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Heut´woll´n wir lustig sein

Von Jens Burmester

Das hätten sich die 50 "Oldies" der Senioren-Freizeit während des Kaffeeklatsches im angenehm warmen Versammlungsraum der Lüneburger SV (12. Oktober 2016) wohl nicht träumen lassen: Die Lachmuskeln wurden glücklicherweise seit langem mal wieder strapaziert, aber nicht überstrapaziert. Denn nach dem gemütlichen Kaffeetrinken bei belegten Brötchen, frischem Butterkuchen, duftenden Kaffee und sonstigen Erfrischungsgetränken, sorgte Manfred Mennerich mit dem Akkordeon und seinem lockeren Mundwerk für Lachsalven par excellence. Da blieb kein Auge trocken. Der Handorfer snackte mol platt, dann wechselte er wieder ins Hochdeutsche und konnte mit seinem Charme die Seniorentruppe klar für sich gewinnen. "Der eine hat ein trautes Heim, der andere traut sich nicht hinein." Oder: Kommt jemand zum Bäcker und bestellt 99 Brötchen. Sagt der Bäcker: Sie können auch 100 nehmen. Nein, wer soll die denn alle essen ?" Wie am Fließband ging es mit Witzen, Döntjes und dergleichen weiter.

Auf seinem Akkordeon zog er alle Register seines Könnens. Bekannte Volks-, Karnevals- oder Seemannslieder trug Manfred Mennerich gekonnt vor. Ob nun "Jetzt trink ma noch a Flascherl Wein", "Eine Seefahrt die ist lustig ...", "Und da hau ich mit Hämmerchen mein Sparschwein ..." oder "Der Eiermann" (von dem Gesangsduo "Klaus & Klaus"), sein umfangreiches musikalisches Repertoire war unerschöpflich. Erschöpft im positiven Sinne waren die Senioren dann nach gut zweieinhalb Stunden eines unterhaltsamen Nachmittages.

Natürlich wurde für die vorletzte Veranstaltung während des stimmungsgeladenen Events in diesem Jahr getrommelt. Das leckere Grünkohl-Essen am 9. November.

Gesellige Plauderei bei Kaffee und Kuchen

jb Lüneburg. Der Versammlungsraum des Vereinsheimes glich einem Brutkasten. 47 Senioren trafen sich mal wieder in geselliger Runde zum Plaudern bei Kaffee und Kuchen, belegten Brötchen und kühlen Getränken. Der traditionelle Kaffeeklatsch (22. Juni 2016) machte bei Temperaturen um 27 Grad Celsius dem einen oder anderen "Oldie" zu schaffen. Fritz Juschkus vom Organisations-Team begrüßte seine muntere Truppe und trommelte sogleich für das beliebte Sommerfest am 10. August. Zuvor aber geht es am 13. Juli mit dem Reisebus in die Hansestadt Wismar an die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns.

Während des unterhaltsamen Nachmittages kam keine Langeweile auf, die Senioren freuten sich auf ein Wiedersehen, und Gesprächstoff gab´s in Hülle und Fülle, nicht zuletzt die Fußball-Europameisterschaft im Nachbarland Frankreich und insbesondere das gestrige Spiel der DFB-Elf gegen Nordirland. Im Großen und Ganzen hatten alle viel Spaß.

Denn die Geselligkeit in trauter Runde zeigt die Harmonie und den Zusammenhalt untereinander. Und darauf kann das Organisations-Team mit Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk stolz sein. Weiter so !

Me(e)hr erleben bei klasse Wetter

Tagesausflug nach Schleswig-Holstein und Nordwest-Mecklenburg kam bei 50 Senioren prima an

Von Jens Burmester

LSV-Vereinsheim - Hansestadt Lübeck - Kleinstadt Dassow - Ostseebad Boltenhagen - LSV-Vereinsheim, auf diese Kurzformel gebracht konnte man die Reiseroute des letzten Tagesausfluges der Senioren-Freizeit in diesem Jahr bringen (14. September 2016). Die sonnenhungrigen 50 "Oldies" waren prima gelaunt und starteten morgens um acht Uhr mit einem neuen, modernen Reisebus in das nach dem Saarland zweitkleinste deutsche Flächenland (Schleswig-Holstein). Das Ziel: Die rund 216.000 Einwohner zählende Hansestadt Lübeck. Sicher und gefühlvoll steuerte "Cheffahrer" Klaus Witte sein schmuckes "Gefährt" durch zwei Bundesländer. Doch kaum war man aus Lüneburg heraus und bog nach kurzer Fahrt auf der A 39 auf die B 404 Richtung Geesthacht ab, standen die "Oldies" gut 45 Minuten im Stau. Aber nachdem der Bus den Zubringer zur A 25 erreichte, wurde die Weiterfahrt entspannter. Ohne Stau.

Nachdem die LSV-Touristen gut gelaunt die zweitgrößte Stadt Schleswig-Holsteins erreichten, war somit die erste Etappe schon mal geschafft. Nun ging´s an Bord des Fahrgastschiffes "Lübeck". Extra für die Lüneburger gechartert, nahm das kleine Motorschiff auf der Trave, einem 17 km langen schiffbaren Fluß, beginnend von der Lübecker Altstadt bis zum Stadtteil Travemünde, der dort in die Ostsee mündet, Kurs in Richtung Travemünde, vorbei am Naturschutzgebiet Pötenitzer Wiek und dem anschließenden rund acht Quadratkilometer großen Dassower See. Letztere ist eine Seitenbucht der Traveförde und eines der größten Vogelschutzgebiete Deutschlands. Gegen 12.35 Uhr konnte die MS "Lübeck" an einem kleinen Anleger der Kleinstadt Dassow in Nordwest-Mecklenburg festmachen. Danach erwartete Busfahrer Klaus Witte die Senioren und servierte jedem leckere Bockwürste mit Weißbrot.

Nach dieser Stärkung fuhr man von dort in das rund 30 Kilometer östlich von Lübeck gelegene Ostseebad Boltenhagen. Hier hatten die Senioren gut zwei Stunden zur freien Verfügung. Klar, dass man vom Parkplatz des anerkannten, rund 2.500 Einwohner zählenden Seeheilbades, nach knapp acht Minuten Fußweg den Blick auf die Ostsee schweifen lassen konnte. Die Seebrücke von Boltenhagen lud zum Flanieren ein. Der eine oder andere LSVer ließ sich in den Lokalen mit heimischen Spezialitäten verwöhnen. Und gegen 16.15 Uhr trat man die Heimreise an. Diese führte über die Stadt Grevesmühlen, Groß Sarau, Breitenfelde, Büchen und Lauenburg zum Sportplatz des TuS Hohnstorf. Als krönender Abschluß eines ereignisreichen Tages stieg dort die legendäre "Siebersche Sause" mit Sekt und lecker belegten Brötchen. Alle waren die schweißtreibenden Temperaturen anzumerken, aber die "Oldies" zeigten sich glücklich über einen wunderschönen Tag in ihrem Leben. Um 19.35 Uhr erreichte der Bus wieder das Vereinsheim an der Schützenstraße, nach fast 12 Stunden Ausflug.

 

 

Würfeln, schätzen, raten und am Rad drehen

Von Jens Burmester

Lüneburg. Was haben die Zahl 3.027 und 39 gut gelaunte Senioren gemeinsam ? Die Antwort: Es ist die Lösungszahl eines Spiels, bei dem das Gesamtalter aller anwesenden "Oldies" im Versammlungsraum erraten werden musste. Für manchen war´s recht knifflig, doch die meisten zeigten sich hellwach und kamen der Lösung sehr nahe. Des weiteren galt es, den Warenwert eines mit Lebensmitteln versehenen Präsentkorbes zu schätzen (Ergebnis: 16,83 €), und beim Schaumwürfelwerfen kam es darauf an, möglichst eine hohe Zahl zu erzielen. Und last but not least drehten einige Senioren "am Rad", natürlich beim Glücksradspiel und bei bester Laune. Insgesamt vier abwechslungsreiche Spiele präsentierten Marlies Gienke und Manfred Schwenk vom Organisations-Team in Abwesenheit von Fritz Juschkus, der mit seiner Frau Ingrid im wohlverdienten Tirol-Urlaub entspannte.

Das traditionelle Sommerfest (10. August 2016) begann wie gewohnt mit einem gemütlichen Kaffeekränzchen. Lecker belegte Brötchen und Butterkuchen sowie Kaffee und gekühlte Getränke servierte das Wirtepaar Iris und Jürgen Obrecht. Gleichzeitig wurde für die letzte anstehende Tagesfahrt am 14. September ordentlich "getrommelt". Denn das Dreigestirn ist ja für seine Überraschungen und perfekten Ideen bestens bekannt. Also wurde kurzerhand ein Schiff gechartert, dass von der Hansestadt Lübeck über die Trave nach Dassow fährt. Zielbahnhof: Das Ostseebad Boltenhagen. So, mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Und die LSV-Touristen schwärmen schon jetzt von dem Ausflug.

Tagebuch einer wunderschönen Fünftages-Reise

Von Gertrud Schlüter

Voller Erwartungen starteten 48 Senioren der LSV am Morgen des 23. Mai 2016 in ihre alljährliche Reise. Fünf Tage lang wollten sie die schöne Landschaft und viele interessante Orte im Thüringer Wald erkunden.

Nach einer ruhigen Busfahrt war das erste Ziel am späten Nachmittag erreicht. Das idyllisch an der Saaleschleife gelegene Hotel "Am Schlossberg" in Ziegenrück war den meisten Teilnehmern schon von der Reise vor zwei Jahren noch in bester Erinnerung. Doch zuvor musste unser Busfahrer Klaus Witte wieder seine Fahrtüchtigkeit und Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Schließlich galt es, die als schmalste Stelle Thüringens empfundene Brücke aus alten Handelszeiten zwischen Knau und Bucha schadlos zu passieren. Doch diese Aufgabe meisterte Witte mit Bravour.

Die herzliche Aufnahme im Hotel durch den Hausherrn, die zauberhafte Lage des Hauses direkt am Flussufer und das sehr gute Essen ließen schnell alle Reiseanstrengungen vergessen machen. Als i-Tüpfelchen wurde der erste Abend dann noch mit Sangeskünsten des Gemischten Chores (Leitung: Alice Meinhold) klangvoll beendet.

Am zweiten Tag ging es mit dem Bus und fachkundiger Begleitung nach Rudolstadt. Reiseleiterin Anita Nitsch wußte anschaulich den wirtschaftlichen Wandel der Region vom Stahl- und Bergbau hin zu besonderen touristischen Angeboten und künstlerischen Attraktionen darzulegen. So kann man heute "unter Tage" heiraten und stilvoll feiern. Besonders beeindruckend war die Besichtigung von Schloss Heidecksburg. In dem 450 Jahre alten Barockschloss sind heute nach einer wechselvollen Geschichte u. a. die Porzellangalerie, das Naturhistorische Museum und Kunstsammlungen untergebracht (beispielsweise Werke von Caspar David Friedrich). Der Prunk des Festsaales beeindruckte so stark, dass er selbst das Regenwetter des Tages überstrahlte.

Ein besonderes Highlight war dann aber am Abend unsere eigene Hausband. Mit Mundharmonika und Gitarre bereiteten uns "Die Fidelen Drei" (Christian Gern, Jürgen Kubisch und Peter Schlüter) wieder einmal fröhliche Stunden mit Musik zum Schunkeln und Mitsingen.

Heimatkunde stand am dritten Tag auf dem Programm. Unser Gastwirt und Hotelier Michael Marx führte uns durch Ziegenrück, die fünftkleinste Stadt Deutschlands. Anschaulich schilderte er die Veränderungen, die seine Stadt im Wandel der Geschichte und in jüngster Vergangenheit in Folge der Wiedervereinigung durchlebte. Voller Stolz wies er darauf hin, dass in Ziegenrück die leerstehenden Gebäude wieder restauriert und bewohnt werden. Es brauchte halt mal mehr oder weniger Zeit. Ein sehenswerter Mittelpunkt der Stadt ist die Bartholomäuskirche aus dem 14. / 15. Jahrhundert. Der Kantor spielte für uns auf der antiken Kirchenorgel. Außerhalb der Stadt liegt die Fernmühle. Früher diente sie der wirtschaftlichen Nutzung der Wasserkraft, heute ist sie als Museum mit angegliedertem Hotel ausgebaut. Am Abend unterhielt uns der Alleinunterhalter des Städtchens auf seinem Akkordeon und forderte alle zum Tanzen auf.

Am letzten Besuchstag ging die Fahrt nach Erfurt, die Landeshauptstadt von Thüringen. Wieder erklärte uns Reiseleiterin Anita Nitsch die wechselvolle Geschichte dieser Stadt. Beeindruckend die Krämerbrücke, die längste durchgehend mit Häusern bebaute Brücke Europas, die vor allem Touristen aus aller Welt anzieht und ein beliebtes Einkaufsziel ist.

Ein weiteres Denkmal der Stadt ist der Dom auf dem Domberg, dem ältesten Kirchenbau Erfurts. 70 Stufen hinaus zu den zwei Gotteshäusern St. Marien und St. Severi.

Am nächsten Tag - Tag fünf der Heimreise. Das Gastwirte-Paar verabschiedete uns mit den Worten: "Wo findet man in Deutschland Ferienglück - in Ziegenrück." Noch einmal konnten wir während der Fahrt nach Lüneburg die reizvolle Landschaft Thüringens genießen. Zum Abschluß gab es ein Spargelbuffet im "Itschenkrug" in Isingerode.

Fazit der Reise: Es waren fünf wunderschöne Tage. Es gab viel Interessantes zu sehen und zu hören. Kurz: Es hat allen richtig Spaß bereitet.