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"Mein Vater war ein Wandersmann ..."

55 "Oldies" beim Kaffeekränzchen - Wittorfer Gitarrenchor machte Stimmung

jb Lüneburg. Die Pflege des deutschen Liedgutes haben sich elf Damen des Wittorfer Gitarrenchores seit vielen Jahren auf die Fahne geschrieben. Sieben von ihnen gaben im Rahmen des Kaffeekränzchens (10. Oktober 2012) im Versammlungsraum ein kleines Konzert und bewiesen, dass Volkslieder auch heute noch populär sind. Das Septett stimmte die 55 "Oldies" auf die dritte Jahreszeit wahrlich ein.

Während sich draußen die Blätter in schillernden Farben zeigen, wurde als Auftaktlied passend dazu das Lied "Bunt sind die Wälder" vorgetragen. Besonders das 1847 in einer Gedichtanthologie erschienene Liedtext "Mein Vater war ein Wandersmann" fand bei den Senioren großen Anklang. Und so wurden vorab die Kehlen geölt und stimmgewaltig mitgesungen. Der Chor unter der Leitung von Heidelore Bodendieck servierte auch das Lied "Leben ist mehr" von dem bekannten deutschen Hamburger Musiker und Autor von Kinderliedern Rolf Zuckowski, ergänzt von plattdeutschen Gesangseinlagen und last but not least "Es klappert die Mühle am rauschenden Bach." Kurzum: Mit viel Applaus dankte die Seniorenriege den Vortragskünstlern, die sichtlich gerührt waren.

Wie stets beim Kaffeekränzchen wurde nicht nur leckerer Kuchen, sondern auch belegte Brötchen vom Wirtepaar Iris und Jürgen Obrecht gereicht, dazu duftender Kaffee und andere Getränke. Zudem wies Fritz Juschkus vom Organisations-Team auf die beiden letzten Veranstaltungen 2012 (Grünkohl-Essen und Weihnachtsfeier) hin. Und so vergnügten sich die "Oldies" im kleinen, aber feinen Kreis. Denn Geselligkeit ist oberstes Gebot. Getreu dem Motto: "So jung kommen wir nicht mehr zusammen."

Im Versammlungsraum lauschten die Senioren gespannt den musikalischen Darbietungen des Wittorfer Gitarrenchores. Foto: jb

 

Locker vom Hocker mit dem "Plattsnacker"

52 "Oldies" begeistert vom Moorbauern-Essen und Torfkahn- und Kremserfahrt

Von Jens Burmester

Gnarrenburg / Lüneburg. Die Herzen der 52 Senioren während der Tagesfahrt nach Gnarrenburg (15. August 2012) waren von ihm schnell erobert. Locker vom Hocker servierte er Döntjes, gepaart mit viel Wissenswertem über Gnarrenburg, die elf Moordörfer oder die Moorkolonisation: Die Rede ist von Heino Lütjen, Inhaber des Gasthofes "Zur Kreuzkuhle" in Findorf.

Der 61-jährige "Plattsnacker" war fast den ganzen Tag sachkundiger und gewiefter Reiseleiter (meist op platt), der seine Heimat wie seine Westentasche kennt. Während der gut einstündigen Rundreise hatte er mächtig was drauf, Applaus am laufenden Band. Eben ein Mann, der weiß, wie man Oldies für sich gewinnt und bestens unterhält. Auch an unseren umsichtigen und erfahrenen Busfahrer Heinz-Günther Rüter hatte er etwas parat. "Unter der Straße, die wir gerade befahren, befindet sich noch vier Meter Moor, ein Wunder, dass Heinz-Günther noch nicht weggesackt ist", brachte er die LSV-Touristen zum Lachen. Als wir durch die knapp 3.000 Einwohner zählende Gemeinde Gnarrenburg fuhren gab´s von Lütjen folgende Bemerkung: "Hier können wir alles einkaufen. Was wir nicht bekommen, brauchen wir auch nicht."

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Augustendorf, die tiefste Ortschaft, war ein weiteres Highlight unter dem Motto "Lachen tut gut". Heino Lütjen: "Hier gibt es seit fünf Jahren eine Baustelle. In diesem Jahr feierte man das fünfjährige Bestehen". Und so wurde die Tour, die auch durch den jüngsten Ort Vorsdorf (1934 entstanden) führte, zu einer erlebnisreichen Fahrt im Landkreis Rotenburg (Wümme). Danach knurrte der Magen unserer rüstigen Senioren. Lütjen und sein kulinarisches Team servierten das traditionelle Moorbauern-Essen (Knipp, also Hafergrütze mit Speck, Schweinebraten, Sülze & Hähnchenbrustfilet, frisches Feinbrot und herzhafte Bratkartoffeln, Apfelmus und Remoulade sowie grüne Götterspeise mit Vanillesoße). Und allen mundete es. "Ausgezeichnet" war der einhellige Kommentar aller LSV-Aktivisten. Das freute natürlich auch das Küchenpersonal.

Nach dem reichlichen Buffet ging´s mit zwei Torfkähnen gut eine Stunde auf dem Fluß Hamme (ein 48 km langer Quellfluß der Lesum, ein Nebenfluß der Weser, der unter anderem das Teufelsmoor entwässert) von dem Gasthof bis zur vier Kilometer entfernten Hardeckelschleuse. Während der Fahrt in einem Kahn gab Skipper "Helmut" Einblick in die Geschichte des Teufelsmoor, das größtenteils im Landkreis Osterholz-Scharmbeck nördlich von Bremen liegt und an den Landkreis Rotenburg (Gemeinde Gnarrenburg) grenzt. Nicht zu vergessen die Moorkolonisation. Spannend und ebenfalls mit einer starken Prise Humor trug "Helmut" vor. Langeweile auf der beschaulichen, ruhigen Naturfahrt kam gar nicht erst auf. An der Hardeckelschleuse stiegen wir in den Kremser, eine vielsitzige Mietkutsche, um. Kremser ist benannt nach Simon Kremser (1775 - 1851), dem Erfinder des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs und der gleichnamigen Kutsche. Die Kremserfahrt führte uns unter anderem nach Ostersode zu der 1846 erbauten Windmühle, die bis 1956 mahlte. Einen weiteren Stopp legten wir ein, um den Klappstau im Giehlermoorer Schiffgraben live zu bestaunen.

Zurück im Gasthof freuten sich unsere "Oldies" auf duftenden Kaffee und frischen Butterkuchen. Während des genüsslichen Kaffeetrinkens zog Heino Lütjen noch einmal alle Register seines Könnens. Mit dem Kurzvortrag zum Thema "Wie lange man auf Dorffesten säuft" oder "Der schöne Mann" wurden gnadenlos die Lachmuskeln der LSV-Senioren aufs Beste "strapaziert". Und allen hat es prima gefallen. Wie sagt der Volksmund: "Humor ist, wenn man trotzdem lacht".

Während der Rückfahrt nach Lüneburg wurde wie gewohnt auf dem Rastplatz "Busschewald" der allerletzte Halt eingelegt. Nicht die "Siebersche Sause" war angesagt, nein, Senioren-Freizeit-Mitglied Otto Frahm feierte jüngst seinen 85. Ehrentag. Da knallten die Sektkorken, Lady Sunshine freute sich mit ihm und seinen Kameraden. Und um 18.55 Uhr war das Ziel wieder erreicht: Das Vereinsheim an der Schützenstraße 31. Ein wunderschöner Tag ging zu Ende, ein erlebnisreicher sowieso mit bleibenden Erinnerungen. Vielleicht findet der eine oder andere wieder den Weg nach Gnarrenburg und Umgebung. Das Moor hat noch viel zu bieten.

Blick in den rustikal eingerichteten Speisesaal des Gasthofes. Das Moorbauern-Essen wird als Buffet serviert. Hmmm, das ist aber lecker. Foto: jb

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Sommer, Sonne und Fun

53 "Oldies" vergnügten sich beim traditionellen Sommerfest

jb Lüneburg. Wie jahrein, jahraus hatten auch heuer 53 Senioren wieder prima Wetter beim traditionellen Sommerfest (4. Juli 2012), kurzum: Sommer, Sonne und Fun. Das bewährte Organisations-Team mit Fritz Juschkus, Marlies Gienke und Manfred Schwenk hatte das Event wie gewohnt professionell organisiert, und alle waren hellauf begeistert.

So mancher stöhnte in der "Hitzeschlacht" bei den fünf tollen Spielen, beginnend beim Schaumstoff-Würfel zum Kegeln über Torwand-Werfen bis hin zum Nummernziehen und Dosenwerfen. Und allen hat´s viel Spaß bereitet.

Zuvor saß man gemütlich im Versammlungsraum und ließ sich vom Wirtepaar Iris und Jürgen Obrecht mit lecker belegten Brötchen, Butterkuchen und Erfrischungsgetränken verwöhnen.

Fritz Juschkus nahm in seiner kurzen Begrüßung die Fünf-Tages-Fahrt nach Neubrandenburg noch einmal unter die Lupe und hielt sogleich Ausschau auf die 2013 startende Fünf-Tages-Reise. Sie führt nach Rengshausen, einem rund 700 Einwohner zählenden Ortsteil der Gemeinde Knüllwald im Schwalm-Eder-Kreis in Nordhessen. Der Knüllwald liegt im Knüllgebirge südlich von Kassel. Und 2014 geht´s zum Hohenwarte-Stausee, der liebevoll auch das "Thüringer Meer" genannt wird und im Süden des Bundeslandes Thüringen liegt.

Also: Die Planungen des Organisations-Teams sind in vollem Gange, Langeweile ist somit ein Fremdwort. Denn die Senioren sind fast immer on tour und die Kameradschaft gibt´s gratis dazu.

 

Herzlich willkommen in Neubrandenburg !

51 Senioren "on tour" nach Mecklenburg-Vorpommern

Eine Fünftagesfahrt, gespickt mit vielen Touren - für 51 Senioren war die Reise in die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg (11. bis 15. Juni 2012) und der näheren Umgebung eine Unternehmung mit bleibenden Eindrücken.

Los gings am 11. Juni 2012 mit einem modernen Reisebus, gefahren wie immer von Heinz-Günther Rüter, ein vertrautes Gesicht und beliebt bei den Senioren. Erstes größeres Ziel war die Stadt Rheinsberg im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, dass flächenmäßig zu den größten Gemeinden Deutschlands zählt. Dort wurde das renovierte Schloss in Augenschein genommen.

Danach steuerte man die Unterkunft unserer Urlauber an, ein Hotel mit 14 Stockwerken und herrlichem Blick auf Neubrandenburg, eine Stadt etwa 135 km nördlich von Berlin, dass durch seine vier Stadttore auch die "Vier-Tore-Stadt" genannt wird.

Nach einem ausgiebigen Frühstück begrüßte am 12. Juni 2012 Reiseleiterin Gabriele Schnorr die Lüneburger, um ihnen in den nächsten Tagen Land, Leute und Geschichte zu vermitteln. Und alle lauschten gespannt ihren Ausführungen. "Sie war einfach Spitze", war die einhellige Meinung der "Oldies".

Zunächst führte es uns in den Nordosten Deutschlands, zur Mecklenburgischen Seenplatte. Der Hauptort Waren, ein Luftkurort und die zweitgrößte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern (nach der Fläche) wurde angesteuert. Ein Stadtrundgang war Pflicht. Bei strahlendem Sonnenschein startete eine Schifffahrt auf Deutschlands zweitgrößtem See, der Müritz, bis Röbel, dem sich ein Besuch in der größten Feldscheune Deutschlands in Bollewick anschloss. Nach dem Abendessen unterhielt uns "Mudder Schulten" mit Historischem und vielen Anekdoten auf Plattdeutsch.

Am Mittwoch (13. Juni 2012) ging es zur zweitgrößten deutschen Insel Usedom vor dem Stettiner Haff gelegen. Über Anklam fuhren wir zunächst an die polnische Grenze. Vom Seebad Ahlbeck unternahmen fast alle einen Spaziergang nach Heringsdorf zur berühmten Seebrücke und natürlich in die ZDF-Arena. Erholsamer war es dann einige Kilometer weiter im wunderschönen Koserow mit den alten Fischerhütten. Die Rückfahrt führte dann über die grandiose Peene-Brücke in Wolgast. Diese Stadt im äußersten Nordosten Deutschlands liegt größtenteils am Westufer des Peenestromes, einem Meeresarm der Ostsee, der Usedom vom Festland trennt. Der gelungene Tag endete mit dem 2:1-Sieg der Löw-Elf gegen die Niederlande bei der Fußball-EM - erlebt im Hotel auf einer Großbildwand.

Der Donnerstag (14. Juni 2012) führte uns nach Woldegk in das Mühlenmuseum, in dem uns Müller Stabel sehr humorvoll viel Wissenswertes über die Mühlen und der Stadt berichtete. Vorbei an vielen Seen und der Stadt Freiberg endete der Tag mit einer Stadtführung in Neubrandenburg. Nach einem tollen Abend-Buffet unterhielten uns "Die 3 Fidelen von der LSV" mit bekannten Liedern, die fast alle mitgesungen wurden.

Am Freitag (15. Juni 2012) hieß es: Abschied nehmen. Ein sehr gutes Mittagessen in Zarrentin, gesponsert vom Hauptverein, mit einem Spaziergang am nahegelegenen Schaalsee waren dann die letzten tollen Erlebnisse einer wunderschönen Reise in das sehenswerte Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.

 

Das Fritz-Reuter-Denkmal in Neubrandenburg. Reuter war deutscher Dichter und Schrift-steller der niederdeutschen Sprache. Eines seiner Werke hieß "Meine Vaterstadt Stavenhagen".

Foto: ingrid juschkus/nh

 

"Ich back mir einen Schwiegersohn"

Tagesfahrt von 50 "Oldies" ins Backtheater Walsrode

Die erste Tagesfahrt (14. März 2012) in diesem Jahr hatte es in sich: Nicht nur, dass 50 "Oldies" dabei waren, nein, beim Besuch des Backtheaters im HeideBackHaus Walsrode (Amateur-Theater) ging´s wahrlich hoch her. Während der Aufführung der Handwerkskomödie "Ich back mir einen Schwiegersohn" wurde kurzerhand noch ein Pastor gesucht. LSV-Mitglied und Mundharmonikaspieler Peter Schlüter vom Trio "Die 3 Fidelen der LSV" schlüpfte rasch in das Ornat des Geistlichen und zeigte seine schauspielerischen Qualitäten. Beifall vom Publikum.

Übrigens: Neben dem Lustspiel gab es eine reichhaltige Kaffeetafel, dazu eine Tombola mit Verlosung und eine rasante Musikshow mit "Heide Bernie".

Doch bevor das Backtheater aufgesucht wurde, nahmen die Senioren eine Kerzenfabrik unter die Lupe und staunten nicht schlecht. In der Waldgaststätte "Eckernworth" genossen alle die kulinarischen Köstlichkeiten. Ein toller Tag voller Lachen, der den Alltag mal wieder vergessen ließ.