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Perle des Gemüse- und Blumenanbaus

50 Oldies genießen die Vier- und Marschlande im Südosten Hamburgs

Von Jens Burmester

Bergedorf / Lüneburg. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Getreu diesem deutschen Sprichwort in Anlehnung an Goethes "Erinnerung" war die zweite Tagesfahrt der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV im wahrsten Sinne des Wortes von Lüneburg nur einen "Katzensprung" entfernt. Das Ziel: Die Vier- und Marschlande im Südosten Hamburgs (18. Juli 2018). 50 gut gelaunte Oldies ließen es sich nicht nehmen, die Perle des Gemüse- und Blumenanbaus näher kennenzulernen. Denn dieses rund 13.163 Hektar umfassende, landwirtschaftliche Gebiet mit etwa 27.400 Einwohnern im Hamburger Bezirk Bergedorf ist das größte Gemüse- und Blumenabaugebiet Deutschlands. Kaum einer der LSV-Touristen kannte diese Landschaft, liegt sie fast vor der "eigenen Haustür". Umso schöner, dass sie doch noch wahrgenommen wurde.

Nach gut 46 Minuten Fahrtzeit stieg in Hamburg-Moorfleet Karin Wagner in Tracht zu. Sie ist eine von sieben sogenannten "Rundumwieserinnen", die dem Landfrauenverband Hamburg angehören, und den Touristen umfassende Kenntnisse über die Entstehung, Geschichte und Tradition der Vier- und Marschlande und dem Dreistromland (Strom Elbe, Dove Elbe, Gose Elbe) näher bringen. In entspannter Atmosphäre zog die sympathische Hanseatin alle Register ihres Wissens und auch die Oldies im Reisebus von Cheffahrer Klaus Witte und Ehefrau Annegret (Bordservice) in ihren Bann. Sie begleitete die LSVer von der Ankunft bis zur Abfahrt.

Das fruchtbare Marschland besiedelten die ersten Bauern bereits im Mittelalter. Sie begannen, nachdem die Elbe als drittgrößter deutscher Fluß nach Donau und Rhein das Land überschwemmte, einzudeichen. Den Bauern brachte der ertragreiche Boden Wohlstand und der spiegelt sich bis heute in den Bauernhäusern und Kirchen wider. Zum Hamburger Landgebiet gehören die Marschlande seit dem späten 14. Jahrhundert, während die Vierlande von Hamburg und Lübeck bis ins 19. Jahrhundert verwaltet wurden.

Die Vierlande umfassen die Hamburger Stadtteile Kirchwerder, Altengamme, Neuengamme und Curslack, zu den Marschlanden zählen Ochsenwerder, Moorfleet, Billwerder, Tatenberg, Allermöhe, Neuallermöhe, Spadenland und Reitbrook. Sicher, souverän und manchmal auch mit Engelsgeduld chauffierte Klaus Witte seinen knallroten Reisebus, der bestens klimatisiert war, durch die wunderschöne Landschaft, geprägt von langen Deichen, alten Fachwerkhäusern mit Reetdach hinterm Deich, grünen und saftigen Wiesen, Wasser und Tieren. Ein Idyll, das es kein zweites Mal in unmittelbarer Nähe zur Landesgrenze Niedersachsens und auch zur Hansestadt Lüneburg gibt.

Während der gut sechsstündigen Tour wurde zunächst der Gartenbaubetrieb von Gerd Prorok im Spadenland besichtigt. Marita Prorok stellte ihren rund 10.000 Quadratmeter großen Betrieb mit 13 Gewächshäusern vor. In ihnen gedeihen wunderschöne Schnittrosen und Aralienblätter. Danach knurrte bei manchem schon der Magen, Mittagszeit war angesagt. Und so steuerte Klaus Witte das Fährhaus Tatenberg, das rund 12 Kilometer von Hamburgs Zentrum entfernt liegt, an. Zur Auswahl standen: Drei Steaks mit Bratkartoffeln, Mischgemüse und Bratensauce, Seelachsfilet mit Senfsauce, gemischten Salat und Bratkartoffeln oder frische Salatauswahl mit Schafskäse, Oliven und Peperoni.

Nach der leckeren Stärkung nahm man wieder im Bus Platz. Die Rundfahrt durch die Vier- und Marschlande wurde fortgesetzt. Das nächste Ziel: Die St. Nicolaikirche, das älteste Gebäude in Altengamme, das erstmals 1247 erwähnt wurde. Dieses evangelische Gotteshaus glänzt mit barocker Ausstattung, Intarsiengestühl, 77 Hutständern, Kronleuchter, Altar, Kanzel, Orgel - und alles reich verziert oder anders ausgedrückt: Hier zeigt sich traditionelle Handwerkskunst vom Feinsten.

Beeindruckt von dieser Kirche nahte dann die Kaffeezeit. Ein gut 40minütiger Stopp im Café Vierländerei im Stadtteil Kirchwerder. Kaffee satt und leckere Torten zum Abschluss dieses sonnigen Tages bei schweißtreibenden Temperaturen sorgte bei allen Oldies für Genußfreuden und bester Laune. Danach hieß allmählich: Abschied nehmen von einem Besuch, der bei den Senioren einen bleibenden Eindruck hinterließ und sicherlich für den einen oder anderen ein Wiedersehen garantiert.

Auf der Rückfahrt trommelte Fritz Juschkus vom Organisations-Team für das nächste Event: Die Kaffeezeit am 15. August und die letzte Tagesfahrt am 12. September auf Deutschlands drittgrößte Insel Fehmarn. Gegen 18.20 Uhr erreichte der Bus wieder das Vereinsheim. Und alle Oldies kehrten glücklich und zufrieden zurück.

Hitzeschlacht und 52 Kilogramm Fleisch

Von Jens Burmester

Lüneburg. Knusprig, lecker und deftig: Das Spanferkel-Essen der Senioren-Freizeit (16. Mai 2018). Ein prima Sommertag im Mai, der es in sich hatte. Die Hitzeschlacht war unausweichlich. Draußen zeigte das Thermometer 27,5 Grad Celsius, im bruttigen Versammlungsraum knapp über 30 Grad Celsius. Alle 50 Senioren, die sich das leckere Mahl nicht entgehen lassen wollten, suchten noch ein schattiges Plätzchen. Die Ventilatoren drehten sich im Versammlungsraum des Vereinsheimes pausenlos, um ein wenig Abkühlung zu bringen.

Während Fritz Juschkus, Anchorman des Organisations-Teams, seine rüstige Truppe aufs Herzlichste begrüßte, einen kurzen Ausblick auf die kommenden Events gab, lotste er kurzerhand das Wirtepaar Iris und Jürgen Obrecht ans Rednerpult. Denn die Eheleute, seit fast neun Jahren für das Gastronomische zuständig, hatten mit dem Spanferkel-Essen bei der Senioren-Freizeit ihren letzten Auftritt. Denn am 30. Juni 2018 nimmt das Paar Abschied aus dem Vereinslokal. Als Dank für ihren unermüdlichen Einsatz in den vergangenen 3.285 Tagen gab´s von den "Oldies" aus der Hand von Fritz Juschkus einen liebevoll gefüllten Präsentkorb. "Ihr seid uns ans Herz gewachsen. Wir werden euch vermissen", war Iris Obrecht zu Tränen gerührt. Applaus aus den Reihen der Senioren.

Kurz darauf war es dann soweit: Party-Service Jens und Sigrid Koch aus dem Thomasburger Ortsteil Wennekath kam mit ihrem Lieferwagen. Im Gepäck: Ein 52 Kilogramm schweres Spanferkel, Bratkartoffeln, Krautsalat, leckere Soße, Senf und als Dessert Rote Grütze mit Vanillesoße. Da ließ sich die "hungrige Familie" nicht lange bitten. Brav stellten sie sich hintereinander auf, "Chefkoch" Jens Koch servierte persönlich. Alle bekamen den Teller reichlich gefüllt und waren nach gut einer Stunde satt und rundum zufrieden. Dazu kredenzten Iris und Jürgen Obrecht reichlich Flüssiges und immer stets gekühlt.

Nach diesem ausgiebigen "Abendmahl" freuen sich die Senioren schon jetzt auf die anstehende Fünftagefahrt vom 18. bis 22. Juni in den Spessart. Wir wünschen schon jetzt: Gute Fahrt bei bester Erholung und vielen Eindrücken !

Ein Festival der Genüsse

42 "Oldies" auf Entdeckungstour in Hohenlockstedt

Von Jens Burmester

Hohenlockstedt / Lüneburg. "Käse, Fisch, Kartoffel", auf diese Kurzformel konnten 42 Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV ihre erste Tagesfahrt in diesem Jahr bringen (11. April 2018). Das Ziel: Die etwa 6.200 Einwohner zählende Gemeinde Hohenlockstedt im Kreis Steinburg, an der B 206 zwischen Itzehoe und Kellinghusen (Schleswig-Holstein) gelegen. Da in dem malerisch und beschaulichen Ort ganzjährig kühlgemäßigtes Klima herrscht, war das Festival der Genüsse im wahrsten Sinne des Wortes eine "Zitterpartie". Teilweise eisiger Wind wehte den LSV-Touristen um die Nase, und der eine oder andere fror. Das war nicht gerade berauschend. Die zu besuchenden drei Betriebe sorgten für reichlich Annehmlichkeiten, so dass die "Eiseskälte" schnell vergessen war.

Doch der Reihe nach: Wie gewohnt erfolgte der Startschuss vom Vereinsheim an der Schützenstraße 31. Ein nagelneuer Reisebus der Firma Seiffert aus Deutsch Evern in der Signalfarbe Rot fuhr vor. Cheffahrer Klaus Witte, der seit Jahren zusammen mit seiner Ehefrau Annegret die Oldies sowohl bei Tagesfahrten als auch der Fünftagetour chauffiert, steuerte von Lüneburg aus sein schmuckes Reisegefährt sicher und souverän in das etwa 130 Kilometer entfernte Hohenlockstedt. Zunächst ging es auf die Ostumgehung die in die A 39 mündete gen A 7, durch den rund 3,3 Kilometer langen Elbtunnel und die A 23. Einige Baustellen und gelegentliche Stop-and-go waren unumgänglich. Doch die Fahrt verlief danach recht zügig, so dass Klaus Witte kurz darauf die Abfahrt Itzehoe-Süd nahm, problemlos durch die Kreisstadt Itzehoe fuhr und gegen 9.55 Uhr die Ortstafel von Hohenlockstedt erreichte.

Erste Station der Genuss-Tour: Der Meierhof Möllgaard. Inhaberin Kirsten Möllgaard erwartete die Lüneburger und lotste sie in ihre Käsediele. Nachdem alle Platz genommen haben, hielt Mitarbeiterin Annemarie Rohde einen spannenden und interessanten Vortrag über die Käseproduktion und die einzelnen Arbeitsschritte in der Küchenkäserei. Auch praktische Vorführungen über die Gewinnung von Käse fanden Anklang. Alle lauschten gespannt, stellten Fragen und wurden von der Chefin mit verschiedenen Käsesorten verköstigt. Dazu gab es gekühlte Getränke und duftenden Kaffee. Einige der Oldies deckten sich abschließend mit Käse ein. Da Hohenlockstedt an der 500 Kilometer langen "Käsestraße Schleswig-Holsteins" liegt, verbindet sie seit 20 Jahren verschiedene heimische Käsemanufakturen.

Dann ging´s weiter zum zweiten Kleinunternehmen, der nur knapp zwei Kilometer entfernt vom Meierhof liegt: Die Fischzucht Knutzen. Ursula und Jürgen Knutzen führen die traditionelle Karpfenteichwirtschaft bereits in dritter Generation als Familienbetrieb. In einem landschaftlich schönen, idyllischen Gebiet vor den Toren Hohenlockstedts laden 30 Naturteiche zum Spazierengehen und Entspannen ein. Ursula Knutzen gab den Senioren einen Einblick hinter die Kulissen des Betriebes. Trotz der heftigen Kühle wanderten einige auf dem ländlichen Areal, andere versuchten sich bei Glühwein im Hofladen aufzuwärmen, während nebenan die Handwerker das schmucke, neue Betriebsgebäude errichteten. Bevor es weiter ging, konnten sich die "Heide-Touristen" mit leckeren Fischbrötchen, belegt mit Forelle", stärken. Diese fanden selbstverständlich reißenden Absatz, das Geschäft "boomte".

Kurz nach 13.30 Uhr fuhren wir dann zu "Bernd´s Kartoffelhof". Bettina und Bernd Senne hatten alles vorbereitet. Zunächst hielt der Hausherr einen Vortrag zum Thema "Die Zitrone des Nordens - Kartoffeln vom Acker bis zum Teller", plauderte kleine "Familiengeschichten" aus und gab einen Überblick über die Geschichte des Betriebes. Auf dem Speisenplan: Zwei verschiedene Kartoffelsorten, dazu Butter und gekühlte Getränke. Das Ehepaar schwört auf die hofeigene Anbauweise, Bio ist ein Fremdwort der Familie Senne. Denn dieser Kartoffelhof liegt in einem der größten Anbaugebiete des nördlichsten deutschen Bundeslandes. Und im Hofladen werden eben regionale Produkte angeboten und verkauft.

Wie schnelle doch die Zeit verging. Gegen 16.15 Uhr hieß es: Tschüs, Hohenlockstedt - Ankunft am Vereinsheim der LSV: 17.55 Uhr. Ein ereignisreicher Tag endete für die 42 Senioren mit zahlreichen Eindrücken, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Doch eines ist gewiss: Alle hatten sehr viel Spaß und Freude, der Hunger war gestillt, die Kameradschaft wurde bestens gefördert, und nun freut man sich auf das nächste Event in fünf Wochen: Das leckere Spanferkel-Essen am 16. Mai.

Ein "Käfig voller Narren"

Von Jens Burmester

Lüneburg. Während in den rheinischen Hochburgen die Jecken wie jedes Jahr zu Höchstform auflaufen, brauchen sich die Niedersachsen als Stimmungsgaranten in der fünften Jahreszeit nicht zu verstecken.

So auch die 40 Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV. Ein "Käfig voller Narren" zeigte beim Karneval ausgelassene Fröhlichkeit (7. Februar 2018): Mitfeiern, mitsingen, mitschunkeln. Die Erbstorfer Harmonikanten heizten mit schwungvollen Liedern mächtig ein. Das Sextett sorgt schon seit Jahren für prima Unterhaltung. Das Organisations-Team um Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk hatte die LSV-Jecken im festlich geschmückten und mollig warmen Versammlungsraum fest im Griff. Trotz eisiger Kälte draußen, ließen es die Senioren ordentlich krachen.

Wie gewohnt stärkten sie sich zunächst mit Kaffee, belegten Brötchen und Butterkuchen, bevor es ins Eingemachte ging. In der Bütt bekam so mancher sein Fett weg, aber niemals unter die Gürtellinie. Lachsalven en masse. Schließlich ist Narrenzeit gleich pure Lebensfreude. Und das kann niemand verbieten.

Zwischendurch erinnerte Fritz Juschkus bereits an die nächsten Veranstaltungen, den Kaffeeklatsch am 14. März und den ersten Tagesausflug am 11. April nach Hohenlockstedt (Schleswig-Holstein). Da wollen sie alle wieder in trauter Runde einige gemütliche Stunden verbringen.

Zum Auftakt: Kaffee, Kuchen, Bingo und Skat

Von Jens Burmester

Lüneburg. Gerade einmal sechs Wochen war es her, als die rüstige Seniorentruppe ihre besinnliche Weihnachtsfeier durchführte. Nun, zehn Tage im neuen Jahr sind fast um, kam die illustre Runde wieder zusammen. 45 Oldies zeigten sich hocherfreut, wieder am Kaffeenachmittag, garniert mit dem beliebten Bingospiel und einem zünftigen Skat, teilzunehmen (10. Januar 2018). Doch diesmal ohne ihren "Motor" Fritz Juschkus. Der musste das Bett hüten. Und alle wünschten ihm "Gute Besserung !" Das bewährte Organisations-Team mit Marlies Gienke und Manfred Schwenk vertrat Fritz Juschkus wie gewohnt bestens und hatte die eingeschworene Gemeinschaft fest im Griff.
Wirt Jürgen Obrecht servierte lecker belegte Brötchen, frischen Butterkuchen, duftenden Kaffee sowie gekühlte Getränke. Für den reibungslosen Bingoablauf sorgten Glücksfee Bärbel Banse und Marlies Gienke, beim Skatdreschen fanden sich Gustav Bleich, Peter Schlüter und Georg Neumann zusammen.

Manfred Schwenk begrüßte zum Auftakt der Veranstaltungsreihe 2018 seine "Familie", überbrachte die besten Grüße und Wünsche für das neue Jahr von Organisations-Mitglied Fritz Juschkus und warb auch gleich für die zweite Veranstaltung am 7. Februar: Karneval mit den Erbstorfer Harmonikanten. "Eine bessere Beteiligung als heute wäre beim Karneval wünschenswert", betonte Schwenk.

Mit vorgezogenem "Helau" trugen sich die Senioren in die Anmeldeliste ein. Da wird die "Hütte" in vier Wochen garantiert voll sein. Denn unsere Oldies können nicht nur herzhaft lachen, sie sind der Garant für Stimmung im Versammlungsraum. Und nach gut zweieinhalb Stunden war das erste Event dann auch gelaufen und alle gingen zufrieden nach Hause.