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Helau, LSV

56 Senioren feierten ausgelassen Karneval

jb Lüneburg. Nicht nur in den Karnevalshochburgen an Rhein und Main ist man nicht allein und feiert teilweise prunkvoll die fünfte Jahreszeit. Auch die Norddeutschen haben ein goldenes Händchen in Sachen Frohsinn. So ließen es sich 56 "Oldies" nicht nehmen am traditionellen Karneval (6. Februar 2013) der Senioren-Freizeit im festlich dekorierten Versammlungsraum kräftig auf die Pauke zu haun´

Nachdem sich alle bei Mett- und Käsebrötchen sowie Butterkuchen, Kaffee und anderen Getränken gestärkt hatten, traten die Erbstorfer Harmonikanten eine musikalische "Karnevalsreise" an. Zum Auftakt erklang das Trompetenecho im bewährten Oberkrainer-Sound von Polkakönig Slavko Avsenik. Danach entführte das Quintett die Senioren nach Böhmen ("Aus Böhmen kommt die Musik"). Natürlich durfte die Liebeserklärung "Du bist der helle Wahnsinn" nicht fehlen. Schunkellieder ergänzten die prima Stimmung. Und Fritz Juschkus vom Organisations-Team wies in seiner kurzen Ansprache auf das 100-jährige Vereinsjubiläum vom 21. bis 23. Juni 2013 hin, insbesondere den Festball am 22. Juni, um 20 Uhr in der Schützenhalle Hagen mit der Live-Band "BaBaLoo". Auch der Hinweis auf den Tagesausflug am 20. März nach Celle und Peine durfte nicht fehlen.

Fazit: Allen hat´s toll gefallen, und zum Schluss sangen sie ein wenig wehmütig: "So ein Tag, so wunderschön wie heute ..."

 

Kaffeeklatsch und Bingo in geselliger Runde

 

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ...

55 Oldies genießen besinnliche Weihnachtsfeier zum Jahresabschluss

     

jb Lüneburg. Wenn es ihre Zeit erlaubt, ist sie gerne bei den LSV-Senioren. Hier fühlt sich Renate Thielbörger recht wohl. Denn die engagierte Lokalpolitikerin ist nicht nur Ratsvorsitzende und Vertreterin von Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge, nein, die agile Pensionärin wirkt seit kurzem auch als Aufsichtsratsvorsitzende der Volkshochschule Lüneburg. Eine Frau, die viel um die Ohren hat, auch im (Un)ruhestand. Die ehemalige Rektorin der Grundschule im Roten Felde kam gerne zur traditionellen Weihnachtsfeier (5. Dezember 2012). Denn sie las erstmals vor den 55 anwesenden "Oldies" die Geschichte von der Koschale der deutschen Kinderbuchautorin Margret Rettich. Humvorvoll von ihr vorgetragen, lauschten die Senioren diese kleine, lustige Weihnachtsgeschichte.

Für anheimelnde Stimmung sorgte wieder einmal das bewährte Organisations-Team mit Fritz Juschkus, Marlies Gienke und Manfred Schwenk. Die Tische im Versammlungsraum des Vereinsheimes hatte Marlies Gienke liebevoll mit Tannenzweigen, Äpfeln, Apfelsinen, Nüsse und weiteren weihnachtlichen Motiven gedeckt. An der Stirnseite des Raumes: Ein wunderschön geschmücktes Adventsgesteck, deren vier rote Kerzen weit sichtbar brannten. Manfred Schwenk hatte wie jedes Jahr die Preise für die Weihnachtstombola akribisch zusammengestellt. Und alle "Oldies" waren ehrgeizig beim Loskauf.
Zwischendurch erklangen von "Die Fidelen Drei" mit Christian Gern (Gitarre), Jürgen Kubisch und Peter Schlüter (beide Mundharmonika) bekannte Weihnachtslieder wie "O du fröhliche ..", "Es ist für uns eine Zeit angekommen", "Süßer die Glocken nie klingen" oder der Klassiker "Stille Nacht, heilige Nacht". Da wurde natürlich kräftig mitgesungen.
Für seine tatkräftige Unterstützung auf den Reisen zeichnete das Organisations-Team Adolf Weimer mit einem Präsentkorb aus. Sichtlich gerührt nahm er das Geschenk dankend an.
Danach wies Juschkus bereits auf die erste Veranstaltung im neuen Jahr hin. Der Kaffeeklatsch und Bingo am 16. Januar 2013 sowie der erste Tagesausflug am 20. März nach Celle und Peine

 

"Mein Vater war ein Wandersmann ..."

55 "Oldies" beim Kaffeekränzchen - Wittorfer Gitarrenchor machte Stimmung

jb Lüneburg. Die Pflege des deutschen Liedgutes haben sich elf Damen des Wittorfer Gitarrenchores seit vielen Jahren auf die Fahne geschrieben. Sieben von ihnen gaben im Rahmen des Kaffeekränzchens (10. Oktober 2012) im Versammlungsraum ein kleines Konzert und bewiesen, dass Volkslieder auch heute noch populär sind. Das Septett stimmte die 55 "Oldies" auf die dritte Jahreszeit wahrlich ein.

Während sich draußen die Blätter in schillernden Farben zeigen, wurde als Auftaktlied passend dazu das Lied "Bunt sind die Wälder" vorgetragen. Besonders das 1847 in einer Gedichtanthologie erschienene Liedtext "Mein Vater war ein Wandersmann" fand bei den Senioren großen Anklang. Und so wurden vorab die Kehlen geölt und stimmgewaltig mitgesungen. Der Chor unter der Leitung von Heidelore Bodendieck servierte auch das Lied "Leben ist mehr" von dem bekannten deutschen Hamburger Musiker und Autor von Kinderliedern Rolf Zuckowski, ergänzt von plattdeutschen Gesangseinlagen und last but not least "Es klappert die Mühle am rauschenden Bach." Kurzum: Mit viel Applaus dankte die Seniorenriege den Vortragskünstlern, die sichtlich gerührt waren.

Wie stets beim Kaffeekränzchen wurde nicht nur leckerer Kuchen, sondern auch belegte Brötchen vom Wirtepaar Iris und Jürgen Obrecht gereicht, dazu duftender Kaffee und andere Getränke. Zudem wies Fritz Juschkus vom Organisations-Team auf die beiden letzten Veranstaltungen 2012 (Grünkohl-Essen und Weihnachtsfeier) hin. Und so vergnügten sich die "Oldies" im kleinen, aber feinen Kreis. Denn Geselligkeit ist oberstes Gebot. Getreu dem Motto: "So jung kommen wir nicht mehr zusammen."

Im Versammlungsraum lauschten die Senioren gespannt den musikalischen Darbietungen des Wittorfer Gitarrenchores. Foto: jb

 

Locker vom Hocker mit dem "Plattsnacker"

52 "Oldies" begeistert vom Moorbauern-Essen und Torfkahn- und Kremserfahrt

Von Jens Burmester

Gnarrenburg / Lüneburg. Die Herzen der 52 Senioren während der Tagesfahrt nach Gnarrenburg (15. August 2012) waren von ihm schnell erobert. Locker vom Hocker servierte er Döntjes, gepaart mit viel Wissenswertem über Gnarrenburg, die elf Moordörfer oder die Moorkolonisation: Die Rede ist von Heino Lütjen, Inhaber des Gasthofes "Zur Kreuzkuhle" in Findorf.

Der 61-jährige "Plattsnacker" war fast den ganzen Tag sachkundiger und gewiefter Reiseleiter (meist op platt), der seine Heimat wie seine Westentasche kennt. Während der gut einstündigen Rundreise hatte er mächtig was drauf, Applaus am laufenden Band. Eben ein Mann, der weiß, wie man Oldies für sich gewinnt und bestens unterhält. Auch an unseren umsichtigen und erfahrenen Busfahrer Heinz-Günther Rüter hatte er etwas parat. "Unter der Straße, die wir gerade befahren, befindet sich noch vier Meter Moor, ein Wunder, dass Heinz-Günther noch nicht weggesackt ist", brachte er die LSV-Touristen zum Lachen. Als wir durch die knapp 3.000 Einwohner zählende Gemeinde Gnarrenburg fuhren gab´s von Lütjen folgende Bemerkung: "Hier können wir alles einkaufen. Was wir nicht bekommen, brauchen wir auch nicht."

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Augustendorf, die tiefste Ortschaft, war ein weiteres Highlight unter dem Motto "Lachen tut gut". Heino Lütjen: "Hier gibt es seit fünf Jahren eine Baustelle. In diesem Jahr feierte man das fünfjährige Bestehen". Und so wurde die Tour, die auch durch den jüngsten Ort Vorsdorf (1934 entstanden) führte, zu einer erlebnisreichen Fahrt im Landkreis Rotenburg (Wümme). Danach knurrte der Magen unserer rüstigen Senioren. Lütjen und sein kulinarisches Team servierten das traditionelle Moorbauern-Essen (Knipp, also Hafergrütze mit Speck, Schweinebraten, Sülze & Hähnchenbrustfilet, frisches Feinbrot und herzhafte Bratkartoffeln, Apfelmus und Remoulade sowie grüne Götterspeise mit Vanillesoße). Und allen mundete es. "Ausgezeichnet" war der einhellige Kommentar aller LSV-Aktivisten. Das freute natürlich auch das Küchenpersonal.

Nach dem reichlichen Buffet ging´s mit zwei Torfkähnen gut eine Stunde auf dem Fluß Hamme (ein 48 km langer Quellfluß der Lesum, ein Nebenfluß der Weser, der unter anderem das Teufelsmoor entwässert) von dem Gasthof bis zur vier Kilometer entfernten Hardeckelschleuse. Während der Fahrt in einem Kahn gab Skipper "Helmut" Einblick in die Geschichte des Teufelsmoor, das größtenteils im Landkreis Osterholz-Scharmbeck nördlich von Bremen liegt und an den Landkreis Rotenburg (Gemeinde Gnarrenburg) grenzt. Nicht zu vergessen die Moorkolonisation. Spannend und ebenfalls mit einer starken Prise Humor trug "Helmut" vor. Langeweile auf der beschaulichen, ruhigen Naturfahrt kam gar nicht erst auf. An der Hardeckelschleuse stiegen wir in den Kremser, eine vielsitzige Mietkutsche, um. Kremser ist benannt nach Simon Kremser (1775 - 1851), dem Erfinder des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs und der gleichnamigen Kutsche. Die Kremserfahrt führte uns unter anderem nach Ostersode zu der 1846 erbauten Windmühle, die bis 1956 mahlte. Einen weiteren Stopp legten wir ein, um den Klappstau im Giehlermoorer Schiffgraben live zu bestaunen.

Zurück im Gasthof freuten sich unsere "Oldies" auf duftenden Kaffee und frischen Butterkuchen. Während des genüsslichen Kaffeetrinkens zog Heino Lütjen noch einmal alle Register seines Könnens. Mit dem Kurzvortrag zum Thema "Wie lange man auf Dorffesten säuft" oder "Der schöne Mann" wurden gnadenlos die Lachmuskeln der LSV-Senioren aufs Beste "strapaziert". Und allen hat es prima gefallen. Wie sagt der Volksmund: "Humor ist, wenn man trotzdem lacht".

Während der Rückfahrt nach Lüneburg wurde wie gewohnt auf dem Rastplatz "Busschewald" der allerletzte Halt eingelegt. Nicht die "Siebersche Sause" war angesagt, nein, Senioren-Freizeit-Mitglied Otto Frahm feierte jüngst seinen 85. Ehrentag. Da knallten die Sektkorken, Lady Sunshine freute sich mit ihm und seinen Kameraden. Und um 18.55 Uhr war das Ziel wieder erreicht: Das Vereinsheim an der Schützenstraße 31. Ein wunderschöner Tag ging zu Ende, ein erlebnisreicher sowieso mit bleibenden Erinnerungen. Vielleicht findet der eine oder andere wieder den Weg nach Gnarrenburg und Umgebung. Das Moor hat noch viel zu bieten.

Blick in den rustikal eingerichteten Speisesaal des Gasthofes. Das Moorbauern-Essen wird als Buffet serviert. Hmmm, das ist aber lecker. Foto: jb

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