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Die goldene Krone in der Ostsee

Stippvisite von 45 Senioren nach Fehmarn

Von Jens Burmester

Mit vielen interessanten Eindrücken und Bildern kehrten die Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV von den diesjährigen drei Tagesfahrten zurück. Der letzte Ausflug führte 45 Senioren auf die drittgrößte deutsche Insel nach Rügen und Usedom, nämlich Fehmarn (12. September 2018). Diesmal mussten alle LSV-Touristen etwas früher aus den "Federn", denn bereits um 7.15 Uhr hieß es am Parkplatz des Vereinsgeländes an der Schützenstraße 31: Abfahrt nach Ostholstein. Cheffahrer Klaus Witte steuerte seinen roten Reisebus souverän in das nördlichste deutsche Bundesland, seine Frau Annegret übernahm wie immer den Bordservice. Denn auf der gut zweieinhalb Stundenfahrt sollte es an nichts fehlen.

Auf dem Parkplatz "Ostseeblick", etwa einen Kilometer vor der Kleinstadt Heiligenhafen auf der östlichen Spitze der Halbinsel Wagrien gelegen, stieg Gästeführer Jürgen Behnk (Heiligenhafen) zu. Der versierte Heimatkundler begleitete die Lüneburger bis kurz vor der Rückfahrt. Sein Wissen über Fehmarn von A bis Z und darüber hinaus war enorm, seine fachliche und sachliche Kompetenz nicht zu überbieten. Auf jede Frage fand er eine passende Antwort. Und so konnte Jürgen Behnk getrost die Heimatgeschichte hautnah und mit einer Prise Humor sowie lockeren Sprüchen vortragen, die für beste Stimmung im Reisebus und an der frischen Ostseeluft sorgten.

Das durch Landwirtschaft und Tourismus geprägte etwa 185 Quadratkilometer große Eiland zwischen Kieler Bucht und Mecklenburger Bucht gelegen ist die goldene Krone in der Ostsee und hat wunderschöne Strände, eine etwa 78 Kilometer lange Küstenlinie und gilt als eine der sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Doch am Tag der Stippvisite der LSV-Besucher ließ Petrus Lady Sunshine nicht den Vortritt, dafür zogen dunkle Wolken über den Kreis Ostholstein. Die gute Laune wurde durch das "Schietwetter" nicht vermiest, im Gegenteil: Im Reisebus von Klaus Witte fühlten sich alle pudelwohl. Schließlich haben alle Senioren großes Vertrauen in seine Fahrkünste, und das sorgt für pure Entspannung.

Die Fahrt führte auch in den rund 6.000 Einwohner zählenden Ort Burg auf Fehmarn. Gekonnt lotste Klaus Witte sein Gefährt durch die Breite Straße, die Hauptstraße Burgs. Zahlreiche Geschäfte sind dort ansässig, die fast ausschließlich in alten Backsteinhäusern untergebracht sind. Abstecher waren auch der Fährbahnhof Puttgarden (dieser wird von IC- und EuroCity-Zügen [Hamburg - Kopenhagen] und Regional-Zügen [Puttgarden - Lübeck] genutzt. Geplant war eine IC-Verladung auf eine Fähre, doch der Fahrplan hatte sich kurzfristig geändert), die Petrikirche in Landkirchen (dreischiffige Kirche, die etwa 1230 erbaut wurde) oder der Gammendorfer Strand mit dem Niobe-Denkmal, dass an den Untergang des Segelschulschiffes 1932 erinnert, bei dem 69 Menschen ihr Leben lassen mussten. Alle 45 Senioren ließen sich am Gammendorfer Strand den Wind um die Nase wehen, die angrenzende Ostsee war aufgewühlt. Die Silbermöwen schrien und waren beim Strandspaziergang ständige Begleiter.

Danach war es endlich soweit: Mittagszeit. In der Aalkate Fehmarn in Lemkenhafen wurden geräucherte Köstlichkeiten wie Ostsee-Aal, Lachs, Gambas und weitere leckere Fischspezialitäten im gemütlichen, maritimen Ambiente serviert. Nur wenige Meter Weg sind es von dort bis an die Ostsee mit Blick auf die 1963 eröffnete Fehmarnsundbrücke, die den 1.300 Meter breiten Fehmarnsund überspannt. Nach der Stärkung ging´s zur letzten Station: Heiligenhafen mit gut 70 Minuten Aufenthalt. Alle flanierten zunächst durch die Kirchenstraße mit ihren Geschäften und erreichten kurz darauf den Marktplatz mit Rathaus und Café. Dort legten einige eine Pause bei Kaffee und Kuchen ein.

Um 17.00 Uhr war wieder Abfahrt nach Lüneburg. Gegen 19.00 Uhr erreichten alle das Vereinsheim der Lüneburger SV. Müde und froh waren die Oldies, endlich wieder Daheim zu sein. Ein schöner Tag, auch wenn das Wetter nicht so mitspielte, war vorüber. Jetzt lässt man wieder die Seele baumeln und freut sich auf das nächste Event in vier Wochen: Am 10. Oktober treffen sie sich zum Kaffeeklatsch wieder (15.00 Uhr).

Kaffeezeit in Eigenregie

35 Oldies in trauter Runde

Von Jens Burmester

Lüneburg. Nachdem der Vorstand der Lüneburger SV Anfang Juli diesen Jahres die Führung des Vereinslokals in Eigenregie übernahm, war das Event Kaffeezeit der Senioren-Freizeit-Abteilung die Generalprobe (15. August 2018). Diese Premiere gelang bestens. LSV-Vize Wolfgang Niewerth, der das Kommando vor und hinter dem Tresen führt, freute sich zusammen mit seinen Vorstandskollegen Dietmar Herres (Kassenwart) und Jens Burmester (Schriftführer) über den großen Zuspruch der 35 Oldies im Versammlungsraum. Das Trio belegte die knackfrischen Brötchen mit Käse, Mettwurst und Mett, und bewirtete die Senioren zudem mit zwei Sorten Butterkuchen, duftenden Kaffee und gekühlten Getränken.

Eigentlich stand - wie in den vergangenen Jahren auch - das traditionelle Sommerfest auf dem Programm, doch der "Herr der Spiele" Manfred Schwenk weilt mit seiner Frau Monika im wohlverdienten Urlaub. So wurde kurzfristig das Spielesortiment "eingemottet", dafür ein gemütliches Beisammensein in trauter Runde bei gottlob angenehmen Temperaturen organisiert. Doch dann die Überraschung: Es wurde gespielt, aber nicht an verschiedenen Spielstationen, dafür gab es das beliebte Bingospiel. Marlies Gienke vom Organisations-Team und "Bingo-Fee" Bärbel Banse sorgten für Kurzweil. Während Bärbel Banse die Nummern zog, rief Marlies Gienke diese auf. Einige Male ertönte lautstark im Versammlungsraum das Wort "Bingo". Wenigstens waren die Oldies beschäftigt und hatten Spaß.

Fritz Juschkus vom Organisations-Team begrüßte wie immer seine "junge Truppe" aufs herzlichste und klapperte schon einmal für die letzte Tagesfahrt am 12. September auf die drittgrößte deutsche Insel Fehmarn. Gleichzeitig bedankte sich Juschkus bei Wolfgang Niewerth, Dietmar Herres und Jens Burmester für die Vorbereitung und den Aufbau des "kleinen Buffets". Noch drei Veranstaltungen stehen bis Ende des Jahres im Versammlungsraum für den Vorstand auf dem Kalender der Senioren, bevor im Januar 2019 ein neuer Vereinswirt das Ruder übernimmt.

Perle des Gemüse- und Blumenanbaus

50 Oldies genießen die Vier- und Marschlande im Südosten Hamburgs

Von Jens Burmester

Bergedorf / Lüneburg. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Getreu diesem deutschen Sprichwort in Anlehnung an Goethes "Erinnerung" war die zweite Tagesfahrt der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV im wahrsten Sinne des Wortes von Lüneburg nur einen "Katzensprung" entfernt. Das Ziel: Die Vier- und Marschlande im Südosten Hamburgs (18. Juli 2018). 50 gut gelaunte Oldies ließen es sich nicht nehmen, die Perle des Gemüse- und Blumenanbaus näher kennenzulernen. Denn dieses rund 13.163 Hektar umfassende, landwirtschaftliche Gebiet mit etwa 27.400 Einwohnern im Hamburger Bezirk Bergedorf ist das größte Gemüse- und Blumenabaugebiet Deutschlands. Kaum einer der LSV-Touristen kannte diese Landschaft, liegt sie fast vor der "eigenen Haustür". Umso schöner, dass sie doch noch wahrgenommen wurde.

Nach gut 46 Minuten Fahrtzeit stieg in Hamburg-Moorfleet Karin Wagner in Tracht zu. Sie ist eine von sieben sogenannten "Rundumwieserinnen", die dem Landfrauenverband Hamburg angehören, und den Touristen umfassende Kenntnisse über die Entstehung, Geschichte und Tradition der Vier- und Marschlande und dem Dreistromland (Strom Elbe, Dove Elbe, Gose Elbe) näher bringen. In entspannter Atmosphäre zog die sympathische Hanseatin alle Register ihres Wissens und auch die Oldies im Reisebus von Cheffahrer Klaus Witte und Ehefrau Annegret (Bordservice) in ihren Bann. Sie begleitete die LSVer von der Ankunft bis zur Abfahrt.

Das fruchtbare Marschland besiedelten die ersten Bauern bereits im Mittelalter. Sie begannen, nachdem die Elbe als drittgrößter deutscher Fluß nach Donau und Rhein das Land überschwemmte, einzudeichen. Den Bauern brachte der ertragreiche Boden Wohlstand und der spiegelt sich bis heute in den Bauernhäusern und Kirchen wider. Zum Hamburger Landgebiet gehören die Marschlande seit dem späten 14. Jahrhundert, während die Vierlande von Hamburg und Lübeck bis ins 19. Jahrhundert verwaltet wurden.

Die Vierlande umfassen die Hamburger Stadtteile Kirchwerder, Altengamme, Neuengamme und Curslack, zu den Marschlanden zählen Ochsenwerder, Moorfleet, Billwerder, Tatenberg, Allermöhe, Neuallermöhe, Spadenland und Reitbrook. Sicher, souverän und manchmal auch mit Engelsgeduld chauffierte Klaus Witte seinen knallroten Reisebus, der bestens klimatisiert war, durch die wunderschöne Landschaft, geprägt von langen Deichen, alten Fachwerkhäusern mit Reetdach hinterm Deich, grünen und saftigen Wiesen, Wasser und Tieren. Ein Idyll, das es kein zweites Mal in unmittelbarer Nähe zur Landesgrenze Niedersachsens und auch zur Hansestadt Lüneburg gibt.

Während der gut sechsstündigen Tour wurde zunächst der Gartenbaubetrieb von Gerd Prorok im Spadenland besichtigt. Marita Prorok stellte ihren rund 10.000 Quadratmeter großen Betrieb mit 13 Gewächshäusern vor. In ihnen gedeihen wunderschöne Schnittrosen und Aralienblätter. Danach knurrte bei manchem schon der Magen, Mittagszeit war angesagt. Und so steuerte Klaus Witte das Fährhaus Tatenberg, das rund 12 Kilometer von Hamburgs Zentrum entfernt liegt, an. Zur Auswahl standen: Drei Steaks mit Bratkartoffeln, Mischgemüse und Bratensauce, Seelachsfilet mit Senfsauce, gemischten Salat und Bratkartoffeln oder frische Salatauswahl mit Schafskäse, Oliven und Peperoni.

Nach der leckeren Stärkung nahm man wieder im Bus Platz. Die Rundfahrt durch die Vier- und Marschlande wurde fortgesetzt. Das nächste Ziel: Die St. Nicolaikirche, das älteste Gebäude in Altengamme, das erstmals 1247 erwähnt wurde. Dieses evangelische Gotteshaus glänzt mit barocker Ausstattung, Intarsiengestühl, 77 Hutständern, Kronleuchter, Altar, Kanzel, Orgel - und alles reich verziert oder anders ausgedrückt: Hier zeigt sich traditionelle Handwerkskunst vom Feinsten.

Beeindruckt von dieser Kirche nahte dann die Kaffeezeit. Ein gut 40minütiger Stopp im Café Vierländerei im Stadtteil Kirchwerder. Kaffee satt und leckere Torten zum Abschluss dieses sonnigen Tages bei schweißtreibenden Temperaturen sorgte bei allen Oldies für Genußfreuden und bester Laune. Danach hieß allmählich: Abschied nehmen von einem Besuch, der bei den Senioren einen bleibenden Eindruck hinterließ und sicherlich für den einen oder anderen ein Wiedersehen garantiert.

Auf der Rückfahrt trommelte Fritz Juschkus vom Organisations-Team für das nächste Event: Die Kaffeezeit am 15. August und die letzte Tagesfahrt am 12. September auf Deutschlands drittgrößte Insel Fehmarn. Gegen 18.20 Uhr erreichte der Bus wieder das Vereinsheim. Und alle Oldies kehrten glücklich und zufrieden zurück.

Ein Festival der Genüsse

42 "Oldies" auf Entdeckungstour in Hohenlockstedt

Von Jens Burmester

Hohenlockstedt / Lüneburg. "Käse, Fisch, Kartoffel", auf diese Kurzformel konnten 42 Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV ihre erste Tagesfahrt in diesem Jahr bringen (11. April 2018). Das Ziel: Die etwa 6.200 Einwohner zählende Gemeinde Hohenlockstedt im Kreis Steinburg, an der B 206 zwischen Itzehoe und Kellinghusen (Schleswig-Holstein) gelegen. Da in dem malerisch und beschaulichen Ort ganzjährig kühlgemäßigtes Klima herrscht, war das Festival der Genüsse im wahrsten Sinne des Wortes eine "Zitterpartie". Teilweise eisiger Wind wehte den LSV-Touristen um die Nase, und der eine oder andere fror. Das war nicht gerade berauschend. Die zu besuchenden drei Betriebe sorgten für reichlich Annehmlichkeiten, so dass die "Eiseskälte" schnell vergessen war.

Doch der Reihe nach: Wie gewohnt erfolgte der Startschuss vom Vereinsheim an der Schützenstraße 31. Ein nagelneuer Reisebus der Firma Seiffert aus Deutsch Evern in der Signalfarbe Rot fuhr vor. Cheffahrer Klaus Witte, der seit Jahren zusammen mit seiner Ehefrau Annegret die Oldies sowohl bei Tagesfahrten als auch der Fünftagetour chauffiert, steuerte von Lüneburg aus sein schmuckes Reisegefährt sicher und souverän in das etwa 130 Kilometer entfernte Hohenlockstedt. Zunächst ging es auf die Ostumgehung die in die A 39 mündete gen A 7, durch den rund 3,3 Kilometer langen Elbtunnel und die A 23. Einige Baustellen und gelegentliche Stop-and-go waren unumgänglich. Doch die Fahrt verlief danach recht zügig, so dass Klaus Witte kurz darauf die Abfahrt Itzehoe-Süd nahm, problemlos durch die Kreisstadt Itzehoe fuhr und gegen 9.55 Uhr die Ortstafel von Hohenlockstedt erreichte.

Erste Station der Genuss-Tour: Der Meierhof Möllgaard. Inhaberin Kirsten Möllgaard erwartete die Lüneburger und lotste sie in ihre Käsediele. Nachdem alle Platz genommen haben, hielt Mitarbeiterin Annemarie Rohde einen spannenden und interessanten Vortrag über die Käseproduktion und die einzelnen Arbeitsschritte in der Küchenkäserei. Auch praktische Vorführungen über die Gewinnung von Käse fanden Anklang. Alle lauschten gespannt, stellten Fragen und wurden von der Chefin mit verschiedenen Käsesorten verköstigt. Dazu gab es gekühlte Getränke und duftenden Kaffee. Einige der Oldies deckten sich abschließend mit Käse ein. Da Hohenlockstedt an der 500 Kilometer langen "Käsestraße Schleswig-Holsteins" liegt, verbindet sie seit 20 Jahren verschiedene heimische Käsemanufakturen.

Dann ging´s weiter zum zweiten Kleinunternehmen, der nur knapp zwei Kilometer entfernt vom Meierhof liegt: Die Fischzucht Knutzen. Ursula und Jürgen Knutzen führen die traditionelle Karpfenteichwirtschaft bereits in dritter Generation als Familienbetrieb. In einem landschaftlich schönen, idyllischen Gebiet vor den Toren Hohenlockstedts laden 30 Naturteiche zum Spazierengehen und Entspannen ein. Ursula Knutzen gab den Senioren einen Einblick hinter die Kulissen des Betriebes. Trotz der heftigen Kühle wanderten einige auf dem ländlichen Areal, andere versuchten sich bei Glühwein im Hofladen aufzuwärmen, während nebenan die Handwerker das schmucke, neue Betriebsgebäude errichteten. Bevor es weiter ging, konnten sich die "Heide-Touristen" mit leckeren Fischbrötchen, belegt mit Forelle", stärken. Diese fanden selbstverständlich reißenden Absatz, das Geschäft "boomte".

Kurz nach 13.30 Uhr fuhren wir dann zu "Bernd´s Kartoffelhof". Bettina und Bernd Senne hatten alles vorbereitet. Zunächst hielt der Hausherr einen Vortrag zum Thema "Die Zitrone des Nordens - Kartoffeln vom Acker bis zum Teller", plauderte kleine "Familiengeschichten" aus und gab einen Überblick über die Geschichte des Betriebes. Auf dem Speisenplan: Zwei verschiedene Kartoffelsorten, dazu Butter und gekühlte Getränke. Das Ehepaar schwört auf die hofeigene Anbauweise, Bio ist ein Fremdwort der Familie Senne. Denn dieser Kartoffelhof liegt in einem der größten Anbaugebiete des nördlichsten deutschen Bundeslandes. Und im Hofladen werden eben regionale Produkte angeboten und verkauft.

Wie schnelle doch die Zeit verging. Gegen 16.15 Uhr hieß es: Tschüs, Hohenlockstedt - Ankunft am Vereinsheim der LSV: 17.55 Uhr. Ein ereignisreicher Tag endete für die 42 Senioren mit zahlreichen Eindrücken, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Doch eines ist gewiss: Alle hatten sehr viel Spaß und Freude, der Hunger war gestillt, die Kameradschaft wurde bestens gefördert, und nun freut man sich auf das nächste Event in fünf Wochen: Das leckere Spanferkel-Essen am 16. Mai.

Hitzeschlacht und 52 Kilogramm Fleisch

Von Jens Burmester

Lüneburg. Knusprig, lecker und deftig: Das Spanferkel-Essen der Senioren-Freizeit (16. Mai 2018). Ein prima Sommertag im Mai, der es in sich hatte. Die Hitzeschlacht war unausweichlich. Draußen zeigte das Thermometer 27,5 Grad Celsius, im bruttigen Versammlungsraum knapp über 30 Grad Celsius. Alle 50 Senioren, die sich das leckere Mahl nicht entgehen lassen wollten, suchten noch ein schattiges Plätzchen. Die Ventilatoren drehten sich im Versammlungsraum des Vereinsheimes pausenlos, um ein wenig Abkühlung zu bringen.

Während Fritz Juschkus, Anchorman des Organisations-Teams, seine rüstige Truppe aufs Herzlichste begrüßte, einen kurzen Ausblick auf die kommenden Events gab, lotste er kurzerhand das Wirtepaar Iris und Jürgen Obrecht ans Rednerpult. Denn die Eheleute, seit fast neun Jahren für das Gastronomische zuständig, hatten mit dem Spanferkel-Essen bei der Senioren-Freizeit ihren letzten Auftritt. Denn am 30. Juni 2018 nimmt das Paar Abschied aus dem Vereinslokal. Als Dank für ihren unermüdlichen Einsatz in den vergangenen 3.285 Tagen gab´s von den "Oldies" aus der Hand von Fritz Juschkus einen liebevoll gefüllten Präsentkorb. "Ihr seid uns ans Herz gewachsen. Wir werden euch vermissen", war Iris Obrecht zu Tränen gerührt. Applaus aus den Reihen der Senioren.

Kurz darauf war es dann soweit: Party-Service Jens und Sigrid Koch aus dem Thomasburger Ortsteil Wennekath kam mit ihrem Lieferwagen. Im Gepäck: Ein 52 Kilogramm schweres Spanferkel, Bratkartoffeln, Krautsalat, leckere Soße, Senf und als Dessert Rote Grütze mit Vanillesoße. Da ließ sich die "hungrige Familie" nicht lange bitten. Brav stellten sie sich hintereinander auf, "Chefkoch" Jens Koch servierte persönlich. Alle bekamen den Teller reichlich gefüllt und waren nach gut einer Stunde satt und rundum zufrieden. Dazu kredenzten Iris und Jürgen Obrecht reichlich Flüssiges und immer stets gekühlt.

Nach diesem ausgiebigen "Abendmahl" freuen sich die Senioren schon jetzt auf die anstehende Fünftagefahrt vom 18. bis 22. Juni in den Spessart. Wir wünschen schon jetzt: Gute Fahrt bei bester Erholung und vielen Eindrücken !