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Schlemmer-Buffet par excellence

Von Jens Burmester

Lüneburg. Die Redewendung "Essen wie Gott in Frankreich" konnte man getrost der deutschen Küche zuordnen. Kulinarisch ließen sich 48 Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung von der Landschlachterei Jens Pröhl aus Melbeck verwöhnen. Das Kleinunternehmen aus dem Landkreis Lüneburg servierte mit viel Liebe zum Detail ein Schlemmer-Buffet par excellence.

  • Schmorhähnchen-Brust auf spanischem Gemüse, Grillkartoffeln und Antipasti
  • Spaghetti-Lachs-Auflauf, Rohkost-Buffet mit Dressing und Knoblauch-Baguette
  • Kalbsbraten in Pfifferlingrahm, Spinatknödel, Prinzessbohnen mit Speck und Apfelrotkohl
  • Dessert: Crunchy Mousse-Noisette | Erdbeer-Mousse | Bayerische Creme mit Blaubeerpürree

Geduldig stellten sich die Senioren im Versammlungsraum des Vereinsheimes der Lüneburger SV in Reih´ und Glied auf, warteten bis sie an der Reihe waren. Keine Hektik, kein Stress, einfach gemütlich und in Ruhe servieren lassen, den Gaumen verwöhnen und genießen. Bei strahlendem Sonnenschein wurde es so manchem Feinschmecker richtig warm ums Herz, das Auge aß natürlich mit. Alle lobten das leckere, schmackhafte und köstliche Essen. Kurzum: Die Veranstaltung Kulinarisches Buffet war ein Volltreffer (22. Mai 2019).

Fritz Juschkus vom Organisations-Team erinnerte vor Beginn der Essensausgabe noch einmal an die Fünftagefahrt (17. bis 21. Juni) in den Spreewald und gab schon einmal einen Ausblick auf das Sommerfest am 14. August, und Manfred Schwenk (Organisations-Team) verteilte das "Anmeldeformular" für den Tagesausflug nach Plön (24. Juli). Die Teilnahme an der Fahrt in die schleswig-holsteinische Kreisstadt ist bis jetzt hervorragend, ebenso die 19 Zusagen der Senioren für das zweite Vereinsfrühstück der Lüneburger SV am 23. Juni.

Gut gestärkt nach rund zweieinhalb Stunden Essen und Klönsnack begaben sich alle nach Hause um noch einmal das heutige Event Revue passieren zu lassen.

Dem Himmel so nahe

40 fröhliche Senioren erkunden Baumwipfelpfad in Bad Harzburg

Von Jens Burmester

Bad Harzburg / Lüneburg. "Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen." Dieses Zitat des deutschen Dichters Matthias Claudius nahmen sich 40 bestens gelaunte Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung auf ihrer ersten Tagesfahrt in diesem Jahr nach Bad Harzburg sehr zu Herzen (24. April 2019). Erstmals gab es keine festen Programmpunkte, der Baumwipfelpfad Harz war zwar das Highlight, ansonsten hatte jeder genügend Zeit zum Shoppen, Flanieren oder in einem der zahlreichen Restaurants und Cafés die Seele baumeln zu lassen. Und bei Sonnenschein pur und Temperaturen um 23 Grad Celsius die perfekte Tour.

Der Startschuss in das höchste Gebirge Norddeutschlands begann ein wenig holprig. Der Reisebus kam mit 30 Minuten Verspätung, Cheffahrer Klaus Witte holte das rote Gefährt aus Hamburg, die Mitarbeiter in einer Werkstatt hatten schlichtweg die Uhrzeit für die Fertigstellung einer neuen Frontscheibe verpennt. Klaus Witte zeigte sich hartnäckig, und das zahlte sich letztendlich aus. Couragiert trudelte er gegen 8.20 Uhr am Vereinsheim der Lüneburger SV ein, zehn MInuten später hieß es: Abfahrt Richtung Harz, über die B 4 bis Niedersachsens zweitgrößter Stadt Braunschweig und von dort auf die A 36 über Wolfenbüttel nach Bad Harzburg. Ankunft an der Kurzparkzone der Seilbahn zum Großen Burgberg der rund 22.000 Einwohner zählenden Kleinstadt: 11.20 Uhr. Während der Busfahrt begrüßte Fritz Juschkus vom Organisations-Team erstmals den Ehrenvorsitzenden der Lüneburger SV, Manfred Schestak, der zudem von 1999 bis 2009 als 1. Vorsitzender die Geschicke des Stadtvereins lenkte.

Und dann ging es auch schon los: Der Baumwipfelpfad am Fuße des Burgbergs ist der einzige in Deutschlands zweitgrößtem Bundesland. Der gut 1.000 Meter lange und zwischen acht und 22 Metern hoch gelegene lange Pfad zieht sich durch alte Baumkronen des Kalten Tals. Von dort hatte man einen herrlichen Blick auf den Nationalpark Harz und konnte sich an 52 Erlebnisstationen, einer Abenteuerbrücke und einem Glassteg viel Wissenswerte über Natur, Umwelt, den Urknall, Holzwirtschaft oder die Heimatgeschichte informieren. Insgesamt wurden für dieses einmalige Bauwerk gut 750 Tonnen Stahl verbaut, soviel wiegen etwa 500 Elefanten.

Der eine oder andere Oldie der Senioren-Freizeit-Sparte hatte auch die Möglichkeit, mit der Seilbahn auf den Großen Burgberg (483 m) in nur drei Minuten zu fahren. Oben angekommen, bot sich ein Panorama, das seines gleichen sucht. Die bekannte Harzburg, die Ruine einer ehemaligen Kaiserburg, zog so manchen Touristen magisch an, an einem Abschnittsgraben mit Brücke grüßte der germanische Sachsengott "Krodo", das Rundturm-Fundament lud zum Verweilen ein und die 19 Meter hohe Canossasäule auf dem Burgberg mit dem Bismarck-Portrait fand bei Geschichtsinteressierten Anklang. Denn während der Reichstagssitzung am 14. Mai 1872 zog der erste Reichskanzler des Deutschen Reiches Otto von Bismarck nachdem das Wort "Unfehlbarkeitsdogma" (päpstliche Unfehlbarkeit) fiel, eine Parallele mit dem Canossa-Gang. Daraufhin hieß es in der Sitzung: Nach Canossa gehen wir nicht. Der geschichtsträchtige "Gang nach Canossa" war der Bußgang König Heinrich IV (Dezember 1076 bis Januar 1077) zur Burg Canossa in Oberitalien. Dort traf Heinrich IV auf Papst Gregor VII. Der König wollte die Lösung vom Kirchenbann erreichen.

Nach dieser kleinen historischen Exkursion in die Vergangenheit ging es von der Bergstation wieder ins Tal, dort angekommen, schlenderten die Senioren gemütlich am Märchenwald für Kinder vorbei und sie ließen es sich nicht nehmen, noch einmal das stählerne "Naturwunder" Baumwipfelpfad zu bestaunen, bevor die Abfahrt nach Lüneburg eingeläutet wurde. Viele Oldies nutzten noch einen kleinen Abstecher zur Sole-Therme. Um 15.30 Uhr setzte Klaus Witte seinen Bus in Bewegung, um 17.56 Uhr erreichten die 40 Senioren gesund, glücklich und mit vielen Eindrücken aus Bad Harzburg das Vereinsheim der LSV.

Der eine oder andere wird noch im Freundes- und Bekanntenkreis vom Wipfel-Pfad, Wipfel-Spaß und Wipfel-Wissen schwärmen. Dann richten sich die Blicke bereits nach vorne, denn am 22. Mai steht das kulinarische Buffet auf dem Veranstaltungskalender. Darauf freuen sich alle, wenn in trauter Runde diniert wird.

 

 

Flotte Rhythmen statt LSV Helau

Von Jens Burmester

Lüneburg. Während in den rheinischen Hochburgen die fünfte Jahreszeit ausgelassen gefeiert wird, nahmen auch die Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV bis vor einem Jahr bei ihrem Karneval so manchen aus der hiesigen Region aufs Korn.

Doch die Resonanz an dieser Veranstaltung war spürbar rückläufig, so dass Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk vom Organisations-Team der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV einen neuen Weg gehen musste. Statt in die Bütt entschied man sich die Stimmen zu ölen. Und so wurde der erste musikalische Nachmittag (27. Februar 2019) mit den treuen und beliebten Erbstorfer Harmonikanten zu einem wunderschönen Ereignis: Schwungvoll, mitreißend und stimmgewaltig. Die 50 Oldies legten sich mächtig ins Zeug, applaudierten und sangen prima mit - ganz im Sinne des Quintetts. Beim Kufsteinlied wurde kräftig geschunkelt, bekannte Melodien wie Die Fischerin vom Bodensee, Die rote Sonne von Barbados, Du bist die Rose vom Wörthersee, Adios Amor, Du bist nicht allein sorgten bei den fröhlichen Oldies für beste Stimmung. Dazu gesellten sich weitere Lieder bekannter deutscher und internationaler Künstler.

Bevor die ersten Töne erklangen, nutzten die Senioren wie gewohnt das üppige von LSV-Vize Wolfgang Niewerth ("ehrenamtlicher Vereinswirt") und seinem bewährten Team liebevoll aufgebaute Kuchenbuffet mit lecker belegten Brötchen und Butterkuchen sowie allerlei Erfrischungsgetränken.

Nachdem dieser Nachmittag bei Kaiserwetter ein voller Erfolg war, braucht das Organisations-Team nicht lange zu überlegen: 2020 ist dieses Event schon jetzt fester Bestandteil im Kalender.

In vier Wochen, also am 27. März, kommen die Senioren zum Kaffeeklatsch zusammen.

Fröhliches Kaffeekränzchen

Von Jens Burmester

Lüneburg. Darauf freuten sich die Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung immer wieder: Das gemütliche Kaffeekränzchen (27. März 2019). Immerhin fanden 48 rüstige Senioren den Weg in das Vereinsheim der Lüneburger SV, plauderten locker zweieinhalb Stunden und ließen sich vom ehrenamtlichen Vereinswirt Wolfgang Niewerth und seinem bewährten Team mit belegten Brötchen und Butterkuchen, frischem Kaffee und anderen Erfrischungsgetränken verwöhnen.

Moderator Fritz Juschkus vom Organisations-Team strahlte über soviel Resonanz, gleiches galt für seine Mitstreiter Marlies Gienke und Manfred Schwenk. Fritz Juschkus "trommelte" anschließend für den ersten Tagesausflug in diesem Jahr nach Bad Harzburg (24. April) und machte auch schon einmal Werbung für das kulinarische Buffet am 22. Mai.

Wie immer hatten alle viel Spaß - bei soviel Harmonie untereinander ist es schwer, getrennte Wege zu gehen. Aber das Gute daran: Zum Harz-Abstecher sind sie wieder an Bord.

Bescherung vor dem Nikolaustag

Traditionelle Weihnachtsfeier fand großen Anklang

Von Jens Burmester

Lüneburg. Wenige Stunden vor dem Nikolaustag stand bei der traditionellen Weihnachtsfeier (5. Dezember 2018) der Senioren-Freizeit-Abteilung die Bescherung im Mittelpunkt: 56 Oldies griffen in den Lostopf, und keiner wurde enttäuscht. Für alle hielt der "Nikolaus" eine kleine Gabe bereit. Und so erfreuten sich die Senioren an den Preisen aus der großen Tombola, die seit nunmehr elf Jahren mit viel Engagement von Manfred Schwenk vom Organisations-Team zusammengestellt wurde.

Doch zuvor hatte Marlies Gienke (Organisations-Team) mit viel Herzblut die Tische festlich und liebevoll eingedeckt. Man merkte es den Oldies förmlich an: Ruhe, Stille, Besinnlichkeit, weitab vom Alltagstrubel und der üblichen und selbstinszenierten Hektik zeigten sie sich in trauter Runde glücklich und zufrieden über die bunte und lichterfrohe Zeit. Dazu nahmen die "Fidelen Drei" mit Christian Gern, Peter Schlüter und Jürgen Kubisch Aufstellung neben dem wunderschönen Adventskranz und stimmten mit vielen bekannten Weihnachtsliedern wie Süßer die Glocken nie klingen, Oh du fröhliche oder Stille Nacht, heilige Nacht, ein.

Die "Wirte-Crew" um Wolfgang Niewerth (2. Vorsitzender) versorgte die Senioren mit Kaffee, Tee, Torten, Butterkuchen und belegten Brötchen sowie gekühlten Getränken. Nach etwa zweieinhalb Stunden gingen alle gemütlich nach Hause. Jetzt genießen sie weiterhin die Adventszeit. "Wir vom Organisations-Team wünschen euch schon jetzt eine ruhige und schöne Weihnachtszeit im Kreise euer Lieben. Kommt gut ins neue Jahr, und wir sehen uns dann zum ersten Event 2019 bei Kaffee und Bingo am 23. Januar. Bis dahin: Alles Gute und bleibt gesund !" waren die Abschlussworte von Moderator Fritz Juschkus (Organisations-Team) auf dieser letzten Veranstaltung 2018.