Blickpunkt Fußball

Aktuelle Ergebnisse, Tabellen und Vorschauen (Herren- und Jugendbereich)

...mehr

Sport-News

Aktuelle Sportnachrichten

www.sport.de

Unvergessliche Entdeckungstour

16 Schwimmfans genießen Heide-Park Resort in Soltau in vollen Zügen

Von Jens Burmester

Soltau / Lüneburg. Die größte Abteilung der Lüneburger SV: Schwimmen. Am Himmelfahrtstag (30. Mai 2019) musste sie "Federn lassen". Von aktuell derzeit 135 Mitgliedern ließen sich nur 16 Aktive auf eine unvergessliche Entdeckungstour in das vor 41 Jahren eröffnete Heide-Park Resort Soltau ein. "Ein trauriges Bild wenn man die Gesamtmitgliederzahl meiner Sparte betrachtet. Aber diese inzwischen siebte Veranstaltung in den Freizeitpark seit Bestehen der Schwimmsparte in der LSV vor neun Jahren hatte auch eine gute Seite: Meine 16 Schwimmfreunde hatten viel Spaß und Freude. Und das zählt", betonte Abteilungsleiterin Britta Paketuris.

Zwar machte Lady Sunshine den Parkbesuchern einen Strich durch die Rechnung, doch dafür wurden alle bei trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen mit rasanten und gemütlichen Fahrgeschäften wie Breakdancer, Panoramabahn, Heide-Park-Express, Mountain Rafting, Wildwasserbahn, Bobbahn, Big Loop, Monorail, Panoramaturm, Wolkenspringer, Grottenblitz, Topilaula-Schlacht, Ghostbusters, Krake, Flossfahrt, Colossos oder Wüstenflitzer und anderen sehenswerten Attraktionen voll entschädigt. Langeweile war ein Fremdwort, die Zeit verging wie im Flug.

Gegen Mittag stärkten sich einige der LSV-Mitglieder im italienischen Restaurant "Mamma Rosas Pizza & Pasta (All you can eat)". Nach der Stärkung nahmen die Vereinskameraden, angeführt von Klubchef Sebastian Paepke mit Ehefrau Ines und Sohn Cornelius den spannenden Rundgang durch den zweitgrößten deutschen Freizeit- und Themenpark auf einer Fläche von 850 Hektar wieder auf.

Nach mehr als acht Stunden Vergnügen pur in einem Spaßpark der seinesgleichen sucht, war die Stimmung bestens, auch als es dann gegen 18.15 Uhr hieß: Wir treten die Heimreise mit unserem Vereinsbus an. Mit vielen Eindrücken kehrte die LSV-Truppe in die Hansestadt an der Ilmenau zurück, stets in Gedanken und rückblickend an einen Tag, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Wolkenverhangener Freibad-Auftakt

Lüneburg. Nach acht Monaten Sportbad im SaLü (Salztherme Lüneburg) freuten sich viele Aktive der Schwimmabteilung in der Lüneburger SV dass es endlich wieder an die frische Luft geht: Der Startschuss der größten Vereinssparte in die Freibad-Saison ist gefallen (21. Mai 2019). Nur hatte der Wettergott kein großes Einsehen: Wolkenverhangen, weitestgehend trocken und "wasserwarme" Luft (88 Prozent Luftfeuchtigkeit) sorgten bei den zehn Nachwuchsschwimmern dennoch für riesen Spaß im nassen Element. Abteilungsleiterin Britta Paketuris zeigte sich trotz des Wetters sehr zufrieden über soviel Anklang, die Trainingseinheiten liefen entspannt stets in die richtigen Bahnen und alle fiebern schon jetzt den Freitags-Übungseinheiten entgegen. (jb)

Integrativer Schwimmkurs abgeschlossen

Lüneburg. Nachdem der Start des integrativen Schwimmkursus (19. Oktober bis 21. Dezember 2018) erfolgreich abgeschlossen wurde, begann am 11. Januar der zweite Teil. Dieser endete am 15. März 2019 und war komplett ausgebucht. Abteilungsleiterin Britta Paketuris: "Mit einer solchen Resonanz habe ich für beide Kurse wahrlich nicht gerechnet. Ziel ist es, spielerisch das Schwimmen sowie einzelne Schwimmbewegungen mit und ohne Hilfsmittel zu erlernen und den Kindern die Angst vor dem nassen Element zu nehmen. Hinzu kommt, das die Kinder sich langsam in das Vereinsleben integrieren und sich mit Freude dem Schwimmsport widmen."

Eventuell ist für Herbst diesen Jahres ein weiterer Kurs geplant. Derzeit erfolgt die Aufarbeitung beider Seminare.

Bei 32 Grad freuen sich Körper und Geist

Von Jens Burmester

Lüneburg. Beruf, Privat und Sport - alle drei Wörter unter einen Hut zu bekommen ist in der heutigen Zeit, die durch Turbokapitalismus und Geldgier geprägt ist, nicht einfach. Wer die Entscheidung trifft, für sich und seiner Gesundheit Gutes zu tun, dem wird durch Sport vieles zurückgegeben.

Fangen wir doch mit den beliebtesten Sportarten in Deutschland nach dem Interesse der Bevölkerung am Sport zwischen 2016 und 2018 an. An erster Stelle - wie sollte es auch anders sein - Fußball, gefolgt von Skispringen, Boxen, Automobilrennsport, Biathlon, Tanzen, Leichtathletik, Handball, Ski-Alpin, Tennis, Schwimmen, Radsport und Eishockey.

Nach der März-Statistik 2018 des Kreissportbundes Lüneburg liegen von den 37 Sportarten andere im Fokus. Platz eins nimmt das Turnen ein, gefolgt von Fußball, Schießsport, Pferdesport, Tennis, Handball, Leichtathletik oder Tischtennis. Schwimmen rangiert an 13. Stelle. Damit wäre der kleine "Daten-Ausflug" abgeschlossen.

Widmen wir uns der Sportart Schwimmen. Seit dem die Lüneburger SV vor acht Jahren (18. Mai 2010) erstmals die Schwimmabteilung ins Leben rief, hat diese Sparte einen enormen Zulauf. Man glaubt kaum, wieviel Menschen Berührungsängste mit dem nassen Element haben oder gar nicht schwimmen können. Die LSV gibt Interessierten die Möglichkeit, in Ruhe, mit Geduld und Freude, die Angst vom Wasser zu nehmen, ihnen die Grundkenntnisse des Schwimmens zu vermitteln und natürlich den Gesundheitsaspekt nicht aus den Augen zu verlieren.

Seit Oktober 2018 läuft ein integrativer Anfänger-Schwimmkurs für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund im salzhaltigen Bewegungstherapiebecken der Salztherme Lüneburg (SaLü) bei einer Wassertemperatur von 32 Grad Celsius. Dabei wird von der erfahrenen Trainerin und Abteilungsleiterin Britta Paketuris mit viel Einfühlungsvermögen das Schwimmen gelehrt. Begeisterung pur bei den Kursteilnehmern. Tatkräftige Unterstützung erhält sie von ihrem Sohn Nico und den Betreuerinnen Jessica Ropella und Jessica Lucas.

Und sogleich habe ich mich entschlossen, im hinteren Bereich des Beckens einen Beitrag für mein Wohlsein zu leisten. Die 32 Grad lassen Muskeln, Körper und Geist wahrlich entspannen. Mitten im Therapiebecken taucht die vierjährige Lea (Vorname geändert) mit ihrer Mutter auf. Diese ist sehr stolz auf ihr Töchterchen, hat sie doch erst vor kurzem mit dem Schwimmen begonnen. Die Kleine genießt das Wasser in vollen Zügen, kann nicht genug davon bekommen. Kein Wunder, denn ihre Mutter ist selbst eine begeisterte Schwimmerin. Also wurde Lea dies schon mit in die Wiege gelegt. Und die Freude sieht man dem kleinen Mädchen förmlich an. Britta Paketuris kümmert sich rührend um sie, lehrt ihr eben kindgerecht das Schwimmen. Denn irgendwann wird Lea ihr Seepferdchen-Abzeichen ablegen und mit Stolz der Mutter zeigen, was sie gelernt hat.

Immerhin eine Stunde lockeres Training geht allmählich zu Ende. Alle sind froh und glücklich ihr Ziel erreicht zu haben: Bewegung und das Wohlbefinden.

Deftige Hausmannskost


Von Jens Burmester

Bienenbüttel / Lüneburg. Deutsche Hausmannskost stand auf dem Speisenplan für die Schwimmabteilung der Lüneburger SV. Nachdem im Oktober vor zwei Jahren letztmalig der Schnitzel-Marathon über die Bühne ging, fieberten 30 Aktive dem fünften Event leidenschaftlich entgegen (4. Oktober 2018). Abteilungsleiterin Britta Paketuris, ihr Ehemann Frank und die erwachsenen Söhne Nico und Marcel freuten sich über soviel Resonanz. "Da macht das Organisieren so richtig Freude", strahlte Britta Paketuris, die erstmals in dieser trauten Runde den Ehrenvorsitzenden der Lüneburger SV Manfred Schestak und Gloria Hyfing (ehemalige 2. Vorsitzende und Kassenwartin) begrüßen konnte sowie als einziges Vorstandsmitglied Jens Burmester.

Mal abseits des Schwimmbeckens "tauchten" die LSV-Schwimmfreunde in das Hotel "Zur alten Wassermühle" von Inhaber Jürgen Brümmer in Bienenbüttel ein. Und der legte sich mit seiner Koch-Crew mächtig ins Zeug und servierte frische, leckere und schmackhafte Schnitzel (Nachschlag erwünscht), garniert mit Beilagen wie Bratkartoffeln, Pommes frites, Kartoffelgratin und verschiedenen, knackigen Salaten. Also: Genuß pur für alle. Wem es noch weiterhin mundete, der erfreute sich am Dessert. Ob Apfelpfannkuchen mit Vanilleeis, ein Schwedenbecher oder Pfirsich Melba, die "Brümmersche Nachspeisen-Mannschaft" ließ keine Wünsche offen.

Wie immer förderte dieses Treffen die Kameradschaft. So wurde nicht nur fachspezifisch über das Schwimmen diskutiert, allgemeine gesellschaftliche Themen standen genauso im Vordergrund wie ein Schwank aus dem Familienleben. Und nicht zuletzt die Gemütlichkeit im Kreise der breitensporterprobten Schwimmfamilie. "Das ist gelebte und vorbildliche Kameradschaft mit viel Gemeinschaftssinn", brachte es der 75-Jährige Manfred Schestak, der von 1999 bis 2009 den Verein führte, auf den Punkt.

Schon eines ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gewiss: Ein sechstes Event in 2019 ist nicht ausgeschlossen, vielleicht dann mit noch mehr Beteiligung. Zu wünschen wäre es.