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Zwischen Krabben, Shopping und Nordseestrand

41 Senioren erkunden Büsum auf eigene Faust

Von Jens Burmester

Büsum / Lüneburg. Wer kennt nicht den Ohrwurm vom Gesangsduo "Klaus & Klaus" - "An der Nordseeküste, am plattdeutschen Strand ... ?" Für 41 Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV war die letzte Tagesfahrt in diesem Jahr in den drittgrößten Fremdenverkehrsort nach St. Peter-Ording und Westerland an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste Erholung pur. Ohne Rahmenprogramm erkundeten sie in entspannter Atmosphäre die etwa 5.000 Einwohner zählende Gemeinde Büsum (25. September 2019).

Die Senioren flanierten durch die Alleestraße (Fußgängerzone) des Seebades, der eine oder andere steuerte in die zahlreichen Geschäfte um ein Schnäppchen zu schlagen und andere wiederum ließen sich von der maritimen Küche der Restaurants verwöhnen. Von frischen Krabben, Fischsuppe über Dithmarscher Küstenteller bis hin zu Labskaus oder Nordseescholle - die Fischdelikatessen ließen keine Wünsche offen.

Ein Abstecher mit Blick übern Deich auf den Büsumer Strand und dem angrenzenden "Blanken Hans" lockte die LSV-Touristen in Scharen an. Auch der Museumshafen war ein Magnet. So fand ein Tag der mit Schietwetter begann einen versöhnlichen Abschluss: Die Zeit in Büsum zeichnete sich regenschirmfrei ab, bis es um 15.30 Uhr hieß: Heimfahrt in das etwa 180 Kilometer entfernte Lüneburg ! Dieser herrliche Ausflug in trauter Runde bleibt den Oldies sicherlich in schöner Erinnerung, freuen sich Alle schon jetzt auf den 9. Oktober: Dann nämlich wird´s beim Kaffeeklatsch ab 15.00 Uhr spannend: Fritz Juschkus vom Organisations-Team stellt das Programm 2020 vor.

Spielsucht bei prima Laune

46 Oldies begeistert vom Sommerfest

Von Jens Burmester

Lüneburg. 46 gutgelaunte Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung drehten "am Rad" (Glücksrad), nahmen einen geometrischen Körper ("Augen" zählen beim Würfel) in die Hand und zeigten sich beim Klettballwerfen und Becherspiel mit Tischtennisbällen zielsicher. Spieleplaner Manfred Schwenk vom Organisations-Team dachte Wochen zuvor schon mal nach, welche Vorführungen wohl am besten ins Konzept der älteren Generationen passt. Und er wurde fündig. Beim traditionellen Sommerfest im Vereinsheim war die Spielsucht der Senioren bei super Stimmung kaum zu übersehen. Alle waren vergnügt und machten leidenschaftlich mit, Marlies Gienke, Moderator Fritz Juschkus und Manfred Schwenk (Organisations-Team) waren von ihrer "Truppe" hellauf begeistert (14. August 2019).

"Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine, kürzt die öde Zeit, und er schützt uns durch Vereine vor der Einsamkeit". Dieses Zitat des deutschen Lyrikers Joachim Ringelnatz passte haargenau beim spannenden Spielenachmittag. Alle freuten sich an der Bewegung, plauderten zwischendurch mit anderen Gleichgesinnten und entkamen für einige Stunden dem Alltagstrott. LSV-Vize und "ehrenamtlicher" Vereinswirt Wolfgang ("Wolle") Niewerth und seine engagierte Crew sorgte dafür, dass genügend belegte Brötchen, duftender Kaffee und andere gekühlte Getränke reißenden Absatz fanden.

Und so verging die Zeit wie im Flug, das Sommerfest kam wie immer bestens an - jetzt gönnt man sich eine längere Pause, bevor es am 25. September zur letzten Tagesfahrt in diesem Jahr in den Hafenort Büsum direkt an die  Nordsee geht.

Die Schönheit der Holsteinischen Schweiz

46 Senioren auf Plön-Trip - Faszination Großer Plöner See

Von Jens Burmester

Plön / Lüneburg. Mit 28 Quadratkilometern ist er der größte See Schleswig-Holsteins und der Zehntgrößte Deutschlands: Der Große Plöner See. Südwestlich davon gelegen liegt die fast 9.000 Einwohner zählende Kreisstadt Plön in mitten der wunderschönen Holsteinischen Schweiz. Sie war das Ziel von 46 Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV auf ihrer vorletzten Tagesfahrt in diesem Jahr (24. Juli 2019).

Wie immer hatten die reiselustigen LSV-Touristen prima Wetter erwischt, der Wettergott meinte es gut, vielleicht zu gut, denn Temperaturen um 30 Grad Celsius machten einem schon zu schaffen, aber die Urlaubstruppe von Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk wurde mit zahlreichen grandiosen Impressionen auf diesem eindrucksvollen Abstecher in das nördlichste deutsche Bundesland belohnt.

Der feuerrote Reisebus, stets von dem versierten und beliebten Busfahrer Klaus Witte zielsicher gesteuert, setzte sich sogleich am Mittwochmorgen bei herrlichem Sonnenschein vom Vereinsheim der Lüneburger SV nach Schleswig-Holstein in Bewegung. Kurz hinter Lüneburg begrüßte Moderator Fritz Juschkus seine rüstige Truppe und war hocherfreut über den "Nachwuchs" von vier neuen Mitgliedern, die er sogleich herzlich willkommen hieß. Applaus von den anderen Kameraden. Nach gut einer Stunde Fahrtzeit wurde an der Raststätte Buddikate Ost an der A 1 ein Zwischenstopp eingelegt. Klaus Witte und seine Frau Annegret servierten den Oldies einen frischen, duftenden Kaffee, der eine oder andere begab sich in die Raststätte auf der Suche nach Essbarem und wurde natürlich fündig, andere wiederum vertraten sich die Beine oder plauderten mit gleichgesinnten Vereinskameraden über diese oder jene gesellschaftlichen Themen.

Gegen 11.05 Uhr hieß es: Schiff, ahoi ! Am Anleger Dersau stach das 32 Meter lange und 1978 gebaute Fahrgastmotorschiff "Holsteinische Schweiz" in See. In nur 35 Minuten schipperte das moderne Dreideckschiff, begleitet von einer Vielzahl von Wasservögeln, die im Naturschutzgebiet "Plöner See" heimisch sind, zur rund zwei Kilometer langen Prinzeninsel, die im 19. Jahrhundert durch eine künstliche Absenkung des Wasserspiegels zur Halbinsel wurde. Nach der Ankunft nahm man Kurs auf das im 17. Jahrhundert erbaute Niedersächsische Bauernhaus, das sich am südlichen Ende der Insel befindet und heute als Gastwirtschaft dient. Dort stärkten sich die Oldies zum Mittag. Drei Gerichte standen zur Auswahl: Schweineschnitzel mit Kaisergemüse und Kroketten, Matjesfilet nach Hausfrauenart und Bratkartoffeln und das heimische Mahl Holsteiner Sauerfleisch mit Remoulade und Bratkartoffeln. Die Söhne des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II., der die Insel erwarb, erlernten auf dem ehemaligen Bauernhof Grundkenntnisse der Landwirtschaft.

Um 13.35 Uhr legte der weiße "Dampfer" wieder von der Prinzeninsel ab. Das Ziel: Plön. Dort am Anleger "Marktbrücke" warteten bereits die Stadtführer Axel Langfeldt und Rolf Balk. In zwei Gruppen erfolgte eine geschichtsträchtige Stadtführung. Sie führte unter anderem zur 1691 im Barockstil errichtete Nikolaikirche, die 173 Jahre später durch einen Blitzschlag fast niederbrannte und im Stil der Neuromanik von 1866 bis 1868 wieder aufgebaut wurde, ferner zum Plöner Schloss, der früheren Residenz der Herzöge von Schleswig-Holstein-Plön, das seit Anfang 2002 der "Fielmann-Akademie" gehört und als Ausbildungs- und Qualifizierungsstätte in der Augenoptik-Branche dient. Weitere Stationen waren das Rathaus oder die Innen- und Altstadt.

Nach dieser Plön-Exkursion sehnten sich alle nach ein wenig Gemütlichkeit, und die wurde prompt geboten. Um 16.15 Uhr nahmen die Oldies vom Anleger "Marktbrücke" Abschied von der Kreisstadt, die auch als Standort der Marineunteroffizierschule bekannt ist. An Bord der "Holsteinsichen Schweiz" wurde den Senioren aus der Hansestadt Lüneburg eine liebevolle Kaffeetafel mit einem Stück Torte und Kaffee satt geboten. Während der Schifffahrt richteten sich die Blicke nicht nur auf den Innenteil des Schiffes, die Seenlandschaft beeindruckte alle mächtig.

Prima gestärkt kamen die Oldies am Anleger Dersau wieder an. Von dort ging es in knapp drei Stunden (kurze Stauphase auf der A 1) wieder Richtung Heimat. Ein erlebnisreicher Tag ging zu Ende, die vielen Eindrücke müssen die Senioren erst einmal verarbeiten, aber alle schwärmten von diesem schönen Tag. Jetzt werden drei Wochen Pause eingelegt, bevor am Mittwoch, 14. August, das allseits beliebte Sommerfest auf dem Programm steht.

Spreewälder Gurken und anderes

Von Bernd Rothardt

Cottbus / Lüneburg. Die Abteilung Senioren-Freizeit der Lüneburger SV war mit 40 Oldies mal wieder "on Tour". Vom 17. bis 21. Juni 2019 war das Ziel das Waldhotel in Cottbus in der Lausitz. Das Hotel ist, wie der Name schon sagt, idyllisch in einem kleinen Wald gelegen und war für fünf Tage unser Standquartier.

Am Montag (17. Juni) startete der Bus wie immer mit Fahrer Klaus Witte und seiner Frau Annegret bei bestem Wetter um acht Uhr am Vereinsheim. Nach einigen Stunden (Pausen inbegriffen) erreichten wir unser Hotel in Cottbus.

Am Dienstagmorgen begann das Programm mit einer Rundfahrt durch den Oberen Spreewald unter fach- und sachkundiger Leitung einer dortigen Reiseleiterin. Natürlich gehörte auch eine Kahnfahrt auf den "Fließen", das sind die Kanäle im Spreewald, zum Programm. Von Burg aus starteten wir mit zwei Kähnen zu einer rund zweistündigen, ruhigen und entspannten Kahnfahrt, welche dann durch ein unvorhergesehenes Ereignis unterbrochen wurde. Kurz vor Erreichen des Ausgangspunktes war das Fließ zu großen Teilen durch einen abgebrochenen großen Ast eines Baumes versperrt. Um an der verbliebenen Engstelle vorbeizukommen, mussten die meisten Passagiere aus beiden Kähnen an Land gehen, damit sie leichter wurden, was mitten in der Wildnis nicht ganz so einfach war. Dann konnten beide Kähne das Hindernis im flacheren Wasser umfahren, um dahinter die Passagiere wieder einsteigen zu lassen. Aber dieses wurde von allen souverän gemeistert, und wir konnten nach kurzem Aufenthalt die Fahrt zu Ende bringen.
Am Abend wurde ein Bowlingturnier auf den Bahnen des Hotels ausgetragen, und mancher ließ den ereignisreichen Tag anschließend noch mit dem einen oder anderen Getränk ausklingen.

Am Mittwoch wurde dann die Stadt Chosebutz, sorbisch für Cottbus, besichtigt. Diese Führung wurde vom Stadtoriginal, dem Cottbusser Postkutscher, begleitet, welcher mit musikalischen und mündlichen Vorträgen seine Stadt vorstellte. Dabei lernten wir vieles über Cottbus und die Region vor und nach der Wende kennen. Am Nachmittag besuchten wir den Fürst Pückler Park Branitz mit der bekannten Wasser- und Landpyramide. Der Tag wurde nach dem Abendessen abgerundet durch ein buntes Programm, wo der Postkutscher zusammen mit einigen Damen und Herren in Spreewälder Tracht uns in die Geheimnisse der Tracht und des Spreewaldes sowie der in der Lausitz teilweise noch gesprochenen wendischen Sprache, auch als Sorbisch bekannt, einführte. Daher sind dort auch alle Orts- und Straßenschilder zweisprachig.

Auch der Donnerstag war der früheren und noch aktuellen Geschichte des Gebietes gewidmet. Mit einem Bergmann lernten wir bei einer Rundfahrt die Geschichte des Braunkohleabbaus um Cottbus kennen. Wir sahen den ehemaligen Tagebau Cottbus-Nord, wo in wenigen Jahren der größte, künstliche Binnensee der "Ostsee" entstanden sein wird.

Auch der noch aktive Tagebau Jänschwalde mit dem dazugehörigen Kohlekraftwerk wurde in Augenschein genommen. Nach einer Fahrt durch umgesiedelte Dörfer und viel Gegend kehrten wir mit vielen neuen Eindrücken in das Hotel zurück. Dort hieß es dann langsam die Koffer packen, denn am nächsten Morgen ging es wieder Richtung Heimat.

Nach einem wie immer reichhaltigen Frühstück verließen wir pünktlich um 9.00 Uhr mit dem Bus das Hotel und traten die Heimreise an. Nach einer Mittagspause und einem sehr guten Essen in einem Restaurant in Wittstock (Dosse), erreichten wir am Nachmittag wieder Lüneburg. Damit ging eine Woche mit herrlichem Wetter (manchmal auch zu heiß), gutem Essen und Getränken im Hotel sowie vielen, neuen und interessanten Eindrücken zu Ende.

Schlemmer-Buffet par excellence

Von Jens Burmester

Lüneburg. Die Redewendung "Essen wie Gott in Frankreich" konnte man getrost der deutschen Küche zuordnen. Kulinarisch ließen sich 48 Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung von der Landschlachterei Jens Pröhl aus Melbeck verwöhnen. Das Kleinunternehmen aus dem Landkreis Lüneburg servierte mit viel Liebe zum Detail ein Schlemmer-Buffet par excellence.

  • Schmorhähnchen-Brust auf spanischem Gemüse, Grillkartoffeln und Antipasti
  • Spaghetti-Lachs-Auflauf, Rohkost-Buffet mit Dressing und Knoblauch-Baguette
  • Kalbsbraten in Pfifferlingrahm, Spinatknödel, Prinzessbohnen mit Speck und Apfelrotkohl
  • Dessert: Crunchy Mousse-Noisette | Erdbeer-Mousse | Bayerische Creme mit Blaubeerpürree

Geduldig stellten sich die Senioren im Versammlungsraum des Vereinsheimes der Lüneburger SV in Reih´ und Glied auf, warteten bis sie an der Reihe waren. Keine Hektik, kein Stress, einfach gemütlich und in Ruhe servieren lassen, den Gaumen verwöhnen und genießen. Bei strahlendem Sonnenschein wurde es so manchem Feinschmecker richtig warm ums Herz, das Auge aß natürlich mit. Alle lobten das leckere, schmackhafte und köstliche Essen. Kurzum: Die Veranstaltung Kulinarisches Buffet war ein Volltreffer (22. Mai 2019).

Fritz Juschkus vom Organisations-Team erinnerte vor Beginn der Essensausgabe noch einmal an die Fünftagefahrt (17. bis 21. Juni) in den Spreewald und gab schon einmal einen Ausblick auf das Sommerfest am 14. August, und Manfred Schwenk (Organisations-Team) verteilte das "Anmeldeformular" für den Tagesausflug nach Plön (24. Juli). Die Teilnahme an der Fahrt in die schleswig-holsteinische Kreisstadt ist bis jetzt hervorragend, ebenso die 19 Zusagen der Senioren für das zweite Vereinsfrühstück der Lüneburger SV am 23. Juni.

Gut gestärkt nach rund zweieinhalb Stunden Essen und Klönsnack begaben sich alle nach Hause um noch einmal das heutige Event Revue passieren zu lassen.