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Bitte ein Käffchen und Mettbrötchen !

Veranstaltungskalender 2020 erfreut 50 Senioren

Von Jens Burmester

Lüneburg. Als fielen Ostern und Weihnachten auf einen Tag: Für 50 Oldies unserer Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV leuchteten die Augen, als Fritz Juschkus vom Organisations-Team das Programm 2020 detailliert vorstellte. Beim traditionellen Kaffeeklatsch im Versammlungsraum des Vereinsheimes herrschte gespenstische Ruhe, alle waren hellwach, die Ohren gespitzt, was wohl das kommende Jahr an interessanten Events für die rüstige Truppe mit sich bringt (9. Oktober 2019). Nach dem Vortrag wurde der Veranstaltungsflyer verteilt und jeder Oldie dankte es dem Organisations-Team mit großem Beifall für ihr Engagement und den unermüdlichen Einsatz. Der Faltprospekt fand natürlich reißenden Absatz, die Senioren "studierten" ihn genau.

So sieht der neue Veranstaltungkalender 2020 aus. Alle Senioren sind jetzt bestens mit Informationen versorgt.  Fotos: jb

Wie gewohnt gab es nicht nur Small-talk mit Gleichgesinnten, sondern auch ein Käffchen, dazu servierte die Crew um den "ehrenamtlichen Vereinswirt" Wolfgang ("Wolle") Niewerth Mett-, Mettwurst oder Käsebrötchen sowie frischen Butterkuchen und duftenden Kaffee - und alles im ruhigen, gemütlichen und fröhlichen Rahmen. Vereinsvorsitzender Sebastian Paepke (mit Ehefrau Ines und Sohn Cornelius) würdigte das Trio Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk, die seit nunmehr 12 Jahren das Organisations-Team bilden und die Stütze aller Senioren sind. "Ohne euch wäre der Verein um einiges ärmer. Es ist schön, dass ihr den Gemeinschaftssinn zu schätzen wisst. Eure diversen Veranstaltungen sind immer ein Highlight. Dafür vom Vorstand ein großes Dankeschön", machte der Klubchef deutlich.

Nach gut zweieinhalb Stunden intensive Kameradschaftspflege begaben sich die 50 Oldies langsam aber sicher wieder auf den Nachhauseweg und schon jetzt in freudiger Erwartung auf das vorletzte Event in diesem Jahr: Das deftige Grünkohl-Essen am 6. November.

Zwischen Krabben, Shopping und Nordseestrand

41 Senioren erkunden Büsum auf eigene Faust

Von Jens Burmester

Büsum / Lüneburg. Wer kennt nicht den Ohrwurm vom Gesangsduo "Klaus & Klaus" - "An der Nordseeküste, am plattdeutschen Strand ... ?" Für 41 Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV war die letzte Tagesfahrt in diesem Jahr in den drittgrößten Fremdenverkehrsort nach St. Peter-Ording und Westerland an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste Erholung pur. Ohne Rahmenprogramm erkundeten sie in entspannter Atmosphäre die etwa 5.000 Einwohner zählende Gemeinde Büsum (25. September 2019).

Die Senioren flanierten durch die Alleestraße (Fußgängerzone) des Seebades, der eine oder andere steuerte in die zahlreichen Geschäfte um ein Schnäppchen zu schlagen und andere wiederum ließen sich von der maritimen Küche der Restaurants verwöhnen. Von frischen Krabben, Fischsuppe über Dithmarscher Küstenteller bis hin zu Labskaus oder Nordseescholle - die Fischdelikatessen ließen keine Wünsche offen.

Ein Abstecher mit Blick übern Deich auf den Büsumer Strand und dem angrenzenden "Blanken Hans" lockte die LSV-Touristen in Scharen an. Auch der Museumshafen war ein Magnet. So fand ein Tag der mit Schietwetter begann einen versöhnlichen Abschluss: Die Zeit in Büsum zeichnete sich regenschirmfrei ab, bis es um 15.30 Uhr hieß: Heimfahrt in das etwa 180 Kilometer entfernte Lüneburg ! Dieser herrliche Ausflug in trauter Runde bleibt den Oldies sicherlich in schöner Erinnerung, freuen sich Alle schon jetzt auf den 9. Oktober: Dann nämlich wird´s beim Kaffeeklatsch ab 15.00 Uhr spannend: Fritz Juschkus vom Organisations-Team stellt das Programm 2020 vor.

Spielsucht bei prima Laune

46 Oldies begeistert vom Sommerfest

Von Jens Burmester

Lüneburg. 46 gutgelaunte Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung drehten "am Rad" (Glücksrad), nahmen einen geometrischen Körper ("Augen" zählen beim Würfel) in die Hand und zeigten sich beim Klettballwerfen und Becherspiel mit Tischtennisbällen zielsicher. Spieleplaner Manfred Schwenk vom Organisations-Team dachte Wochen zuvor schon mal nach, welche Vorführungen wohl am besten ins Konzept der älteren Generationen passt. Und er wurde fündig. Beim traditionellen Sommerfest im Vereinsheim war die Spielsucht der Senioren bei super Stimmung kaum zu übersehen. Alle waren vergnügt und machten leidenschaftlich mit, Marlies Gienke, Moderator Fritz Juschkus und Manfred Schwenk (Organisations-Team) waren von ihrer "Truppe" hellauf begeistert (14. August 2019).

"Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine, kürzt die öde Zeit, und er schützt uns durch Vereine vor der Einsamkeit". Dieses Zitat des deutschen Lyrikers Joachim Ringelnatz passte haargenau beim spannenden Spielenachmittag. Alle freuten sich an der Bewegung, plauderten zwischendurch mit anderen Gleichgesinnten und entkamen für einige Stunden dem Alltagstrott. LSV-Vize und "ehrenamtlicher" Vereinswirt Wolfgang ("Wolle") Niewerth und seine engagierte Crew sorgte dafür, dass genügend belegte Brötchen, duftender Kaffee und andere gekühlte Getränke reißenden Absatz fanden.

Und so verging die Zeit wie im Flug, das Sommerfest kam wie immer bestens an - jetzt gönnt man sich eine längere Pause, bevor es am 25. September zur letzten Tagesfahrt in diesem Jahr in den Hafenort Büsum direkt an die  Nordsee geht.

Die Schönheit der Holsteinischen Schweiz

46 Senioren auf Plön-Trip - Faszination Großer Plöner See

Von Jens Burmester

Plön / Lüneburg. Mit 28 Quadratkilometern ist er der größte See Schleswig-Holsteins und der Zehntgrößte Deutschlands: Der Große Plöner See. Südwestlich davon gelegen liegt die fast 9.000 Einwohner zählende Kreisstadt Plön in mitten der wunderschönen Holsteinischen Schweiz. Sie war das Ziel von 46 Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV auf ihrer vorletzten Tagesfahrt in diesem Jahr (24. Juli 2019).

Wie immer hatten die reiselustigen LSV-Touristen prima Wetter erwischt, der Wettergott meinte es gut, vielleicht zu gut, denn Temperaturen um 30 Grad Celsius machten einem schon zu schaffen, aber die Urlaubstruppe von Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk wurde mit zahlreichen grandiosen Impressionen auf diesem eindrucksvollen Abstecher in das nördlichste deutsche Bundesland belohnt.

Der feuerrote Reisebus, stets von dem versierten und beliebten Busfahrer Klaus Witte zielsicher gesteuert, setzte sich sogleich am Mittwochmorgen bei herrlichem Sonnenschein vom Vereinsheim der Lüneburger SV nach Schleswig-Holstein in Bewegung. Kurz hinter Lüneburg begrüßte Moderator Fritz Juschkus seine rüstige Truppe und war hocherfreut über den "Nachwuchs" von vier neuen Mitgliedern, die er sogleich herzlich willkommen hieß. Applaus von den anderen Kameraden. Nach gut einer Stunde Fahrtzeit wurde an der Raststätte Buddikate Ost an der A 1 ein Zwischenstopp eingelegt. Klaus Witte und seine Frau Annegret servierten den Oldies einen frischen, duftenden Kaffee, der eine oder andere begab sich in die Raststätte auf der Suche nach Essbarem und wurde natürlich fündig, andere wiederum vertraten sich die Beine oder plauderten mit gleichgesinnten Vereinskameraden über diese oder jene gesellschaftlichen Themen.

Gegen 11.05 Uhr hieß es: Schiff, ahoi ! Am Anleger Dersau stach das 32 Meter lange und 1978 gebaute Fahrgastmotorschiff "Holsteinische Schweiz" in See. In nur 35 Minuten schipperte das moderne Dreideckschiff, begleitet von einer Vielzahl von Wasservögeln, die im Naturschutzgebiet "Plöner See" heimisch sind, zur rund zwei Kilometer langen Prinzeninsel, die im 19. Jahrhundert durch eine künstliche Absenkung des Wasserspiegels zur Halbinsel wurde. Nach der Ankunft nahm man Kurs auf das im 17. Jahrhundert erbaute Niedersächsische Bauernhaus, das sich am südlichen Ende der Insel befindet und heute als Gastwirtschaft dient. Dort stärkten sich die Oldies zum Mittag. Drei Gerichte standen zur Auswahl: Schweineschnitzel mit Kaisergemüse und Kroketten, Matjesfilet nach Hausfrauenart und Bratkartoffeln und das heimische Mahl Holsteiner Sauerfleisch mit Remoulade und Bratkartoffeln. Die Söhne des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II., der die Insel erwarb, erlernten auf dem ehemaligen Bauernhof Grundkenntnisse der Landwirtschaft.

Um 13.35 Uhr legte der weiße "Dampfer" wieder von der Prinzeninsel ab. Das Ziel: Plön. Dort am Anleger "Marktbrücke" warteten bereits die Stadtführer Axel Langfeldt und Rolf Balk. In zwei Gruppen erfolgte eine geschichtsträchtige Stadtführung. Sie führte unter anderem zur 1691 im Barockstil errichtete Nikolaikirche, die 173 Jahre später durch einen Blitzschlag fast niederbrannte und im Stil der Neuromanik von 1866 bis 1868 wieder aufgebaut wurde, ferner zum Plöner Schloss, der früheren Residenz der Herzöge von Schleswig-Holstein-Plön, das seit Anfang 2002 der "Fielmann-Akademie" gehört und als Ausbildungs- und Qualifizierungsstätte in der Augenoptik-Branche dient. Weitere Stationen waren das Rathaus oder die Innen- und Altstadt.

Nach dieser Plön-Exkursion sehnten sich alle nach ein wenig Gemütlichkeit, und die wurde prompt geboten. Um 16.15 Uhr nahmen die Oldies vom Anleger "Marktbrücke" Abschied von der Kreisstadt, die auch als Standort der Marineunteroffizierschule bekannt ist. An Bord der "Holsteinsichen Schweiz" wurde den Senioren aus der Hansestadt Lüneburg eine liebevolle Kaffeetafel mit einem Stück Torte und Kaffee satt geboten. Während der Schifffahrt richteten sich die Blicke nicht nur auf den Innenteil des Schiffes, die Seenlandschaft beeindruckte alle mächtig.

Prima gestärkt kamen die Oldies am Anleger Dersau wieder an. Von dort ging es in knapp drei Stunden (kurze Stauphase auf der A 1) wieder Richtung Heimat. Ein erlebnisreicher Tag ging zu Ende, die vielen Eindrücke müssen die Senioren erst einmal verarbeiten, aber alle schwärmten von diesem schönen Tag. Jetzt werden drei Wochen Pause eingelegt, bevor am Mittwoch, 14. August, das allseits beliebte Sommerfest auf dem Programm steht.

Schlemmer-Buffet par excellence

Von Jens Burmester

Lüneburg. Die Redewendung "Essen wie Gott in Frankreich" konnte man getrost der deutschen Küche zuordnen. Kulinarisch ließen sich 48 Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung von der Landschlachterei Jens Pröhl aus Melbeck verwöhnen. Das Kleinunternehmen aus dem Landkreis Lüneburg servierte mit viel Liebe zum Detail ein Schlemmer-Buffet par excellence.

  • Schmorhähnchen-Brust auf spanischem Gemüse, Grillkartoffeln und Antipasti
  • Spaghetti-Lachs-Auflauf, Rohkost-Buffet mit Dressing und Knoblauch-Baguette
  • Kalbsbraten in Pfifferlingrahm, Spinatknödel, Prinzessbohnen mit Speck und Apfelrotkohl
  • Dessert: Crunchy Mousse-Noisette | Erdbeer-Mousse | Bayerische Creme mit Blaubeerpürree

Geduldig stellten sich die Senioren im Versammlungsraum des Vereinsheimes der Lüneburger SV in Reih´ und Glied auf, warteten bis sie an der Reihe waren. Keine Hektik, kein Stress, einfach gemütlich und in Ruhe servieren lassen, den Gaumen verwöhnen und genießen. Bei strahlendem Sonnenschein wurde es so manchem Feinschmecker richtig warm ums Herz, das Auge aß natürlich mit. Alle lobten das leckere, schmackhafte und köstliche Essen. Kurzum: Die Veranstaltung Kulinarisches Buffet war ein Volltreffer (22. Mai 2019).

Fritz Juschkus vom Organisations-Team erinnerte vor Beginn der Essensausgabe noch einmal an die Fünftagefahrt (17. bis 21. Juni) in den Spreewald und gab schon einmal einen Ausblick auf das Sommerfest am 14. August, und Manfred Schwenk (Organisations-Team) verteilte das "Anmeldeformular" für den Tagesausflug nach Plön (24. Juli). Die Teilnahme an der Fahrt in die schleswig-holsteinische Kreisstadt ist bis jetzt hervorragend, ebenso die 19 Zusagen der Senioren für das zweite Vereinsfrühstück der Lüneburger SV am 23. Juni.

Gut gestärkt nach rund zweieinhalb Stunden Essen und Klönsnack begaben sich alle nach Hause um noch einmal das heutige Event Revue passieren zu lassen.