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Gurren daag bi us mit westfälischem Korn

Von Fritz Juschkus

Eine Mittelgebirgsregion in Westfalen, das ist das Sauerland. Und dorthin führte es 47 Oldies der Senioren-Freizeit für fünf Tage (18. bis 22. Mai 2015). Gurren daag bi us und mit einem westfälischen Korn aus dem Zinnbecher, so begrüßten die Hotel-Juniorchefs Andrea und André unsere rüstige und agile Truppe auf dem "Klaukenhof", einem Landhotel seit 1795, in Lennestadt-Burbecke.

In den liebevoll eingerichteten Zimmern des altehrwürdigen Hotels waren alle super untergebracht, und das Essen mit Produkten aus der heimischen Region war hervorragend. Das Wildragout stammte aus dem eigenen, etwa 55 großen Damwildgehege.

Ausflüge führten uns auf eine Orchideenfarm, zu einer Besteckfabrik und zur Drehkoite. In der Besteckfabrik in Fleckenberg (am Fuß des Rothaargebirges) - inzwischen als Museum betrieben - wurde anhand der alten Maschinen die Herstellung von Löffeln und anderen Besteckteilen demonstriert. Beeindruckend unter welchen Bedingungen die Menschen damals arbeiten mußten. Kommentar: Bevor man den Löffel abgeben muss, sollte man hier gewesen sein.

In der Drehkoite in Girkhausen (Bad Berleburg), einem etwa 900 Einwohner zählenden Dorf, das etwa zehn Kilometer nördlich von Bad Berleburg (Kreis Siegen-Wittgenstein) liegt, zeigte man uns, wie die Dorfbewohner früher ihren Lebensunterhalt mit der Herstellung von Holzschüsseln verdienten. Der Begriff "Drehkoite" (Drehkaute) bedeutet soviel wie "Drehmulde", denn die ganze Drehbank war tiefer als das Fußboden-Niveau angelegt, also in einer 60 bis 70 Zentimeter tiefen Mulde.

Ein Ganztagesausflug führte die Senioren auf den dritthöchsten Berg im Rothaargebirge: Kahler Asten (843 m). Und nicht zu vergessen in den Wintersportort Winterberg. Sagenhaft, was dort an Wintersport, aber auch an Mountainbike-Anlagen entstanden ist.

Lustig war natürlich eine Kutschfahrt durch Wiesen und Wälder, oder lag es an den geistigen Getränken ?

Ein Höhepunkt war das "Original" Sauerländer Vogelschießen auf dem Schießstand neben der Lustscheune. Nachdem die ganz wichtigen Posten verteilt waren, konnten alle zunächst einen Schuß abgeben. In der zweiten Runde fiel dann nach und nach ein Teil des einst so stolzen Vogels. Ausgezeichnet wurden König Manfred Schwenk sowie Bärbel Banse, Heinz Koch und Siegfried Barufke.

Sehr unterhaltsam waren auch die Abende mit musikalischer Umrahmung. Dafür sorgten Oliver Henrich (Wülfrath) mit Liedern, die alle begeisterten. Kaum zu halten war die Stimmung bei seiner Elvis-Parodie. Etwas dezenter trat das auf ein Duett geschrumpfte LSV-Trio in Aktion. Zum Abschluss gab es den "Schützenball" mit einem einheimischen Alleinunterhalter.

Auf dem Rückweg genossen alle das prima Wetter am Steinhuder Meer.

Wieder einmal - so die einhellige Meinung aller 47 Senioren - waren die fünf wundervollen Tage mit super Programm nicht zu anstrengend und unterhaltsam. Besonderer Dank gilt dem tollen "Klaukenhof-Team" mit "unserer" Andrea an der Spitze !

 

 

 

Von Schunkelliedern, Büttenreden und Witzen

49 "Oldies" feierten Karneval getreu dem Motto: "LSV, helau !"

jb Lüneburg. Die fünfte Jahreszeit hat auch bei den LSV-Senioren Einzug gehalten. Und so vergnügten sich 49 "Oldies" beim tradionellen Karneval (11. Februar 2015) im festlich dekorierten Versammlungsraum. Viele Närrinnen und Narrhalesen feierten zusammen mit der musikalischen Stimmungskanone "Erbstorfer Harmonikanten" einen zünftigen Fasching mit Schunkelliedern, Büttenreden und zahlreichen Witzen, so dass die Lachmuskeln ordentlich angespannt wurden. Da blieb im wahrsten Sinne des Wortes kein Auge trocken.

Nachdem sich die Senioren mit belegten Brötchen, Butterkuchen und Kaffee gestärkt hatten, legte das Sextett pünktlich um 15.30 Uhr los. Mit dem Zillertaler Hochzeitsmarsch wurde der Event schmissig eröffnet, gefolgt von dem Schmuseklassiker der Nilsen Brothers "Aber dich gibt´s nur einmal für mich" und der feschen Polka "Aus Böhmen kommt die Musik". Wer mochte, wagte ein Tänzchen. Und die Stimmung schwappte wahrlich über. Nach knapp zweieinhalb Stunden Frohsinn traten alle zufrieden allmählich den Heimweg an.

 

Gourmetfreunde kamen voll auf ihre Kosten

jb Lüneburg. Das Organisations-Team um Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk ist immer für eine Idee gut. Im nunmehr vierten Jahr verzaubert das Trio seine "Oldies" mit einem Überraschungs-Essen (15. April 2015). Und da läßt man sich natürlich nicht zweimal bitten. Das Gourmet-Menü war wieder einmal bestens gelungen. 50 Senioren ließen ihren Gaumen von Röstkartoffeln, Kartoffelgratin, Sommergemüse, Paprika-Zucchini-Gemüse, Pute im Teigmantel mit Ananas, einem deftigen Krustenbraten, frischem Salat und als Dessert Schokoladenpudding mit Vanillesauce gerne verwöhnen.
Allen mundete es hervorragend, der eine oder andere holte noch einmal "Nachschlag". Dazu "gesellte" sich der obligatorische Klönsnack. Und nach gut drei Stunden ging´s heimwärts und die frohe Kunde, das vom 18. bis 22. Mai die legendäre Fünf-Tages-Fahrt diesmal ins Sauerland führt.

 

Kaffee, Bingo, Knobeln und Skat

49 Senioren beim ersten Event 2015 hellauf begeistert

jb Lüneburg. 14 Tage war das neue Jahr alt, da begannen die Mitglieder der Senioren-Freizeit mit ihrem abwechslungsreichen Programm. Zum Auftakt wie gewohnt der Kaffeeklatsch und Bingo, ergänzt durch Knobeln und Skat (14. Januar 2015). 49 "Oldies" freuten sich auf diesen Tag, und alle machten prima mit. Nachdem der Vereinswirt Jürgen Obrecht seine Klubgäste mit belegten Brötchen, Butterkuchen und Kaffee verwöhnte, wurde der Versammlungsraum kurz darauf zum "Spielecenter".

Während Glücksfee Bärbel Banse einige Senioren mit Bingo bei Laune hielt, dreschten Otto Schenck, Peter Schlüter, Fritz Juschkus und Gustav Bleich einen zünftigen Skat. Und last but not least fielen am anderern Tisch reihenweise beim Knobeln die Würfel.

Und schon steht die nächste Veranstaltung auf dem Kalender: Die Jecken sind los, und zwar am 11. Februar beim traditionellen Karneval. Bis dahin, viel Vergnügen !

 

Ein Dankeschön an Monika Schwenk

Zwei Busfahrer auf der Weihnachtsfeier - Tombola war der Renner

jb Lüneburg. Seit 2008 würdigt die Senioren-Freizeit-Sparte verdiente Mitglieder, die sich besonders für die Abteilung engagieren. So waren es unter anderem Heino Hartkopf, Hans Schmalenberger oder Adolf Weimer. In die Liste der "Preisträger" reiht sich 2014 Monika Schwenk ein, die Ehefrau von Manfred Schwenk, der zum Organisations-Team der Abteilung gehört. "Monika ist unter anderem zuständig für die Tischkärtchen mit Namen, so dass jeder weiß, wo sein Platz ist", lobt Orga-Mitglied Fritz Juschkus. Aber auch an der Zusammenstellung der Tombola und vielen anderen Aufgaben ist das langjährige Mitglied beteiligt. Nun erhielt sie auf der traditionellen Weihnachtsfeier (3. Dezember 2014) von Marlies Gienke und Fritz Juschkus einen bunten Präsentkorb als Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz.

Im adventlich gedeckten und geschmückten Versammlungsraum fühlten sich die 55 "Oldies" wie immer pudelwohl. Nachdem ausgiebig die leckeren belegten Brötchen und der Butterkuchen verspeist wurden, kam so richtig anheimelnde Stimmung auf. Bekannte Weihnachtslieder wie "Süßer die Glocken nie klingen" oder der Klassiker "Stille Nacht, heilige Nacht" klangen durch den Raum. Alle stimmten sich auf das besinnliche Fest ein.

Wie immer war die Tombola, liebevoll von Manfred und Monika Schwenk auf die Beine gestellt, der Renner. Alle zogen ihr Los und keiner ging leer aus. Und das Schöne: Die Senioren waren erfreut über ihr Präsent.

Besonders stolz war das Orga-Team um Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk über die Teilnahme von Klaus und Annegret Witte. Er ist seit Jahren ein versierter Busfahrer und tourt die "Oldies" bei den Tagesfahrten quer durch Deutschland, seine Frau sorgt dafür, dass im Bus alle gut mit Getränken versorgt sind. Auch der ehemalige, langjährige Busfahrer Hans-Günter Rüter nahm an der Feier teil.