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Hitzeschlacht und 52 Kilogramm Fleisch

Von Jens Burmester

Lüneburg. Knusprig, lecker und deftig: Das Spanferkel-Essen der Senioren-Freizeit (16. Mai 2018). Ein prima Sommertag im Mai, der es in sich hatte. Die Hitzeschlacht war unausweichlich. Draußen zeigte das Thermometer 27,5 Grad Celsius, im bruttigen Versammlungsraum knapp über 30 Grad Celsius. Alle 50 Senioren, die sich das leckere Mahl nicht entgehen lassen wollten, suchten noch ein schattiges Plätzchen. Die Ventilatoren drehten sich im Versammlungsraum des Vereinsheimes pausenlos, um ein wenig Abkühlung zu bringen.

Während Fritz Juschkus, Anchorman des Organisations-Teams, seine rüstige Truppe aufs Herzlichste begrüßte, einen kurzen Ausblick auf die kommenden Events gab, lotste er kurzerhand das Wirtepaar Iris und Jürgen Obrecht ans Rednerpult. Denn die Eheleute, seit fast neun Jahren für das Gastronomische zuständig, hatten mit dem Spanferkel-Essen bei der Senioren-Freizeit ihren letzten Auftritt. Denn am 30. Juni 2018 nimmt das Paar Abschied aus dem Vereinslokal. Als Dank für ihren unermüdlichen Einsatz in den vergangenen 3.285 Tagen gab´s von den "Oldies" aus der Hand von Fritz Juschkus einen liebevoll gefüllten Präsentkorb. "Ihr seid uns ans Herz gewachsen. Wir werden euch vermissen", war Iris Obrecht zu Tränen gerührt. Applaus aus den Reihen der Senioren.

Kurz darauf war es dann soweit: Party-Service Jens und Sigrid Koch aus dem Thomasburger Ortsteil Wennekath kam mit ihrem Lieferwagen. Im Gepäck: Ein 52 Kilogramm schweres Spanferkel, Bratkartoffeln, Krautsalat, leckere Soße, Senf und als Dessert Rote Grütze mit Vanillesoße. Da ließ sich die "hungrige Familie" nicht lange bitten. Brav stellten sie sich hintereinander auf, "Chefkoch" Jens Koch servierte persönlich. Alle bekamen den Teller reichlich gefüllt und waren nach gut einer Stunde satt und rundum zufrieden. Dazu kredenzten Iris und Jürgen Obrecht reichlich Flüssiges und immer stets gekühlt.

Nach diesem ausgiebigen "Abendmahl" freuen sich die Senioren schon jetzt auf die anstehende Fünftagefahrt vom 18. bis 22. Juni in den Spessart. Wir wünschen schon jetzt: Gute Fahrt bei bester Erholung und vielen Eindrücken !

Ein Festival der Genüsse

42 "Oldies" auf Entdeckungstour in Hohenlockstedt

Von Jens Burmester

Hohenlockstedt / Lüneburg. "Käse, Fisch, Kartoffel", auf diese Kurzformel konnten 42 Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV ihre erste Tagesfahrt in diesem Jahr bringen (11. April 2018). Das Ziel: Die etwa 6.200 Einwohner zählende Gemeinde Hohenlockstedt im Kreis Steinburg, an der B 206 zwischen Itzehoe und Kellinghusen (Schleswig-Holstein) gelegen. Da in dem malerisch und beschaulichen Ort ganzjährig kühlgemäßigtes Klima herrscht, war das Festival der Genüsse im wahrsten Sinne des Wortes eine "Zitterpartie". Teilweise eisiger Wind wehte den LSV-Touristen um die Nase, und der eine oder andere fror. Das war nicht gerade berauschend. Die zu besuchenden drei Betriebe sorgten für reichlich Annehmlichkeiten, so dass die "Eiseskälte" schnell vergessen war.

Doch der Reihe nach: Wie gewohnt erfolgte der Startschuss vom Vereinsheim an der Schützenstraße 31. Ein nagelneuer Reisebus der Firma Seiffert aus Deutsch Evern in der Signalfarbe Rot fuhr vor. Cheffahrer Klaus Witte, der seit Jahren zusammen mit seiner Ehefrau Annegret die Oldies sowohl bei Tagesfahrten als auch der Fünftagetour chauffiert, steuerte von Lüneburg aus sein schmuckes Reisegefährt sicher und souverän in das etwa 130 Kilometer entfernte Hohenlockstedt. Zunächst ging es auf die Ostumgehung die in die A 39 mündete gen A 7, durch den rund 3,3 Kilometer langen Elbtunnel und die A 23. Einige Baustellen und gelegentliche Stop-and-go waren unumgänglich. Doch die Fahrt verlief danach recht zügig, so dass Klaus Witte kurz darauf die Abfahrt Itzehoe-Süd nahm, problemlos durch die Kreisstadt Itzehoe fuhr und gegen 9.55 Uhr die Ortstafel von Hohenlockstedt erreichte.

Erste Station der Genuss-Tour: Der Meierhof Möllgaard. Inhaberin Kirsten Möllgaard erwartete die Lüneburger und lotste sie in ihre Käsediele. Nachdem alle Platz genommen haben, hielt Mitarbeiterin Annemarie Rohde einen spannenden und interessanten Vortrag über die Käseproduktion und die einzelnen Arbeitsschritte in der Küchenkäserei. Auch praktische Vorführungen über die Gewinnung von Käse fanden Anklang. Alle lauschten gespannt, stellten Fragen und wurden von der Chefin mit verschiedenen Käsesorten verköstigt. Dazu gab es gekühlte Getränke und duftenden Kaffee. Einige der Oldies deckten sich abschließend mit Käse ein. Da Hohenlockstedt an der 500 Kilometer langen "Käsestraße Schleswig-Holsteins" liegt, verbindet sie seit 20 Jahren verschiedene heimische Käsemanufakturen.

Dann ging´s weiter zum zweiten Kleinunternehmen, der nur knapp zwei Kilometer entfernt vom Meierhof liegt: Die Fischzucht Knutzen. Ursula und Jürgen Knutzen führen die traditionelle Karpfenteichwirtschaft bereits in dritter Generation als Familienbetrieb. In einem landschaftlich schönen, idyllischen Gebiet vor den Toren Hohenlockstedts laden 30 Naturteiche zum Spazierengehen und Entspannen ein. Ursula Knutzen gab den Senioren einen Einblick hinter die Kulissen des Betriebes. Trotz der heftigen Kühle wanderten einige auf dem ländlichen Areal, andere versuchten sich bei Glühwein im Hofladen aufzuwärmen, während nebenan die Handwerker das schmucke, neue Betriebsgebäude errichteten. Bevor es weiter ging, konnten sich die "Heide-Touristen" mit leckeren Fischbrötchen, belegt mit Forelle", stärken. Diese fanden selbstverständlich reißenden Absatz, das Geschäft "boomte".

Kurz nach 13.30 Uhr fuhren wir dann zu "Bernd´s Kartoffelhof". Bettina und Bernd Senne hatten alles vorbereitet. Zunächst hielt der Hausherr einen Vortrag zum Thema "Die Zitrone des Nordens - Kartoffeln vom Acker bis zum Teller", plauderte kleine "Familiengeschichten" aus und gab einen Überblick über die Geschichte des Betriebes. Auf dem Speisenplan: Zwei verschiedene Kartoffelsorten, dazu Butter und gekühlte Getränke. Das Ehepaar schwört auf die hofeigene Anbauweise, Bio ist ein Fremdwort der Familie Senne. Denn dieser Kartoffelhof liegt in einem der größten Anbaugebiete des nördlichsten deutschen Bundeslandes. Und im Hofladen werden eben regionale Produkte angeboten und verkauft.

Wie schnelle doch die Zeit verging. Gegen 16.15 Uhr hieß es: Tschüs, Hohenlockstedt - Ankunft am Vereinsheim der LSV: 17.55 Uhr. Ein ereignisreicher Tag endete für die 42 Senioren mit zahlreichen Eindrücken, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Doch eines ist gewiss: Alle hatten sehr viel Spaß und Freude, der Hunger war gestillt, die Kameradschaft wurde bestens gefördert, und nun freut man sich auf das nächste Event in fünf Wochen: Das leckere Spanferkel-Essen am 16. Mai.

Ein "Käfig voller Narren"

Von Jens Burmester

Lüneburg. Während in den rheinischen Hochburgen die Jecken wie jedes Jahr zu Höchstform auflaufen, brauchen sich die Niedersachsen als Stimmungsgaranten in der fünften Jahreszeit nicht zu verstecken.

So auch die 40 Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV. Ein "Käfig voller Narren" zeigte beim Karneval ausgelassene Fröhlichkeit (7. Februar 2018): Mitfeiern, mitsingen, mitschunkeln. Die Erbstorfer Harmonikanten heizten mit schwungvollen Liedern mächtig ein. Das Sextett sorgt schon seit Jahren für prima Unterhaltung. Das Organisations-Team um Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk hatte die LSV-Jecken im festlich geschmückten und mollig warmen Versammlungsraum fest im Griff. Trotz eisiger Kälte draußen, ließen es die Senioren ordentlich krachen.

Wie gewohnt stärkten sie sich zunächst mit Kaffee, belegten Brötchen und Butterkuchen, bevor es ins Eingemachte ging. In der Bütt bekam so mancher sein Fett weg, aber niemals unter die Gürtellinie. Lachsalven en masse. Schließlich ist Narrenzeit gleich pure Lebensfreude. Und das kann niemand verbieten.

Zwischendurch erinnerte Fritz Juschkus bereits an die nächsten Veranstaltungen, den Kaffeeklatsch am 14. März und den ersten Tagesausflug am 11. April nach Hohenlockstedt (Schleswig-Holstein). Da wollen sie alle wieder in trauter Runde einige gemütliche Stunden verbringen.

Zum Auftakt: Kaffee, Kuchen, Bingo und Skat

Von Jens Burmester

Lüneburg. Gerade einmal sechs Wochen war es her, als die rüstige Seniorentruppe ihre besinnliche Weihnachtsfeier durchführte. Nun, zehn Tage im neuen Jahr sind fast um, kam die illustre Runde wieder zusammen. 45 Oldies zeigten sich hocherfreut, wieder am Kaffeenachmittag, garniert mit dem beliebten Bingospiel und einem zünftigen Skat, teilzunehmen (10. Januar 2018). Doch diesmal ohne ihren "Motor" Fritz Juschkus. Der musste das Bett hüten. Und alle wünschten ihm "Gute Besserung !" Das bewährte Organisations-Team mit Marlies Gienke und Manfred Schwenk vertrat Fritz Juschkus wie gewohnt bestens und hatte die eingeschworene Gemeinschaft fest im Griff.
Wirt Jürgen Obrecht servierte lecker belegte Brötchen, frischen Butterkuchen, duftenden Kaffee sowie gekühlte Getränke. Für den reibungslosen Bingoablauf sorgten Glücksfee Bärbel Banse und Marlies Gienke, beim Skatdreschen fanden sich Gustav Bleich, Peter Schlüter und Georg Neumann zusammen.

Manfred Schwenk begrüßte zum Auftakt der Veranstaltungsreihe 2018 seine "Familie", überbrachte die besten Grüße und Wünsche für das neue Jahr von Organisations-Mitglied Fritz Juschkus und warb auch gleich für die zweite Veranstaltung am 7. Februar: Karneval mit den Erbstorfer Harmonikanten. "Eine bessere Beteiligung als heute wäre beim Karneval wünschenswert", betonte Schwenk.

Mit vorgezogenem "Helau" trugen sich die Senioren in die Anmeldeliste ein. Da wird die "Hütte" in vier Wochen garantiert voll sein. Denn unsere Oldies können nicht nur herzhaft lachen, sie sind der Garant für Stimmung im Versammlungsraum. Und nach gut zweieinhalb Stunden war das erste Event dann auch gelaufen und alle gingen zufrieden nach Hause.

 

Vorfreude ist die schönste Freude

Besinnliche Weihnachtsfeier mit 57 Senioren am Adventskranz

Von Jens Burmester

Lüneburg. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Vier Tage vor dem ersten Advent feierten 57 gut gelaunte Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung im Versammlungsraum des Vereinsheimes traditionell ihre Weihnachtsfeier (29. November 2017). Doch dieses Mal war der Ablauf des anheimelnden Events ein wenig anders. Lag neun Jahre das Gastronomische in den Händen des Vereinswirtes, so nahm das Organisations-Team mit Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk im zehnten Anlauf das Zepter in die Hand. Um das Vereinswirte-Paar Iris und Jürgen Obrecht zu entlasten, wurde kurzerhand das Kuchenbuffet und die lecker belegten Brötchen selbst organisiert.

In seiner Begrüßung erinnerte Fritz Juschkus an das zehnjährige Bestehen des Organisations-Teams. Keine Selbstverständlichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren ohne einen Cent zu erhalten. Doch die Drei hatten sich am 12. Dezember 2007 entschlossen, den Fortbestand der Abteilung zu sichern. Und das ist ihnen bis heute bestens gelungen. Applaus aus den Reihen der "großen Familie". Als Manfred Schwenk vors Mikrofon trat, schaute Fritz Juschkus, der stets bodenständig und nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen ist, seinen "Mitstreiter" verdutzt an. Er fragte sich: "Was kommt den jetzt auf mich zu ?" Und Schwenk legte dann gekonnt einen Fünfzeiler hin: Willst du unruhig und aufregend leben, laß ein Ehrenamt dir geben. Diesen Rat so Gottseidank hat Fritz Juschkus schon gekannt. So lebt er gern ? Naja ! Er hat die Senioren-Freizeit übernommen, dass ist uns allen gut bekommen. Heute wollen wir "Danke" sagen, Fritz - wir Senioren sind "froh", dass wir dich haben." Wiederum Standing Ovations. Total gerührt und mit einem strahlenden Gesicht, nahm Fritz Juschkus aus den Händen von Marlies Gienke einen großen, bunten Präsentkorb in Empfang. Diesen Korb bekam der 75-Jährige nicht nur für sein großes Engagement in der Sparte, nein, als Hauptorganisator der Fahrten und Reisen bewies oder beweist er immer wieder ein "goldenes Händchen". Zur Freude seiner liebgewonnenen "Oldies".

Nach dem kleinen Ehrungsreigen wurde es dann musikalisch. Die Fidelen Drei mit Christian Gern, Peter Schlüter und Jürgen Kubisch stimmten mit bekannten Weihnachtsliedern zum Mitsingen ein. So standen Oh du fröhliche, Schneeflöckchen, Weißröckchen, Süßer die Glocken nie klingen, Jingle Bells oder der Klassiker Stille Nacht, heilige Nacht auf dem Programm. Die liebevoll mit Weihnachtsmotiven dekorierten Tische von Marlies Gienke sorgten sogleich für besinnliche Atmosphäre. Vier rote und entzündete Kerzen gaben schon einmal einen Vorgeschmack auf den ersten Advent.

Bei der von Manfred Schwenk seit zehn Jahren mit viel Liebe zum Detail zusammengestellten Tombola waren die Lose schnell vergriffen. Das Gute: Keiner ging leer aus, der "Weihnachtsmann" hatte an jeden braven "Oldie" gedacht. Pure Freude bei den Anwesenden.

Jetzt können die Senioren erst einmal ausspannen, die stimmungsvolle Adventszeit genießen, sich auf das Weihnachtsfest freuen und einen glücklichen Jahreswechsel feiern. Das Wichtigste: Alle Mitglieder der Senioren-Freizeit-Abteilung mögen bei bester Gesundheit bleiben. Denn in sechs Wochen (10. Januar 2018) geht´s wieder los: Kaffeeklatsch und Bingo.