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Kaffeezeit in Eigenregie

35 Oldies in trauter Runde

Von Jens Burmester

Lüneburg. Nachdem der Vorstand der Lüneburger SV Anfang Juli diesen Jahres die Führung des Vereinslokals in Eigenregie übernahm, war das Event Kaffeezeit der Senioren-Freizeit-Abteilung die Generalprobe (15. August 2018). Diese Premiere gelang bestens. LSV-Vize Wolfgang Niewerth, der das Kommando vor und hinter dem Tresen führt, freute sich zusammen mit seinen Vorstandskollegen Dietmar Herres (Kassenwart) und Jens Burmester (Schriftführer) über den großen Zuspruch der 35 Oldies im Versammlungsraum. Das Trio belegte die knackfrischen Brötchen mit Käse, Mettwurst und Mett, und bewirtete die Senioren zudem mit zwei Sorten Butterkuchen, duftenden Kaffee und gekühlten Getränken.

Eigentlich stand - wie in den vergangenen Jahren auch - das traditionelle Sommerfest auf dem Programm, doch der "Herr der Spiele" Manfred Schwenk weilt mit seiner Frau Monika im wohlverdienten Urlaub. So wurde kurzfristig das Spielesortiment "eingemottet", dafür ein gemütliches Beisammensein in trauter Runde bei gottlob angenehmen Temperaturen organisiert. Doch dann die Überraschung: Es wurde gespielt, aber nicht an verschiedenen Spielstationen, dafür gab es das beliebte Bingospiel. Marlies Gienke vom Organisations-Team und "Bingo-Fee" Bärbel Banse sorgten für Kurzweil. Während Bärbel Banse die Nummern zog, rief Marlies Gienke diese auf. Einige Male ertönte lautstark im Versammlungsraum das Wort "Bingo". Wenigstens waren die Oldies beschäftigt und hatten Spaß.

Fritz Juschkus vom Organisations-Team begrüßte wie immer seine "junge Truppe" aufs herzlichste und klapperte schon einmal für die letzte Tagesfahrt am 12. September auf die drittgrößte deutsche Insel Fehmarn. Gleichzeitig bedankte sich Juschkus bei Wolfgang Niewerth, Dietmar Herres und Jens Burmester für die Vorbereitung und den Aufbau des "kleinen Buffets". Noch drei Veranstaltungen stehen bis Ende des Jahres im Versammlungsraum für den Vorstand auf dem Kalender der Senioren, bevor im Januar 2019 ein neuer Vereinswirt das Ruder übernimmt.

Ein Festival der Genüsse

42 "Oldies" auf Entdeckungstour in Hohenlockstedt

Von Jens Burmester

Hohenlockstedt / Lüneburg. "Käse, Fisch, Kartoffel", auf diese Kurzformel konnten 42 Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV ihre erste Tagesfahrt in diesem Jahr bringen (11. April 2018). Das Ziel: Die etwa 6.200 Einwohner zählende Gemeinde Hohenlockstedt im Kreis Steinburg, an der B 206 zwischen Itzehoe und Kellinghusen (Schleswig-Holstein) gelegen. Da in dem malerisch und beschaulichen Ort ganzjährig kühlgemäßigtes Klima herrscht, war das Festival der Genüsse im wahrsten Sinne des Wortes eine "Zitterpartie". Teilweise eisiger Wind wehte den LSV-Touristen um die Nase, und der eine oder andere fror. Das war nicht gerade berauschend. Die zu besuchenden drei Betriebe sorgten für reichlich Annehmlichkeiten, so dass die "Eiseskälte" schnell vergessen war.

Doch der Reihe nach: Wie gewohnt erfolgte der Startschuss vom Vereinsheim an der Schützenstraße 31. Ein nagelneuer Reisebus der Firma Seiffert aus Deutsch Evern in der Signalfarbe Rot fuhr vor. Cheffahrer Klaus Witte, der seit Jahren zusammen mit seiner Ehefrau Annegret die Oldies sowohl bei Tagesfahrten als auch der Fünftagetour chauffiert, steuerte von Lüneburg aus sein schmuckes Reisegefährt sicher und souverän in das etwa 130 Kilometer entfernte Hohenlockstedt. Zunächst ging es auf die Ostumgehung die in die A 39 mündete gen A 7, durch den rund 3,3 Kilometer langen Elbtunnel und die A 23. Einige Baustellen und gelegentliche Stop-and-go waren unumgänglich. Doch die Fahrt verlief danach recht zügig, so dass Klaus Witte kurz darauf die Abfahrt Itzehoe-Süd nahm, problemlos durch die Kreisstadt Itzehoe fuhr und gegen 9.55 Uhr die Ortstafel von Hohenlockstedt erreichte.

Erste Station der Genuss-Tour: Der Meierhof Möllgaard. Inhaberin Kirsten Möllgaard erwartete die Lüneburger und lotste sie in ihre Käsediele. Nachdem alle Platz genommen haben, hielt Mitarbeiterin Annemarie Rohde einen spannenden und interessanten Vortrag über die Käseproduktion und die einzelnen Arbeitsschritte in der Küchenkäserei. Auch praktische Vorführungen über die Gewinnung von Käse fanden Anklang. Alle lauschten gespannt, stellten Fragen und wurden von der Chefin mit verschiedenen Käsesorten verköstigt. Dazu gab es gekühlte Getränke und duftenden Kaffee. Einige der Oldies deckten sich abschließend mit Käse ein. Da Hohenlockstedt an der 500 Kilometer langen "Käsestraße Schleswig-Holsteins" liegt, verbindet sie seit 20 Jahren verschiedene heimische Käsemanufakturen.

Dann ging´s weiter zum zweiten Kleinunternehmen, der nur knapp zwei Kilometer entfernt vom Meierhof liegt: Die Fischzucht Knutzen. Ursula und Jürgen Knutzen führen die traditionelle Karpfenteichwirtschaft bereits in dritter Generation als Familienbetrieb. In einem landschaftlich schönen, idyllischen Gebiet vor den Toren Hohenlockstedts laden 30 Naturteiche zum Spazierengehen und Entspannen ein. Ursula Knutzen gab den Senioren einen Einblick hinter die Kulissen des Betriebes. Trotz der heftigen Kühle wanderten einige auf dem ländlichen Areal, andere versuchten sich bei Glühwein im Hofladen aufzuwärmen, während nebenan die Handwerker das schmucke, neue Betriebsgebäude errichteten. Bevor es weiter ging, konnten sich die "Heide-Touristen" mit leckeren Fischbrötchen, belegt mit Forelle", stärken. Diese fanden selbstverständlich reißenden Absatz, das Geschäft "boomte".

Kurz nach 13.30 Uhr fuhren wir dann zu "Bernd´s Kartoffelhof". Bettina und Bernd Senne hatten alles vorbereitet. Zunächst hielt der Hausherr einen Vortrag zum Thema "Die Zitrone des Nordens - Kartoffeln vom Acker bis zum Teller", plauderte kleine "Familiengeschichten" aus und gab einen Überblick über die Geschichte des Betriebes. Auf dem Speisenplan: Zwei verschiedene Kartoffelsorten, dazu Butter und gekühlte Getränke. Das Ehepaar schwört auf die hofeigene Anbauweise, Bio ist ein Fremdwort der Familie Senne. Denn dieser Kartoffelhof liegt in einem der größten Anbaugebiete des nördlichsten deutschen Bundeslandes. Und im Hofladen werden eben regionale Produkte angeboten und verkauft.

Wie schnelle doch die Zeit verging. Gegen 16.15 Uhr hieß es: Tschüs, Hohenlockstedt - Ankunft am Vereinsheim der LSV: 17.55 Uhr. Ein ereignisreicher Tag endete für die 42 Senioren mit zahlreichen Eindrücken, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Doch eines ist gewiss: Alle hatten sehr viel Spaß und Freude, der Hunger war gestillt, die Kameradschaft wurde bestens gefördert, und nun freut man sich auf das nächste Event in fünf Wochen: Das leckere Spanferkel-Essen am 16. Mai.

Hitzeschlacht und 52 Kilogramm Fleisch

Von Jens Burmester

Lüneburg. Knusprig, lecker und deftig: Das Spanferkel-Essen der Senioren-Freizeit (16. Mai 2018). Ein prima Sommertag im Mai, der es in sich hatte. Die Hitzeschlacht war unausweichlich. Draußen zeigte das Thermometer 27,5 Grad Celsius, im bruttigen Versammlungsraum knapp über 30 Grad Celsius. Alle 50 Senioren, die sich das leckere Mahl nicht entgehen lassen wollten, suchten noch ein schattiges Plätzchen. Die Ventilatoren drehten sich im Versammlungsraum des Vereinsheimes pausenlos, um ein wenig Abkühlung zu bringen.

Während Fritz Juschkus, Anchorman des Organisations-Teams, seine rüstige Truppe aufs Herzlichste begrüßte, einen kurzen Ausblick auf die kommenden Events gab, lotste er kurzerhand das Wirtepaar Iris und Jürgen Obrecht ans Rednerpult. Denn die Eheleute, seit fast neun Jahren für das Gastronomische zuständig, hatten mit dem Spanferkel-Essen bei der Senioren-Freizeit ihren letzten Auftritt. Denn am 30. Juni 2018 nimmt das Paar Abschied aus dem Vereinslokal. Als Dank für ihren unermüdlichen Einsatz in den vergangenen 3.285 Tagen gab´s von den "Oldies" aus der Hand von Fritz Juschkus einen liebevoll gefüllten Präsentkorb. "Ihr seid uns ans Herz gewachsen. Wir werden euch vermissen", war Iris Obrecht zu Tränen gerührt. Applaus aus den Reihen der Senioren.

Kurz darauf war es dann soweit: Party-Service Jens und Sigrid Koch aus dem Thomasburger Ortsteil Wennekath kam mit ihrem Lieferwagen. Im Gepäck: Ein 52 Kilogramm schweres Spanferkel, Bratkartoffeln, Krautsalat, leckere Soße, Senf und als Dessert Rote Grütze mit Vanillesoße. Da ließ sich die "hungrige Familie" nicht lange bitten. Brav stellten sie sich hintereinander auf, "Chefkoch" Jens Koch servierte persönlich. Alle bekamen den Teller reichlich gefüllt und waren nach gut einer Stunde satt und rundum zufrieden. Dazu kredenzten Iris und Jürgen Obrecht reichlich Flüssiges und immer stets gekühlt.

Nach diesem ausgiebigen "Abendmahl" freuen sich die Senioren schon jetzt auf die anstehende Fünftagefahrt vom 18. bis 22. Juni in den Spessart. Wir wünschen schon jetzt: Gute Fahrt bei bester Erholung und vielen Eindrücken !

Ein "Käfig voller Narren"

Von Jens Burmester

Lüneburg. Während in den rheinischen Hochburgen die Jecken wie jedes Jahr zu Höchstform auflaufen, brauchen sich die Niedersachsen als Stimmungsgaranten in der fünften Jahreszeit nicht zu verstecken.

So auch die 40 Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV. Ein "Käfig voller Narren" zeigte beim Karneval ausgelassene Fröhlichkeit (7. Februar 2018): Mitfeiern, mitsingen, mitschunkeln. Die Erbstorfer Harmonikanten heizten mit schwungvollen Liedern mächtig ein. Das Sextett sorgt schon seit Jahren für prima Unterhaltung. Das Organisations-Team um Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk hatte die LSV-Jecken im festlich geschmückten und mollig warmen Versammlungsraum fest im Griff. Trotz eisiger Kälte draußen, ließen es die Senioren ordentlich krachen.

Wie gewohnt stärkten sie sich zunächst mit Kaffee, belegten Brötchen und Butterkuchen, bevor es ins Eingemachte ging. In der Bütt bekam so mancher sein Fett weg, aber niemals unter die Gürtellinie. Lachsalven en masse. Schließlich ist Narrenzeit gleich pure Lebensfreude. Und das kann niemand verbieten.

Zwischendurch erinnerte Fritz Juschkus bereits an die nächsten Veranstaltungen, den Kaffeeklatsch am 14. März und den ersten Tagesausflug am 11. April nach Hohenlockstedt (Schleswig-Holstein). Da wollen sie alle wieder in trauter Runde einige gemütliche Stunden verbringen.

Zum Auftakt: Kaffee, Kuchen, Bingo und Skat

Von Jens Burmester

Lüneburg. Gerade einmal sechs Wochen war es her, als die rüstige Seniorentruppe ihre besinnliche Weihnachtsfeier durchführte. Nun, zehn Tage im neuen Jahr sind fast um, kam die illustre Runde wieder zusammen. 45 Oldies zeigten sich hocherfreut, wieder am Kaffeenachmittag, garniert mit dem beliebten Bingospiel und einem zünftigen Skat, teilzunehmen (10. Januar 2018). Doch diesmal ohne ihren "Motor" Fritz Juschkus. Der musste das Bett hüten. Und alle wünschten ihm "Gute Besserung !" Das bewährte Organisations-Team mit Marlies Gienke und Manfred Schwenk vertrat Fritz Juschkus wie gewohnt bestens und hatte die eingeschworene Gemeinschaft fest im Griff.
Wirt Jürgen Obrecht servierte lecker belegte Brötchen, frischen Butterkuchen, duftenden Kaffee sowie gekühlte Getränke. Für den reibungslosen Bingoablauf sorgten Glücksfee Bärbel Banse und Marlies Gienke, beim Skatdreschen fanden sich Gustav Bleich, Peter Schlüter und Georg Neumann zusammen.

Manfred Schwenk begrüßte zum Auftakt der Veranstaltungsreihe 2018 seine "Familie", überbrachte die besten Grüße und Wünsche für das neue Jahr von Organisations-Mitglied Fritz Juschkus und warb auch gleich für die zweite Veranstaltung am 7. Februar: Karneval mit den Erbstorfer Harmonikanten. "Eine bessere Beteiligung als heute wäre beim Karneval wünschenswert", betonte Schwenk.

Mit vorgezogenem "Helau" trugen sich die Senioren in die Anmeldeliste ein. Da wird die "Hütte" in vier Wochen garantiert voll sein. Denn unsere Oldies können nicht nur herzhaft lachen, sie sind der Garant für Stimmung im Versammlungsraum. Und nach gut zweieinhalb Stunden war das erste Event dann auch gelaufen und alle gingen zufrieden nach Hause.