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 (Quelle: Lünepost - Ausgabe vom 29. November 2017)

10. Geburtstag für ein engagiertes Trio

Planungen der Senioren-Freizeit-Abteilung für 2018 abgeschlossen

Von Jens Burmester

Lüneburg. Ein kleiner, feiner und runder Geburtstag stand im letzten Monat des Jahres 2017 an. Der 10. Ehrentag des Organisations-Teams mit Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk. Denn genau am 12. Dezember 2007 trat das engagierte Trio die Nachfolge von Fritz Siebers an, der bis dato 24 Jahre die Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV mit viel Geschick, Freundlichkeit und das Herz am rechten Fleck führte.

In seinem Sinne folgte ihm das Organisations-Team, stets aufopferungsvoll, hilfsbereit und voller Tatendrang. Organisierte seit Beginn der Sparte 1983 Fritz Siebers mit seiner Frau Anneliese die Veranstaltungen alleine, entschloss sich nach dem Sieberschen Rückzug das Trio die Aufgaben zu verteilen, aber immer in enger Abstimmung untereinander. Denn im Verein trifft man keine einsamen, sondern gemeinsame Entscheidungen.

Schnell haben sich Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk kurz nach ihrem "Amtsantritt" in die Herzen der Senioren geschlossen. Fritz Siebers, liebevoll seit Jahrzehnten "Fips" genannt und immerhin schon 83 Jahre, nahm an allen Veranstaltungen die das neue Team auf die Beine stellte, teil. Das freute ihn sehr. Die bewährten Events wie beispielsweise Sommerfest, Kaffeetrinken, Grünkohl-Essen und die Weihnachtsfeier wurden fortgeführt, allein dabei spielt die Gemeinschaft eine wichtige Rolle.

Die Ausflüge im zweitgrößten Bundesland Niedersachsen fanden oder finden weiterhin großen Zuspruch, und dann brach eine neue "Reisewelle" bei den Senioren aus: Die Fünftagefahrt. Von Montag bis Freitag ging es mit einem modernen Reisebus und einem bewährten und beliebten Fahrer auch über die Landesgrenzen Niedersachsens hinaus. Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Bayern, Hessen oder Nordrhein-Westfalen waren Stationen der reisefreudigen "Oldies". Noch Wochen nach diesen Fahrten schwärmten die Senioren von ihren Eindrücken. Das wiederum beflügelte das Organisations-Team, noch eine "Schippe draufzulegen" und zu überlegen, viele andere wunderschöne Regionen Deutschlands zu erkunden. Und das ist ihnen bis heute sicherlich gelungen, denn die Reisen, ob die Fünftagefahrt oder Tagesausflüge sind immer ausgebucht.

Doch nach 3650 Tagen geht dann auch verständlicherweise mal die Luft aus. "Schließlich werden wir nicht jünger. Aber wir wollen die uns liebgewonnene Senioren-Freizeit-Abteilung nicht untergehen lassen", macht Fritz Juschkus deutlich und ergänzt: "Marlies, Manfred und ich haben nach vielen Gesprächen uns entschieden, weiterzumachen solange es unsere Mitglieder wünschen und die Gesundheit es zulässt. Aber irgendwann wird sicherlich der Feierabend eingeläutet."

Aber bis dahin wird noch viel Wasser den Berg hinunterfließen. Eines ist schon jetzt definitiv: Für 2018 sind die Planungen für den Veranstaltungskalender, insbesondere die Fünftagefahrt und die Ausflüge, abgeschlossen. Das Trio jedenfalls bleibt am Ball und hält den Ball flach. Und die "große Familie" ist schon gespannt, was sie im kommenden Jahr erwartet.

Lecker Grünkohl - und allen hat´s gemundet !

Von Jens Burmester

Lüneburg. Die vorletzte Veranstaltung in 2017 ließ die Herzen der Senioren höher schlagen: Wie jedes Jahr stand eine herzhafte Delikatesse auf der Speisenkarte: Grünkohl. Und so kamen 47 Senioren beim Grünkohl-Essen im gut temperierten Versammlungsraum voll auf ihre Kosten (8. November 2017). Wohl geordnet standen die Hungrigen am Grünkohl-Buffet. Zum leckeren Wintergemüse wurden Kartoffeln, Bregenwurst und Kasseler serviert. Gerne nahm der eine oder andere auch Nachschlag, schließlich mundete allen die deftige "Hausmannskost". Auch an gekühlten Getränken mangelte es nicht.

Danach war´s mucksmäuschenstill, als Fritz Juschkus vom Organisations-Team den Veranstaltungskalender 2018 präsentierte. Aufmerksam lauschten die Oldies seinen detaillierten Ausführungen, deren Höhepunkt wie immer die Fünftagefahrt, diesmal in den Spessart, sein wird. Damit man die Termine auch nicht vergisst, wurde ein vierfarbiger Flyer erstellt, den alle sehnsüchtig in Emfpang nahmen und auch gleich begutachteten.
Kaum war der Terminkalender für das kommende Jahr unter Dach und Fach, wies Fritz Juschkus schon auf die Weihnachtsfeier hin, die nicht wie gewohnt im Dezember, sondern am 29. November, also vier Tage vor dem ersten Advent, über die Bühne geht. Doch dieser Termin stört die Oldies überhaupt nicht: Dann können sie die Advents- und Weihnachtszeit im letzten Monat des Jahres in vollen Zügen bei anheimelnder Atmosphäre und den bunten Lichtern genießen.

Gemütlichkeit bei Kaffee und Kuchen

Von Jens Burmester

Lüneburg. Fünf Wochen nach der Fünftagefahrt ins sächsische Pirna trafen sie sich wieder: Die rüstigen "Oldies" der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV beim beliebten Kaffeeklatsch im Versammlungsraum des Vereinsheimes (11. Oktober 2017). 40 Senioren schwelgten noch immer in Erinnerungen an diese wunderschöne Fahrt in den Freistaat.

Bei belegten Brötchen, frischen Butterkuchen, duftenden Kaffee und anderen gekühlten Getränken, hatten alle viel Spaß. Schließlich wird in dieser Sparte die Kameradschaft gelebt. Alle waren trotz tristem Wetter draußen wohlauf und erfreuten sich an der Geselligkeit.

Das Organisations-Team um Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk machte sodann auch Werbung für das traditionelle Grünkohl-Essen am 8. November. Fleißig trugen sich die Senioren in die Anmeldeliste ein, denn keiner möchte sich das leckere Wintergemüse mit Kartoffeln, Bregenwurst und Kasseler in vier Wochen entgehen lassen. Viele der Anwesenden fragten kurz darauf, wann der Veranstaltungskalender 2018 erscheint ? Die Antwort: Spätestens zur Weihnachtsfeier am 29. November. Mal schauen, was das Organisations-Trio für das kommende Jahr so auf die Beine gestellt hat.

Auf in den Freistaat Sachsen !

Fünftagefahrt führte nach Pirna im Elbsandsteingebirge

Von Gertrud Schlüter

Pirna / Lüneburg. Ausgerüstet mit Regenschirm und kleinem Gepäck starteten 49 Seniorinnen und Senioren mit einem modernen Reisebus in den Freistaat Sachsen. Genauer gesagt nach Pirna im Elbsandsteingebirge mit dem Ziel, in dieser wunderschönen Landschaft gemeinsam fünf Tage Urlaub pur zu genießen (4. bis 8. September 2017) und bleibende Eindrücke mit nach Hause zu nehmen. Die erste angenehme Überraschung: Das Wetter spielte mit. Es hatte aufgehört zu regnen und das hielt so die ganze Reise über an.

Am zweiten Tag ging es wiederum mit dem Bus durch die Sächsische Schweiz. Hinauf auf die Bastei, einem weltbekannten Ausflugsziel. Diese eindrucksvolle Felsenanlage diente früheren Herrschern und Landesfürsten als ein sehr hoch gelegener und kaum einnehmbarer Aussichtspunkt zur Verteidigung ihrer Ländereien. Weiter ging die Fahrt in der Nationalparkregion gen Seidenblumenstadt Sebnitz. Dort konnte die Herstellung der künstlichen Blumen beobachtet werden. Danach folgte der Besuch der Festung Königstein auf dem Tafelberg im Elbsandsteingebirge. Der Abend klang harmonisch und musikalisch mit unserem Mundharmonika-Duo Jürgen Kubisch und Peter Schlüter aus.

Höhepunkt des nächsten Tages war die Fahrt mit dem Raddampfer auf der Elbe von Pirna nach Bad Schandau mit ihren beeindruckenden touristischen Zielen, wie die Johanniskirche aus dem 14. Jahrhundert oder dem Personenaufzug, der freistehend am Felsen 50 Meter in die Höhe geht. Interessantes gab es zu bestaunen im Kunsthandwerkerhaus in Langenwolmsdorf. Hier entstehen teilweise in Handarbeit wunderbare Kunstwerke aus Holz beispielsweise Schwibbögen und Pyramiden für die Weihnachtszeit. Während eines Stadtrundganges durch die rund 38.000 Einwohner zählende große Kreisstadt Pirna wurden die Schrecken des Hochwassers vor 15 Jahren mit dem an den Hauswänden markierten Pegelstand in Erinnerung gerufen. Die bedrückenden Gedanken an die schweren Stunden der Bewohner wurde am Abend vom Alleinunterhalter Eberhard "Ebs" mit Sketchen und beliebten Oldie-Songs wieder vertrieben. Und so klang der Tag  fröhlich aus.

Am Donnerstag führte uns die Reise nach Dresden mit ihren bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Zwinger und die Semper Oper. Doch der absolute Höhepunkt dieses Tages war der Besuch der Frauenkirche, die nach dem Wiederaufbau (1994 bis 2005) in vollem Glanz erstrahlt, ein architektonisch beeindruckendes Bauwerk, das die Kriegseinwirkungen vergessen ließ. Abgerundet wurde dieser Trip mit der Teilnahme an der Orgelandacht mit zentraler Kirchenführung. Die Tagestour endete mit einem Besuch von Schloss Pillnitz. Die Sommerresidenz des Sächsischen Königshauses nahe Dresden liegt in einer wunderschönen, weitläufigen Parkanlage.

Am letzten Tag, also Freitag, mussten wir wieder die Rückreise nach Lüneburg antreten. Auf gefühlt halber Strecke hatten wir noch einmal im Itschenkrug in Isingerode Gelegenheit zu einem gemeinsamen Mittagessen. Unser versierter Fahrer Klaus Witte brachte die LSV-Touristen unfallfrei und sicher über die 1.160 Kilometer lange Strecke (Lüneburg - durch die Sächsische Schweiz - und zurück).