilometer vom LSV-Vereinsheim entfernt gelegen - fröhlich und entspannt endete. Und wenige Kilometer vor den Toren Lüneburgs sangen alle im Bus abschließend: "So ein Tag, so wunderschön wie heute ..."

 

 

Erdbeertorte, kühles Blondes und tolle Spiele

Sommerfest: 55 Senioren trotzten den subtropischen Temperaturen mit viel Elan

jb Lüneburg. Die Quecksilbersäule zeigte 33 Grad Celsius - dennoch: 55 "Oldies" ließen sich trotz subtropischer Temperaturen ihre gemeinsame Freizeit nicht vermiesen: Mit viel Freude vergnügten sie sich beim traditionellen Sommerfest (14. Juli 2010).

Wie gewohnt gönnten sich die Teilnehmer(innen) - passend zur Jahreszeit - leckere, frische Erdbeertorte, hausgemacht von dem Wirtepaar Iris und Jürgen Obrecht, dazu Butterkuchen, belegte Brötchen und einiges mehr. Die gekühlten Getränke - ob nun ein kühles Blondes, Wasser, Selters oder Apfelschorle - gingen weg wie "warme Semmeln". Kaum war das Glas geleert, kam auch prompt der Nachschub. Kein Wunder, bei diesen Temperaturen.

Manfred Schwenk begrüßte im Namen des Organisations-Teams die fröhliche Runde, wies gleichzeitig auf die anstehenden zwei Fahrten im August und September sowie das gemütliche Kaffeekränzchen im Oktober hin.

Fünf Spiele (Würfeln, Klettball, Ringewerfen, Kronkorken-Angeln, Pfeilwerfen auf Luftballons) standen auf dem Programm, und alle machten prima mit. Besonders spannend war das Schätzspiel: Wie viel Kronkorken befanden sich in dem Glas ? Die richtige Antwort lautete: 220.

Während der Siegerehrung gab´s für die Gewinner eine kleine Aufmerksamkeit. Denn auch mit kleinen Dingen kann man die "Oldies" erfreuen.

 

 

Urlaubsgrüße aus dem Bad Staffelsteiner Land

48 Senioren fünf Tage zu Gast in Schwabthal - Ausflüge durch Oberfranken

fj / jb Lüneburg / Schwabthal. Sonne pur und prima Stimmung - für 48 "Oldies" der Senioren-Freizeit-Abteilung war die fünftägige Reise in den Nordosten Bayerns ein schönes und erinnerungsreiches Erlebnis.

Mit einem modernen Reisebus, gefahren von dem versierten Fahrer Heinz-Günther Rüter, der bereits die Harztour Ende Mai nach Thale begleitete, ging die Fahrt über Göttingen und Erfurt gen Oberfranken. Nach rund 570 km und etwa fünfeinhalb Stunden Fahrt das Ziel: Schwabthal. Der Ort liegt rund sieben Kilometer östlich von Bad Staffelstein und hat rund 200 Einwohner. Bad Staffelstein wiederum befindet sich im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels und erstreckt sich beiderseits des Mains. Im ruhigen, urgemütlichen Schwabthal im Bad Staffelsteiner Land ließen es sich die Senioren so richtig gut gehen. Ein umfangreiches Frühstücksbuffet mit Produkten aus der Region und einer eigenen "Wursterei" sowie ein ausgezeichnetes drei- bzw. viergängiges Abendessen ließen keine Gourmetwünsche offen.

Nach der Anreise am Montag (21. Juni 2010), gings tagsdarauf nach Coburg mit einer Besichtigung der Innnenstadt und der Wallfahrtskirche "Vierzehnheiligen". Für Mittwoch stand eine Fahrt durch die Fränkische Schweiz auf dem Ausflugsprogramm. Die Fränkische Schweiz ist eine Region in Franken und der nördliche Teil der Fränkischen Alb. Ihre Grenzen bilden im Norden das Obermainland, im Süden Erlangen, im Westen Forchheim, im Osten Bayreuth und im Nordwesten Bamberg. Mit einem sach- und fachkundigen sowie pfiffigen Reiseleiter machten die "Oldies" danach Rast in einem Dorfgasthaus. Anschließend stand eine Besichtigung der aus dem Jahr 1739 stammenden Wallfahrtskirche Gößweinstein auf dem Programm. Gößweinstein liegt im oberfränkischen Landkreis Forchheim im Städtedreieck Bamberg, Bayreuth und Nürnberg und ist eine der bedeutendsten Wallfahrtsorte im Erzbistum Bamberg und zugleich der größte Dreifaltigkeitswallfahrtsort Deutschlands. Für die Seniorentruppe ein besonderes Highlight. Danach erfolgte noch ein Besuch in einer Likörfabrik.

Die Stadt Bamberg wurde am Donnerstag angesteuert mit einer Besichtigung der Altstadt und dem Dom (Bamberger Reiter). Maritim ging es bei einer Schifffahrt auf dem Rhein-Main-Donau-Kanal zu, eine rund 171 km lange Bundeswasserstraße in Bayern, die den Main bei Bamberg mit der Donau bei Kelheim verbindet. Und alle sangen: "Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön ..."

Mit einer Besichtigung eines Schlosses und der Parkanlagen Seehof in Memmelsdorf und zum gemütlichen Tagesabschluss ein Besuch in einem urigen Brauerei-Biergarten klang allmählich die Reise aus, denn am Freitag hieß es: Koffer packen und zurück ins zweitgrößte deutsche Bundesland - Niedersachsen. Alle Teilnehmer waren sich einig: "Es war eine wunderschöne Reise."