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Lecker Grünkohl - und allen hat´s gemundet !

Von Jens Burmester

Lüneburg. Die vorletzte Veranstaltung in 2017 ließ die Herzen der Senioren höher schlagen: Wie jedes Jahr stand eine herzhafte Delikatesse auf der Speisenkarte: Grünkohl. Und so kamen 47 Senioren beim Grünkohl-Essen im gut temperierten Versammlungsraum voll auf ihre Kosten (8. November 2017). Wohl geordnet standen die Hungrigen am Grünkohl-Buffet. Zum leckeren Wintergemüse wurden Kartoffeln, Bregenwurst und Kasseler serviert. Gerne nahm der eine oder andere auch Nachschlag, schließlich mundete allen die deftige "Hausmannskost". Auch an gekühlten Getränken mangelte es nicht.

Danach war´s mucksmäuschenstill, als Fritz Juschkus vom Organisations-Team den Veranstaltungskalender 2018 präsentierte. Aufmerksam lauschten die Oldies seinen detaillierten Ausführungen, deren Höhepunkt wie immer die Fünftagefahrt, diesmal in den Spessart, sein wird. Damit man die Termine auch nicht vergisst, wurde ein vierfarbiger Flyer erstellt, den alle sehnsüchtig in Emfpang nahmen und auch gleich begutachteten.
Kaum war der Terminkalender für das kommende Jahr unter Dach und Fach, wies Fritz Juschkus schon auf die Weihnachtsfeier hin, die nicht wie gewohnt im Dezember, sondern am 29. November, also vier Tage vor dem ersten Advent, über die Bühne geht. Doch dieser Termin stört die Oldies überhaupt nicht: Dann können sie die Advents- und Weihnachtszeit im letzten Monat des Jahres in vollen Zügen bei anheimelnder Atmosphäre und den bunten Lichtern genießen.

Gemütlichkeit bei Kaffee und Kuchen

Von Jens Burmester

Lüneburg. Fünf Wochen nach der Fünftagefahrt ins sächsische Pirna trafen sie sich wieder: Die rüstigen "Oldies" der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV beim beliebten Kaffeeklatsch im Versammlungsraum des Vereinsheimes (11. Oktober 2017). 40 Senioren schwelgten noch immer in Erinnerungen an diese wunderschöne Fahrt in den Freistaat.

Bei belegten Brötchen, frischen Butterkuchen, duftenden Kaffee und anderen gekühlten Getränken, hatten alle viel Spaß. Schließlich wird in dieser Sparte die Kameradschaft gelebt. Alle waren trotz tristem Wetter draußen wohlauf und erfreuten sich an der Geselligkeit.

Das Organisations-Team um Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk machte sodann auch Werbung für das traditionelle Grünkohl-Essen am 8. November. Fleißig trugen sich die Senioren in die Anmeldeliste ein, denn keiner möchte sich das leckere Wintergemüse mit Kartoffeln, Bregenwurst und Kasseler in vier Wochen entgehen lassen. Viele der Anwesenden fragten kurz darauf, wann der Veranstaltungskalender 2018 erscheint ? Die Antwort: Spätestens zur Weihnachtsfeier am 29. November. Mal schauen, was das Organisations-Trio für das kommende Jahr so auf die Beine gestellt hat.

Auf in den Freistaat Sachsen !

Fünftagefahrt führte nach Pirna im Elbsandsteingebirge

Von Gertrud Schlüter

Pirna / Lüneburg. Ausgerüstet mit Regenschirm und kleinem Gepäck starteten 49 Seniorinnen und Senioren mit einem modernen Reisebus in den Freistaat Sachsen. Genauer gesagt nach Pirna im Elbsandsteingebirge mit dem Ziel, in dieser wunderschönen Landschaft gemeinsam fünf Tage Urlaub pur zu genießen (4. bis 8. September 2017) und bleibende Eindrücke mit nach Hause zu nehmen. Die erste angenehme Überraschung: Das Wetter spielte mit. Es hatte aufgehört zu regnen und das hielt so die ganze Reise über an.

Am zweiten Tag ging es wiederum mit dem Bus durch die Sächsische Schweiz. Hinauf auf die Bastei, einem weltbekannten Ausflugsziel. Diese eindrucksvolle Felsenanlage diente früheren Herrschern und Landesfürsten als ein sehr hoch gelegener und kaum einnehmbarer Aussichtspunkt zur Verteidigung ihrer Ländereien. Weiter ging die Fahrt in der Nationalparkregion gen Seidenblumenstadt Sebnitz. Dort konnte die Herstellung der künstlichen Blumen beobachtet werden. Danach folgte der Besuch der Festung Königstein auf dem Tafelberg im Elbsandsteingebirge. Der Abend klang harmonisch und musikalisch mit unserem Mundharmonika-Duo Jürgen Kubisch und Peter Schlüter aus.

Höhepunkt des nächsten Tages war die Fahrt mit dem Raddampfer auf der Elbe von Pirna nach Bad Schandau mit ihren beeindruckenden touristischen Zielen, wie die Johanniskirche aus dem 14. Jahrhundert oder dem Personenaufzug, der freistehend am Felsen 50 Meter in die Höhe geht. Interessantes gab es zu bestaunen im Kunsthandwerkerhaus in Langenwolmsdorf. Hier entstehen teilweise in Handarbeit wunderbare Kunstwerke aus Holz beispielsweise Schwibbögen und Pyramiden für die Weihnachtszeit. Während eines Stadtrundganges durch die rund 38.000 Einwohner zählende große Kreisstadt Pirna wurden die Schrecken des Hochwassers vor 15 Jahren mit dem an den Hauswänden markierten Pegelstand in Erinnerung gerufen. Die bedrückenden Gedanken an die schweren Stunden der Bewohner wurde am Abend vom Alleinunterhalter Eberhard "Ebs" mit Sketchen und beliebten Oldie-Songs wieder vertrieben. Und so klang der Tag  fröhlich aus.

Am Donnerstag führte uns die Reise nach Dresden mit ihren bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Zwinger und die Semper Oper. Doch der absolute Höhepunkt dieses Tages war der Besuch der Frauenkirche, die nach dem Wiederaufbau (1994 bis 2005) in vollem Glanz erstrahlt, ein architektonisch beeindruckendes Bauwerk, das die Kriegseinwirkungen vergessen ließ. Abgerundet wurde dieser Trip mit der Teilnahme an der Orgelandacht mit zentraler Kirchenführung. Die Tagestour endete mit einem Besuch von Schloss Pillnitz. Die Sommerresidenz des Sächsischen Königshauses nahe Dresden liegt in einer wunderschönen, weitläufigen Parkanlage.

Am letzten Tag, also Freitag, mussten wir wieder die Rückreise nach Lüneburg antreten. Auf gefühlt halber Strecke hatten wir noch einmal im Itschenkrug in Isingerode Gelegenheit zu einem gemeinsamen Mittagessen. Unser versierter Fahrer Klaus Witte brachte die LSV-Touristen unfallfrei und sicher über die 1.160 Kilometer lange Strecke (Lüneburg - durch die Sächsische Schweiz - und zurück).

40 Freunde fürs Leben

Sommerfest mit viel Spaß und guter Laune

Von Jens Burmester

Lüneburg. Es ist das Top-Highlight der zweiten Jahreszeit schlechthin: Das Sommerfest der Senioren-Freizeit-Abteilung (9. August 2017). Die "große Familie" gab sich ein Stelldichein. Bei Spiel, Spaß und prima Laune trotzten sie dennoch die Schwüle. Wenn 40 Freunde fürs Leben zusammenkommen, dann geht nichts über fantastische Geselligkeit und eine riesen Portion Zusammengehörigkeitsgefühl. Manfred Schwenk vom Organisations-Team begrüßte kurz und bündig seine rüstige Truppe und war auch gleichzeitig der Initiator von vier gemütlichen Spielen. Fritz Juschkus, ansonsten Anchorman, genießt derzeit mit Frau Ingrid seinen Urlaub in Südtirol, schickte aber aus dem Feriendomizil nahe Meran liebe Grüße an die Oldies. Zusammen mit Marlies Gienke, die Manfred Schwenk tatkräftig unterstützte, war das Event hervorragend organisiert.

Doch bevor es nach draußen ging, stärkten sich die Oldies bei lecker belegten Brötchen, Kaffee, Butterkuchen und anderen gekühlten Getränken, die das Wirtepaar Iris und Jürgen Obrecht servierte. Während sich einige noch genüsslich am "Kuchen- und Brötchenbuffet" erfreuten, baute Manfred Schwenk die vier Spielstationen auf: Schaumwürfeln, Ringwurf, Lochspiel und Ballziehung. Alle hatten viel Vergnügen an den Spielen, das war mal wieder Abwechslung pur.

Nach "getaner Arbeit" nahm man wieder im Versammlungsraum Platz, und Manfred Schwenk ließ sogleich die Liste für  den am 11. Oktober stattfindenden Kaffeeklatsch herumgehen. Der eine oder andere trug sich in die Anmeldeliste ein. Und so verging ein wunderschöner Nachmittag bei bestem Wetter wie im Flug.

 

 

Eine Zeitreise ins Hochmittelalter

47 Senioren genießen einen Tag im Kloster Wöltingerode

Von Fritz Juschkus

Goslar / Lüneburg. Im Goslarer Stadtteil Vienenburg gelegen liegt das Kloster Wöltingerode. Dorthin führte 47 Senioren eine Tagesfahrt trotz "Schietwetter", aber bei toller Stimmung (12. Juli 2017). Wie gewohnt chauffierte Busfahrer Klaus Witte seine Oldies sicher in das nordwestliche Harzvorland. Während der gut zweistündigen Fahrt überlegte so mancher, ob er im 1174 gegründeten Benediktinerkloster "Buße tut" oder nicht. Wie es in einer Abtei so gang und gäbe ist, wurde darüber geschwiegen.

Aber Schweigen war nun wirklich fehl am Platze. Denn das von den Zisterzienserinnen nach 1188 übernommene Kloster faszinierte die Senioren mächtig. Denn nach der Gründung durch den Grafen Ludolf II wurde das Mönchskloster in einen Nonnenkloster umgewandelt. Da seit 1682 in Wölteringerode Korn gebrannt wird, war eine Führung durch die Klosterbrennerei, in der Korn aus eigenem Anbau zu Likören und Edelkorn verarbeitet wird, eine Selbstverständlichkeit. Und Probieren ging über Studieren. Zehn Schnäpse und Liköre gab´s zum Verkosten. Aber alles im Rahmen und keiner fiel aus dem Rahmen. Dazu gab´s viel Wissenswertes über das Kloster.

Anschließend stärkten sich die LSVer bei einem sehr guten Mittagessen im Klosterkrug. Danach war Freizeit angesagt. So entspannten man sich in der Klosteranlage mit Kirche, Kräutergarten, und sogar ein Damwildgehege war einen Abstecher wert. Und nicht zu vergessen ein Info-Zentrum über die Lachszucht. Bei so vielen Erlebnissen hatten die Oldies untereinander viel zu erzählen. Doch irgendwann hieß es Abschied nehmen.

Während der Heimreise stand ein Zwischenstop im Vereinsheim des SV Jelmstorf auf dem Programm: Die beliebte "Siebersche Sause", benannt nach dem Gründer der Senioren-Freizeit-Abteilung Fritz Siebers. Belegte Brötchen, Sekt und andere Flüssigkeiten fanden wie immer reißenden Absatz. Und das Organisations-Team um Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk bedankte sich beim Jelmstorfer Vorstand für die Gastfreundschaft. Am Abend erreichten die Senioren wieder das LSV-Vereinsheim mit vielen Eindrücken aus einer Zeitreise ins Hochmittelalter.