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Grünkohl-Buffet mit reichlich Nachschlag

50 Senioren genießen das Wintergemüse - Vereinsvorsitzender Ralf Pagels als Kellner

Von Jens Burmester

Lüneburg. Schon beim Kaffeenachmittag im Oktober war allen klar: Das traditionelle Grünkohl-Essen lassen sich die Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV nicht entgehen. Kaum ausgesprochen, war das Anmeldekontingent erschöpft. 50 Senioren fanden sich im wohltemperierten Versammlungsraum des Vereinsheimes ein, die von Marlies Gienke vom Organisations-Team mit Herz gedeckten Tische waren schnell besetzt, schließlich weiß jeder, wo sein "Stammplatz" ist.

Nachdem Fritz Juschkus als Moderator des Organisations-Teams seine "große Familie" wieder aufs Herzlichste begrüßte, darunter LSV-Chef Ralf Pagels mit seiner Frau Kathrin, richteten sich die Blicke inzwischen auf das Grünkohl-Buffet. Und so stellten sich die Senioren brav in Reih´ und Glied an die Anrichte und füllten ihre Teller mit Kartoffeln, Grünkohl, Bregenwurst und Kasseler. Alle ließen es sich bestens munden, da war der Nachschlag kein Problem. Vereins-Vize Wolfgang Niewerth, der das herzhafte Wintergemüse mit viel Liebe zum Detail kochte, erntete viel Lob für seine Kochkunst. "Das tut gut, wenn die Arbeit anerkannt wird. Das geht runter wie Öl", freute sich der ehrenamtliche Vereinswirt. Aber nicht nur er, sondern auch seine Frau Gita half an allen Ecken und Enden, damit der gastronomische Ablauf reibungslos lief. Und alles passte. Selbst Vereinsvorsitzender Ralf Pagels der beruflich als Rechtsanwalt und Notar arbeitet, krempelte die Ärmel hoch und packte mit an. Mit Tablett und stets gefüllten Gläsern bewirtete er die durstigen Oldies. Als Dank schmiss Pagels eine "Lokalrunde". Standing Ovations.

In seiner kurzen Ansprache wies Ralf Pagels, der nunmehr seit dem 24. April 2009 den achtgrößten Stadtverein in der Hansestadt Lüneburg führt, auf die im April 2019 stattfindende Jahreshauptversammlung hin, auf der ein neuer Vorsitzender zu wählen ist. Denn der 44-Jährige wird sich nicht wieder zur Wahl stellen. Er bleibt aber den fast 500 Mitglieder starken Klub erhalten, spielt weiterhin in der Tischtennis-Abteilung mit seiner Frau Kathrin. Und so appellierte Pagels an die treuen Senioren, zahlreich die Versammlung zu besuchen. "Ich würde mich sehr freuen, wenn alle anwesend wären".

Als das deftige "Abendmahl" beendet war, hielt Fritz Juschkus schon mal Ausschau in den zwölften Monat des Jahres. Dann nämlich geht es in die letzte Veranstaltung der Senioren-Freizeit in 2018: Besinnlich, ruhig und voller Vorfreude steht die Weihnachtsfeier ins Haus. Da wird die "Bude" nochmals rappelvoll, denn Manfred Schwenk (Organisations-Team) hat wieder eine große Tombola auf die Beine gestellt. Und die gilt es abzuräumen.

Familientreffen zur Kaffeezeit

Von Jens Burmester

Lüneburg. Die drittletzte Veranstaltung der Senioren-Freizeit der Lüneburger SV in diesem Jahr zeigte, wie Gemeinschaftssinn gelebt wird. 50 Oldies kamen zum Familientreffen beim beliebten Kaffeeklatsch in den Versammlungsraum (10. Oktober 2018). LSV-Vize Wolfgang Niewerth und seine bewährte Crew bewirtete die rüstige Seniorentruppe mit lecker belegten Brötchen und verschiedenen Sorten Butterkuchen, Kaffee, Tee und gekühlten Getränken.

Fritz Juschkus vom Organisations-Team war hellauf begeistert von soviel Resonanz, zumal das letzte Kaffeetrinken eher mau ausfiel. Nicht nur Juschkus Augen leuchteten, auch die seiner munteren Mitstreiter als es hieß: Der Veranstaltungsflyer 2019 (jb-Fotos) liegt gedruckt und vierfarbig zum Mitnehmen bereit. Bevor aber die Oldies ihren neuen Terminkalender in Empfang nehmen durften, stellte Fritz Juschkus diesen mit allen Events im kommenden Jahr vor. Mucksmäuschenstill war es im Versammlungsraum. Doch dann gab es kein Halten mehr. Marlies Gienke, Manfred Schwenk und Fritz Juschkus verteilten den Flyer an jedem der 50 Senioren. Die ließen es sich nicht nehmen, das "Werk" genauestens zu studieren.

Nach gut zweieinhalb Stunden in gemütlicher Runde ging ein wunderschöner Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein und wohligen Temperaturen an der frischen Luft mit Blick auf die nächste Veranstaltung am 7. November zu Ende. Alle freuen sich schon jetzt auf das deftige Grünkohl-Essen.


Die goldene Krone in der Ostsee

Stippvisite von 45 Senioren nach Fehmarn

Von Jens Burmester

Mit vielen interessanten Eindrücken und Bildern kehrten die Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV von den diesjährigen drei Tagesfahrten zurück. Der letzte Ausflug führte 45 Senioren auf die drittgrößte deutsche Insel nach Rügen und Usedom, nämlich Fehmarn (12. September 2018). Diesmal mussten alle LSV-Touristen etwas früher aus den "Federn", denn bereits um 7.15 Uhr hieß es am Parkplatz des Vereinsgeländes an der Schützenstraße 31: Abfahrt nach Ostholstein. Cheffahrer Klaus Witte steuerte seinen roten Reisebus souverän in das nördlichste deutsche Bundesland, seine Frau Annegret übernahm wie immer den Bordservice. Denn auf der gut zweieinhalb Stundenfahrt sollte es an nichts fehlen.

Auf dem Parkplatz "Ostseeblick", etwa einen Kilometer vor der Kleinstadt Heiligenhafen auf der östlichen Spitze der Halbinsel Wagrien gelegen, stieg Gästeführer Jürgen Behnk (Heiligenhafen) zu. Der versierte Heimatkundler begleitete die Lüneburger bis kurz vor der Rückfahrt. Sein Wissen über Fehmarn von A bis Z und darüber hinaus war enorm, seine fachliche und sachliche Kompetenz nicht zu überbieten. Auf jede Frage fand er eine passende Antwort. Und so konnte Jürgen Behnk getrost die Heimatgeschichte hautnah und mit einer Prise Humor sowie lockeren Sprüchen vortragen, die für beste Stimmung im Reisebus und an der frischen Ostseeluft sorgten.

Das durch Landwirtschaft und Tourismus geprägte etwa 185 Quadratkilometer große Eiland zwischen Kieler Bucht und Mecklenburger Bucht gelegen ist die goldene Krone in der Ostsee und hat wunderschöne Strände, eine etwa 78 Kilometer lange Küstenlinie und gilt als eine der sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Doch am Tag der Stippvisite der LSV-Besucher ließ Petrus Lady Sunshine nicht den Vortritt, dafür zogen dunkle Wolken über den Kreis Ostholstein. Die gute Laune wurde durch das "Schietwetter" nicht vermiest, im Gegenteil: Im Reisebus von Klaus Witte fühlten sich alle pudelwohl. Schließlich haben alle Senioren großes Vertrauen in seine Fahrkünste, und das sorgt für pure Entspannung.

Die Fahrt führte auch in den rund 6.000 Einwohner zählenden Ort Burg auf Fehmarn. Gekonnt lotste Klaus Witte sein Gefährt durch die Breite Straße, die Hauptstraße Burgs. Zahlreiche Geschäfte sind dort ansässig, die fast ausschließlich in alten Backsteinhäusern untergebracht sind. Abstecher waren auch der Fährbahnhof Puttgarden (dieser wird von IC- und EuroCity-Zügen [Hamburg - Kopenhagen] und Regional-Zügen [Puttgarden - Lübeck] genutzt. Geplant war eine IC-Verladung auf eine Fähre, doch der Fahrplan hatte sich kurzfristig geändert), die Petrikirche in Landkirchen (dreischiffige Kirche, die etwa 1230 erbaut wurde) oder der Gammendorfer Strand mit dem Niobe-Denkmal, dass an den Untergang des Segelschulschiffes 1932 erinnert, bei dem 69 Menschen ihr Leben lassen mussten. Alle 45 Senioren ließen sich am Gammendorfer Strand den Wind um die Nase wehen, die angrenzende Ostsee war aufgewühlt. Die Silbermöwen schrien und waren beim Strandspaziergang ständige Begleiter.

Danach war es endlich soweit: Mittagszeit. In der Aalkate Fehmarn in Lemkenhafen wurden geräucherte Köstlichkeiten wie Ostsee-Aal, Lachs, Gambas und weitere leckere Fischspezialitäten im gemütlichen, maritimen Ambiente serviert. Nur wenige Meter Weg sind es von dort bis an die Ostsee mit Blick auf die 1963 eröffnete Fehmarnsundbrücke, die den 1.300 Meter breiten Fehmarnsund überspannt. Nach der Stärkung ging´s zur letzten Station: Heiligenhafen mit gut 70 Minuten Aufenthalt. Alle flanierten zunächst durch die Kirchenstraße mit ihren Geschäften und erreichten kurz darauf den Marktplatz mit Rathaus und Café. Dort legten einige eine Pause bei Kaffee und Kuchen ein.

Um 17.00 Uhr war wieder Abfahrt nach Lüneburg. Gegen 19.00 Uhr erreichten alle das Vereinsheim der Lüneburger SV. Müde und froh waren die Oldies, endlich wieder Daheim zu sein. Ein schöner Tag, auch wenn das Wetter nicht so mitspielte, war vorüber. Jetzt lässt man wieder die Seele baumeln und freut sich auf das nächste Event in vier Wochen: Am 10. Oktober treffen sie sich zum Kaffeeklatsch wieder (15.00 Uhr).

Perle des Gemüse- und Blumenanbaus

50 Oldies genießen die Vier- und Marschlande im Südosten Hamburgs

Von Jens Burmester

Bergedorf / Lüneburg. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Getreu diesem deutschen Sprichwort in Anlehnung an Goethes "Erinnerung" war die zweite Tagesfahrt der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV im wahrsten Sinne des Wortes von Lüneburg nur einen "Katzensprung" entfernt. Das Ziel: Die Vier- und Marschlande im Südosten Hamburgs (18. Juli 2018). 50 gut gelaunte Oldies ließen es sich nicht nehmen, die Perle des Gemüse- und Blumenanbaus näher kennenzulernen. Denn dieses rund 13.163 Hektar umfassende, landwirtschaftliche Gebiet mit etwa 27.400 Einwohnern im Hamburger Bezirk Bergedorf ist das größte Gemüse- und Blumenabaugebiet Deutschlands. Kaum einer der LSV-Touristen kannte diese Landschaft, liegt sie fast vor der "eigenen Haustür". Umso schöner, dass sie doch noch wahrgenommen wurde.

Nach gut 46 Minuten Fahrtzeit stieg in Hamburg-Moorfleet Karin Wagner in Tracht zu. Sie ist eine von sieben sogenannten "Rundumwieserinnen", die dem Landfrauenverband Hamburg angehören, und den Touristen umfassende Kenntnisse über die Entstehung, Geschichte und Tradition der Vier- und Marschlande und dem Dreistromland (Strom Elbe, Dove Elbe, Gose Elbe) näher bringen. In entspannter Atmosphäre zog die sympathische Hanseatin alle Register ihres Wissens und auch die Oldies im Reisebus von Cheffahrer Klaus Witte und Ehefrau Annegret (Bordservice) in ihren Bann. Sie begleitete die LSVer von der Ankunft bis zur Abfahrt.

Das fruchtbare Marschland besiedelten die ersten Bauern bereits im Mittelalter. Sie begannen, nachdem die Elbe als drittgrößter deutscher Fluß nach Donau und Rhein das Land überschwemmte, einzudeichen. Den Bauern brachte der ertragreiche Boden Wohlstand und der spiegelt sich bis heute in den Bauernhäusern und Kirchen wider. Zum Hamburger Landgebiet gehören die Marschlande seit dem späten 14. Jahrhundert, während die Vierlande von Hamburg und Lübeck bis ins 19. Jahrhundert verwaltet wurden.

Die Vierlande umfassen die Hamburger Stadtteile Kirchwerder, Altengamme, Neuengamme und Curslack, zu den Marschlanden zählen Ochsenwerder, Moorfleet, Billwerder, Tatenberg, Allermöhe, Neuallermöhe, Spadenland und Reitbrook. Sicher, souverän und manchmal auch mit Engelsgeduld chauffierte Klaus Witte seinen knallroten Reisebus, der bestens klimatisiert war, durch die wunderschöne Landschaft, geprägt von langen Deichen, alten Fachwerkhäusern mit Reetdach hinterm Deich, grünen und saftigen Wiesen, Wasser und Tieren. Ein Idyll, das es kein zweites Mal in unmittelbarer Nähe zur Landesgrenze Niedersachsens und auch zur Hansestadt Lüneburg gibt.

Während der gut sechsstündigen Tour wurde zunächst der Gartenbaubetrieb von Gerd Prorok im Spadenland besichtigt. Marita Prorok stellte ihren rund 10.000 Quadratmeter großen Betrieb mit 13 Gewächshäusern vor. In ihnen gedeihen wunderschöne Schnittrosen und Aralienblätter. Danach knurrte bei manchem schon der Magen, Mittagszeit war angesagt. Und so steuerte Klaus Witte das Fährhaus Tatenberg, das rund 12 Kilometer von Hamburgs Zentrum entfernt liegt, an. Zur Auswahl standen: Drei Steaks mit Bratkartoffeln, Mischgemüse und Bratensauce, Seelachsfilet mit Senfsauce, gemischten Salat und Bratkartoffeln oder frische Salatauswahl mit Schafskäse, Oliven und Peperoni.

Nach der leckeren Stärkung nahm man wieder im Bus Platz. Die Rundfahrt durch die Vier- und Marschlande wurde fortgesetzt. Das nächste Ziel: Die St. Nicolaikirche, das älteste Gebäude in Altengamme, das erstmals 1247 erwähnt wurde. Dieses evangelische Gotteshaus glänzt mit barocker Ausstattung, Intarsiengestühl, 77 Hutständern, Kronleuchter, Altar, Kanzel, Orgel - und alles reich verziert oder anders ausgedrückt: Hier zeigt sich traditionelle Handwerkskunst vom Feinsten.

Beeindruckt von dieser Kirche nahte dann die Kaffeezeit. Ein gut 40minütiger Stopp im Café Vierländerei im Stadtteil Kirchwerder. Kaffee satt und leckere Torten zum Abschluss dieses sonnigen Tages bei schweißtreibenden Temperaturen sorgte bei allen Oldies für Genußfreuden und bester Laune. Danach hieß allmählich: Abschied nehmen von einem Besuch, der bei den Senioren einen bleibenden Eindruck hinterließ und sicherlich für den einen oder anderen ein Wiedersehen garantiert.

Auf der Rückfahrt trommelte Fritz Juschkus vom Organisations-Team für das nächste Event: Die Kaffeezeit am 15. August und die letzte Tagesfahrt am 12. September auf Deutschlands drittgrößte Insel Fehmarn. Gegen 18.20 Uhr erreichte der Bus wieder das Vereinsheim. Und alle Oldies kehrten glücklich und zufrieden zurück.

Kaffeezeit in Eigenregie

35 Oldies in trauter Runde

Von Jens Burmester

Lüneburg. Nachdem der Vorstand der Lüneburger SV Anfang Juli diesen Jahres die Führung des Vereinslokals in Eigenregie übernahm, war das Event Kaffeezeit der Senioren-Freizeit-Abteilung die Generalprobe (15. August 2018). Diese Premiere gelang bestens. LSV-Vize Wolfgang Niewerth, der das Kommando vor und hinter dem Tresen führt, freute sich zusammen mit seinen Vorstandskollegen Dietmar Herres (Kassenwart) und Jens Burmester (Schriftführer) über den großen Zuspruch der 35 Oldies im Versammlungsraum. Das Trio belegte die knackfrischen Brötchen mit Käse, Mettwurst und Mett, und bewirtete die Senioren zudem mit zwei Sorten Butterkuchen, duftenden Kaffee und gekühlten Getränken.

Eigentlich stand - wie in den vergangenen Jahren auch - das traditionelle Sommerfest auf dem Programm, doch der "Herr der Spiele" Manfred Schwenk weilt mit seiner Frau Monika im wohlverdienten Urlaub. So wurde kurzfristig das Spielesortiment "eingemottet", dafür ein gemütliches Beisammensein in trauter Runde bei gottlob angenehmen Temperaturen organisiert. Doch dann die Überraschung: Es wurde gespielt, aber nicht an verschiedenen Spielstationen, dafür gab es das beliebte Bingospiel. Marlies Gienke vom Organisations-Team und "Bingo-Fee" Bärbel Banse sorgten für Kurzweil. Während Bärbel Banse die Nummern zog, rief Marlies Gienke diese auf. Einige Male ertönte lautstark im Versammlungsraum das Wort "Bingo". Wenigstens waren die Oldies beschäftigt und hatten Spaß.

Fritz Juschkus vom Organisations-Team begrüßte wie immer seine "junge Truppe" aufs herzlichste und klapperte schon einmal für die letzte Tagesfahrt am 12. September auf die drittgrößte deutsche Insel Fehmarn. Gleichzeitig bedankte sich Juschkus bei Wolfgang Niewerth, Dietmar Herres und Jens Burmester für die Vorbereitung und den Aufbau des "kleinen Buffets". Noch drei Veranstaltungen stehen bis Ende des Jahres im Versammlungsraum für den Vorstand auf dem Kalender der Senioren, bevor im Januar 2019 ein neuer Vereinswirt das Ruder übernimmt.