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Spieleparadies fand prima Anklang

Traditionelles Sommerfest beliebt wie eh und je

jb Lüneburg. Donnergrollen und teils heftiger Regen waren die Begleiter des Sommerfestes unserer treuen Senioren-Gemeinschaft (9. Juli 2014). Doch Gott sei Dank prasselte das Wetter an allen 50 "Oldies" ab, saßen sie doch im trockenen Versammlungsraum und vergnügten sich bei Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen. Kurzerhand hat das Organisations-Team mit Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk das Spieleparadies ins Vereinsheim verlegt, und jeder machte mit. So gab es ein Glücksrad, des weiteren wurde mit einem Schaumstoffwürfel die höchste Zahl ermittelt, beim sogenannten Zielwurf am Boden galt es, ebenfalls eine hohe Zahl zu treffen, und bei Bärbel Banse konnte ordentlich geknobelt werden.

Besondere Aufmerksamkeit gelang Marlies Gienke und LSV-Urgestein Otto Frahm. Das Duo glänzte diesmal mit einer "lustigen Tombola". So klapperten die Zwei Wochen zuvor einige Lüneburger Geschäfte ab und kauften gnadenlos ein. "Wer hat die Losnummer 20 ?" fragte Otto Frahm. Die Antwort kam prompt. Frahm beglückwünschte den Gewinner mit einer Fahrt im Heißluftballon. Großes Staunen, was da wohl aus dem Karton mit den wahrlich "lustigen" Preisen zu Tage tritt. Marlies Gienke holte einen roten Luftballon hervor, zwar kleiner als ein Heißluftballon, aber die Lacher hatte das Duo auf ihrer Seite. Und so ging´s fröhlich weiter. Eine prima Idee, die gut ankam.

Die fröhliche Gesellschaft war wieder in bester Stimmung, und so wurde auch gleich die Werbetrommel für die beiden nächsten Ausflüge am 13. August in den Landkreis Cuxhaven und am 17. September nach Glückstadt gerührt. Und eifrig trugen sich die Senioren in die Teilnehmerliste ein.

 

Ferienglück in Ziegenrück

51 Senioren auf Fünf-Tages-Fahrt in Thüringen

Von Fritz Juschkus

Der Osten Deutschlands hat viel zu bieten, für Touristen immer eine Reise wert. So starteten auch 51 Senioren zu ihrer Fünf-Tages-Fahrt nach Thüringen (2. bis 6. Juni 2014). "Ferienglück in Ziegenrück" - mit diesem Motto hatte uns Michael Marx, der erste Diener des Hauses, in sein Hotel gelockt, und die Oldies waren von der Ankunft bis zur Abreise hellauf begeistert. Wo waren wir denn nun ? Klar, in Deutschlands fünfkleinster Stadt: Ziegenrück (720 Einwohner) im Bundesland Thüringen, direkt an der Saale und am Thüringer Meer gelegen.

Die LSV-Touristen genossen die ruhigen und sauberen Zimmer, das umfangreiche Frühstücksbuffet im Schlosskeller und das immer ausgezeichnete Vier-Gänge-Menü am Abend, bei dem vier Hauptgerichte zur Auswahl standen. Da war der "Futtertrog" natürlich fest in LSV-Hand. Allen hat es prima gemundet. Ein Dank geht auch an den exzellenten gastronomischen Service.

An den drei Tagen wurde unter fachkundiger Leitung der Reiseleiterin Anita Nitsch die herrliche Umgebung erkundet. Am ersten Tag besuchten wir das Deutsch-Deutsche Museum im damals zweigeteilten Dorf Mödlareuth, ein Ort mit knapp 50 Einwohnern, deren innerdeutsche Grenze 41 Jahre lang durch das Dorf verlief. Unvorstellbar, wie die damalige DDR mit ihren Bürgern umging. Eine Mittagspause legten wir dann in Plauen mit der Besichtigung des Spitzenmuseums ein - nicht nur etwas für Frauen. Der Ausflug endete in der Knappmühle in Linda. Dort servierte uns eine junge Müllerin Kaffee und Kuchen und brachte uns mit Geschichten und Musik das Mühlenwesen nahe.

Der nächste Tag führte die LSV-Touristen nach Saalfeld, eine rund 25.000 Einwohner zählende Kleinstadt im Südosten Thüringens. Die Feengrotten sind ein ehemaliges Bergwerk am Rande des Thüringer Schiefergebirges. Berühmt sind die Feengrotten vor allem für ihre farbigen Tropfsteine. Die Fußkranken konnten sich die Höhlenformationen im Grottoneum als Film ansehen. Nach der Mittagspause in Saalfeld (Saale) schloss sich eine einstündige Schifffahrt auf der Bleilochtalsperre an. Mit ihren 215 Millionen Kubikmeter Stauinhalt ist sie die größte Talsperre Deutschlands. Sie wird im oberen Saalelauf zusammen mit anderen Talsperren betrieben. Nach dem Abendessen sorgte ein Alleinunterhalter für ausgelassene Stimmung.

Tagsdrauf standen wir an der Talstation der Oberweißenbacher Bergbahn. Es müssen auf einer Länge von ca. 1.390 Metern immerhin 323 Meter Höhenunterschied überwunden werden. Das wird mit einer Steigung zwischen 23,92 bis 25 Prozent bewältigt. Mit Hilfe einer Bühne wurden normale Eisenbahnwagen geschultert und fast waagerecht zu Berg und Tal gebracht. Um Energie zu sparen, fahren immer zwei Einheiten im Gegentakt, eine bergauf, die andere bergab. In der Mitte gibt es eine sogenannte Ausweichstelle. So werden fast 40 Tonnen in etwa 18 Minuten von einer Station zur anderen bewegt.

Weiter ging es nach Neuhaus am Rennweg in die Glasmanufaktur Greiner. Dort erhaschten wir einen wunderschönen Blick in die Arbeit eines Glasbläsers. Sehenswert auch die ganzjährige Weihnachtsausstellung. Zum Abschluß gab es eine Führung in die Prozellanmanufaktur Wagner & Apelt in Lippelsdorf. Den männlichen Kameraden hatte es vor allem die alte Dampfmaschine angetan (Wat is´ne Dampfmaschin ?). Am Abend unterhielten uns unsere 3 Fidelen (Christian Gern, Jürgen Kubisch und Peter Schlüter) mit neu einstudierten Liedern. Da wurde kräftig mitgesungen.

Am Freitag (6. Juni 2014) hieß es dann Abschied nehmen. Ein Abschied, der allen sehr schwer fiel, weil Hotel und Landschaft einfach toll waren. Ein Wermutstropfen: Unsere Annegret mussten wir im Krankenhaus Saalfeld zurücklassen. Auf dem Heimweg gab es noch einen Vortrag bei Kaffee und Keksen in der Keksfabrik Griesson in Kahla, verbunden mit einem großen Einkauf. Letzter Programmpunkt war ein gemeinsames Mittagessen. Das Itschenkrug-Team öffnete uns ein leckeres, deftiges Bauernbuffet. Am späten Nachmittag erreichten wir Lüneburg. Gleichzeitig möchten wir uns bei Busfahrer Klaus bedanken, der uns sicher durch enge Gassen, schmale Landstraßen und fast unpassierbaren Brücken kutschierte.

Alle waren sich einig: Wann gibt es wieder Ferienglück in Ziegenrück ?

 

Alles Müll, oder was ?

Überraschungs-Essen ließ keine Wünsche offen - Seniorenkabarett "Die Lüneburger" begeisterte

jb Lüneburg. Applaus ist des Künstlers Lohn. Und das haben die zehn Laienschauspieler des Seniorenkabaretts "Die Lüneburger" beim Überraschungs-Essen im Versammlungsraum in vollen Zügen genossen. Regisseurin Agnes Müller und ihre gestandenen Darsteller hatten ein Programm auf die Beine gestellt, dass uns täglich widerfährt: Der Müll. Ihr Programm "Alles Müll, oder was ?" wurde mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt. Zum Auftakt stimmten die Mimen mit Gesang ein, verkleidet als Müllwerker, davor eine 120-Liter fassende Abfalltonne. Da unsere Mülltonnen sehr verschiedene Abfälle enthalten, mischten "Die Lüneburger" Trauriges mit Lustigem, Ernsthaftes mit Spaßigem, Privates mit Öffentlichem, Politisches mit Sportlichem und Weltliches mit Kirchlichem.

In dem selbstverfassten aktuellen 60-Minuten-Programm zeigten die Darsteller, dass man auch mit wenig Requisite auskommt. Ein paar Stühle, eine Mülltonne und eine kleine Spielfläche. Was will man mehr ? Keyboarder Walter Kamps sorgte für den musikalischen Rahmen, Neu-Souffleuse Marion Burgstaler (sie ist LSV-Klubmitglied seit Januar 2014 in der Tischtennis-Abteilung) achtete penibel auf eventuelle "Hänger" der Schauspieler. Doch ein Eingreifen war nicht erforderlich. Das Seniorenkabarett, seit 1991 unter dem Dach der Volkshochschule Lüneburg aktiv, zeigte pure Lebensfreude, und die 53 anwesenden LSV-Oldies genossen die Aufführung in vollen Zügen.

Doch bevor "Die Lüneburger" die "Bretter, die die Welt bedeuten", betraten, hatte das Organisations-Team mit Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk zum Überraschungs-Essen eingeladen (23. April 2014). Gaumenfreude pur, als ein im Landkreis Lüneburg ansässiger Catering-Service Altbierbraten und Pfefferschinken mit Kartoffelgratin und Sommergemüse sowie Krautsalat servierte. Als Nachspeise gab´s Rote Grütze mit Vanillesoße. Da ging so mancher Senior gleich mehrmals an den "Futtertrog" und ließ es sich munden.

Aber das war noch nicht alles. Vereins-Vorsitzender Ralf Pagels ehrte ein Mitglied der Senioren-Freizeit mit einer Urkunde und der silbernen Nadel für 15-jährige Klubtreue. Ihr Name: Ingrid Blanke. Sichtlich gerührt nahm sie die Auszeichnung entgegen.

 

LSV-Jecken im Stimmungshoch

50 "Oldies" feierten feucht-fröhlich ihren traditionellen Karneval

Karnevalsdeko in fünf verschiedenen Motiven. Fotos (5): jb

jb Lüneburg. Es gehört seit vielen Jahren in der Senioren-Freizeit zum guten Ton, in geselliger Runde feucht-fröhlich zu feiern. Und das am besten beim Karneval (26. Februar 2014). 50 LSV-Jecken kamen in den festlich geschmückten Versammlungsraum und legten zusammen mit ihren musikalischen Begleitern, den Erbstorfer Harmonikanten, ordentlich los. Natürlich hatte das Festkomitee mit Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk alle Weichen auf Frohsinn gestellt. Knapp drei Stunden gab´s viel Kamelle, da wurde prima geschunkelt, immer wieder kräftig gesungen und in der Bütt so mancher Politiker oder andere prominente Zeitgenosse aufs Korn genommen. Tosender Beifall bis die Handinnenflächen "glühten." Von wegen, nur in den Karnevalshochburgen an Rhein und Main tobt der Bär, auch an der Ilmenau weiß man die Fröhlichkeit zu schätzen.

Ganz nebenbei wurde bereits die Werbetrommel für die am 14. Mai startende erste Tagesfahrt nach Dömitz gerührt. Und die Anmeldungen gingen reihenweise bei Fritz Juschkus vom Organisations-Team ein.

 

Dreifach-Bingo, Skat dreschen und Viererpasch

Kaffeeklatsch und Bingo um Skat und Knobeln erweitert - 54 "Oldies" mit Spaß beim ersten Event 2014

jb Lüneburg. Das Jahr 2014 begann für die "Oldies" der Senioren-Freizeit so wie das alte endete: Mit Freude, Spass und Kameradschaftspflege. Und das wird auch so bleiben. Zum Auftakt des neuen Jahres fanden 54 Senioren in den Versammlungsraum der Lüneburger SV und vergnügten sich beim traditionellen Kaffeeklatsch und Bingo (22. Januar 2014). Das Wirtepaar Iris und Jürgen Obrecht sorgte für Speis´ und Trank. Es gab lecker belegte Brötchen und Butterkuchen, dazu Kaffee und sonstige Erfrischungsgetränke. 

Nachdem man sich gestärkt hatte, ging es auch gleich in die Vollen. Bärbel Banse servierte locker vom Hocker das Bingospiel, der eine oder andere erhaschte entweder einen Zweifach- oder gar Dreifach-Bingo, die Zahlen fielen und fielen, Hauptsache prima Laune. An zwei Tischen fanden sich acht gestandene Herren ein, die zum einen mehrere Knobelrunden absolvierten oder im "Kartenrausch" versanken. Denn dort hieß es immer wieder: "18, 20, nur nicht passen ..."

Das Organisations-Team mit Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk freute sich über die tolle Resonanz zur ersten Veranstaltung und erinnerte auch gleich an den nächsten Termin: Der 26. Februar, denn dann sind die "LSV-Jecken" wieder los.