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Spaß bei der Sicherheitskontrolle

Von Jan Minks

Urlaub, Sonne, Strand - so manchem "Oldie" der Senioren-Freizeit packte das Fernweh, doch die Koffer blieben daheim. Für 47 Senioren war der Tagesausflug zum Flughafen Hamburg sehr interessant (16. September 2015). Denn der 1911 eröffnete und fünftgrößte Airport Deutschlands faszinierte unsere Senioren.

Doch der Reihe nach:

Wenn Jugendliche an die Tagesausflüge ihrer Großeltern und Bekannten denken, haben sie meist die pure Langeweile vor Augen. Ein falsches Bild, durfte ich bei unserem Trip zum Flughafen Hamburg erfahren. Zu Beginn war ich noch recht skeptisch und später wirklich sehr positiv überrascht. Es herrschte eine nette und lockere Stimmung und man konnte sich gut unterhalten. Ab und an gab es einen kleinen "Klopfer" und es war mehr Lebensfreude zu spüren als auf manchem Schulausflug.

Am Flughafen haben wir eine interessante Rundfahrt über das Gelände unternommen sowie an einem Modell erläutert bekommen, wie Starts und Landungen genau ablaufen. Anschließend stärkten wir uns beim Mittagessen (Gulasch und Geschnetzeltes).

Unser zweiter Programmpunkt war eine Bustour durch die zweitgrößte deutsche Stadt. Also kehrten wir zum Bus zurück. Vorher hatten wir aber noch Spaß bei der Sicherheitskontrolle, denn alle "Oldies" der Abteilung hatten fast ausnahmslos ihre Gürtel oder Uhren nicht abgegeben, und so entlockten wir dem Metalldetektor den ein oder anderen Ton. Auf der Tour wurde mit Sicherheit am meisten gelacht als wir erfuhren, dass das Hamburger Finanzamt im Krieg nicht einmal einen Kratzer abbekam.

Als wir schließlich den Tag im LSV-Vereinsheim ausklingen ließen, war mir eines klar: Dieser Tag war alles andere als langweilig und ich kann nur jedem empfehlen, ebenfalls eine solche Fahrt mitzumachen, wenn man die Gelegenheit hat, egal ob 18 oder 80 Jahre.

Sommer, Sonne und 42 Frohnaturen

jb Lüneburg. Die zweite Jahreszeit ist in vollem Gange, angenehme Temperaturen um 24 Grad Celsius, die Sonne lacht und 42 Oldies sind bestens gelaunt. Kein Wunder, denn das traditionelle Sommerfest ist ein Highlight im Veranstaltungskalender der Senioren-Freizeit (15. Juli 2015). Bereits im dritten Jahr kann sich das Organisations-Team um Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk freuen, dass Petrus die Regenschleusen nicht öffnete. Die Frohnaturen vergnügten sich im und am Vereinsheim und hatten viel Spaß an diesem Nachmittag. Auch Renate Thielbörger von der SPD-Fraktion im Rat der Hansestadt Lüneburg ließ es sich nicht nehmen, der Abteilung beizuwohnen und mitzumachen.

So standen fünf Spiele auf dem Programm: Darten, Würfelspiel, Glücksrad, Knobeln und ein Schätzspiel. Und Letztgenanntes fand reges Interesse, galt es doch zu schätzen, wieviel ein-, zwei- und fünf Cent-Münzen sich in einem Glas befanden. Die richtige Lösung lautete: 48,65 €. Einige "Oldies" kamen dem Ergebnis sehr nahe. Und an den einzelnen Spielstationen herrschte gute Beteiligung. Natürlich sorgte das Wirtepaar Iris und Jürgen Obrecht für lecker belegte Brötchen, Butterkuchen, Kaffee und gekühlte Getränke.

Und Fritz Juschkus warb auch gleich für den nächsten Tagesausflug am 12. August in das Ostseebad Grömitz. Die "Oldies" ließen sich nicht lange bitten und füllten das Anmeldeformular aus und freuen sich schon jetzt auf die Fahrt.

Gurren daag bi us mit westfälischem Korn

Von Fritz Juschkus

Eine Mittelgebirgsregion in Westfalen, das ist das Sauerland. Und dorthin führte es 47 Oldies der Senioren-Freizeit für fünf Tage (18. bis 22. Mai 2015). Gurren daag bi us und mit einem westfälischen Korn aus dem Zinnbecher, so begrüßten die Hotel-Juniorchefs Andrea und André unsere rüstige und agile Truppe auf dem "Klaukenhof", einem Landhotel seit 1795, in Lennestadt-Burbecke.

In den liebevoll eingerichteten Zimmern des altehrwürdigen Hotels waren alle super untergebracht, und das Essen mit Produkten aus der heimischen Region war hervorragend. Das Wildragout stammte aus dem eigenen, etwa 55 großen Damwildgehege.

Ausflüge führten uns auf eine Orchideenfarm, zu einer Besteckfabrik und zur Drehkoite. In der Besteckfabrik in Fleckenberg (am Fuß des Rothaargebirges) - inzwischen als Museum betrieben - wurde anhand der alten Maschinen die Herstellung von Löffeln und anderen Besteckteilen demonstriert. Beeindruckend unter welchen Bedingungen die Menschen damals arbeiten mußten. Kommentar: Bevor man den Löffel abgeben muss, sollte man hier gewesen sein.

In der Drehkoite in Girkhausen (Bad Berleburg), einem etwa 900 Einwohner zählenden Dorf, das etwa zehn Kilometer nördlich von Bad Berleburg (Kreis Siegen-Wittgenstein) liegt, zeigte man uns, wie die Dorfbewohner früher ihren Lebensunterhalt mit der Herstellung von Holzschüsseln verdienten. Der Begriff "Drehkoite" (Drehkaute) bedeutet soviel wie "Drehmulde", denn die ganze Drehbank war tiefer als das Fußboden-Niveau angelegt, also in einer 60 bis 70 Zentimeter tiefen Mulde.

Ein Ganztagesausflug führte die Senioren auf den dritthöchsten Berg im Rothaargebirge: Kahler Asten (843 m). Und nicht zu vergessen in den Wintersportort Winterberg. Sagenhaft, was dort an Wintersport, aber auch an Mountainbike-Anlagen entstanden ist.

Lustig war natürlich eine Kutschfahrt durch Wiesen und Wälder, oder lag es an den geistigen Getränken ?

Ein Höhepunkt war das "Original" Sauerländer Vogelschießen auf dem Schießstand neben der Lustscheune. Nachdem die ganz wichtigen Posten verteilt waren, konnten alle zunächst einen Schuß abgeben. In der zweiten Runde fiel dann nach und nach ein Teil des einst so stolzen Vogels. Ausgezeichnet wurden König Manfred Schwenk sowie Bärbel Banse, Heinz Koch und Siegfried Barufke.

Sehr unterhaltsam waren auch die Abende mit musikalischer Umrahmung. Dafür sorgten Oliver Henrich (Wülfrath) mit Liedern, die alle begeisterten. Kaum zu halten war die Stimmung bei seiner Elvis-Parodie. Etwas dezenter trat das auf ein Duett geschrumpfte LSV-Trio in Aktion. Zum Abschluss gab es den "Schützenball" mit einem einheimischen Alleinunterhalter.

Auf dem Rückweg genossen alle das prima Wetter am Steinhuder Meer.

Wieder einmal - so die einhellige Meinung aller 47 Senioren - waren die fünf wundervollen Tage mit super Programm nicht zu anstrengend und unterhaltsam. Besonderer Dank gilt dem tollen "Klaukenhof-Team" mit "unserer" Andrea an der Spitze !

 

 

 

Von Schunkelliedern, Büttenreden und Witzen

49 "Oldies" feierten Karneval getreu dem Motto: "LSV, helau !"

jb Lüneburg. Die fünfte Jahreszeit hat auch bei den LSV-Senioren Einzug gehalten. Und so vergnügten sich 49 "Oldies" beim tradionellen Karneval (11. Februar 2015) im festlich dekorierten Versammlungsraum. Viele Närrinnen und Narrhalesen feierten zusammen mit der musikalischen Stimmungskanone "Erbstorfer Harmonikanten" einen zünftigen Fasching mit Schunkelliedern, Büttenreden und zahlreichen Witzen, so dass die Lachmuskeln ordentlich angespannt wurden. Da blieb im wahrsten Sinne des Wortes kein Auge trocken.

Nachdem sich die Senioren mit belegten Brötchen, Butterkuchen und Kaffee gestärkt hatten, legte das Sextett pünktlich um 15.30 Uhr los. Mit dem Zillertaler Hochzeitsmarsch wurde der Event schmissig eröffnet, gefolgt von dem Schmuseklassiker der Nilsen Brothers "Aber dich gibt´s nur einmal für mich" und der feschen Polka "Aus Böhmen kommt die Musik". Wer mochte, wagte ein Tänzchen. Und die Stimmung schwappte wahrlich über. Nach knapp zweieinhalb Stunden Frohsinn traten alle zufrieden allmählich den Heimweg an.

 

Gourmetfreunde kamen voll auf ihre Kosten

jb Lüneburg. Das Organisations-Team um Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk ist immer für eine Idee gut. Im nunmehr vierten Jahr verzaubert das Trio seine "Oldies" mit einem Überraschungs-Essen (15. April 2015). Und da läßt man sich natürlich nicht zweimal bitten. Das Gourmet-Menü war wieder einmal bestens gelungen. 50 Senioren ließen ihren Gaumen von Röstkartoffeln, Kartoffelgratin, Sommergemüse, Paprika-Zucchini-Gemüse, Pute im Teigmantel mit Ananas, einem deftigen Krustenbraten, frischem Salat und als Dessert Schokoladenpudding mit Vanillesauce gerne verwöhnen.
Allen mundete es hervorragend, der eine oder andere holte noch einmal "Nachschlag". Dazu "gesellte" sich der obligatorische Klönsnack. Und nach gut drei Stunden ging´s heimwärts und die frohe Kunde, das vom 18. bis 22. Mai die legendäre Fünf-Tages-Fahrt diesmal ins Sauerland führt.