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Bei Niedersachsenmeisterschaft abgeräumt

Fünf Goldmedaillen in Wilhelmshaven gesichert

jb Wilhelmshaven / Lüneburg. Mit fünf ersten Plätzen, einem dritten Rang und Platz eins in der Vereinswertung kehrten die Mattenkämpfer von der Niedersachsenmeisterschaft im griechisch-römischen Stil aus Wilhelmshaven zurück (21. Februar 2009).

Die Goldmedaille sicherten sich Henrik Rilke (60 kg), Leonid Safonov (38 kg), Arbi Fadzujev (34 kg), Maik Weißhaar (28 kg) und Dennis Rilke (25 kg). Zaid Magomedov gewann Bronze. In der Vereinswertung holten die Lüneburger von zehn teilnehmenden Klubs den Sieg und erhielten dafür einen Wanderpokal.

Die weiteren Platzierungen: 4. Musa Bisultanow (84 kg), Abdulla Gereev (42 kg), Rudolf Miller (28 kg); 7. Daniel Petrusenko (28 kg); 8. Georg Gaisler (31 kg), Robert Miller (28 kg) und 9. Erik Schulz (28 kg).

 

Sie stellen das beste Team des Landes

Vier Landesmeister-Titel im Freistil

jb Salzgitter / Lüneburg. Das erste Turnier in 2009 hat sich gelohnt: Vier Landesmeister-Titel, drei zweite Plätze und einen dritten Rang belegten die Matten-Matadore beim Gastgeber KSV "Siegfried" Salzgitter. Freistil-Landesmeister sind: Musa Bisultanow (84 kg), Leonid Safonov (38 kg), Arbi Fadzujev (34 kg) und Dennis Rilke (25 kg).

Henrik Rilke (60 kg), Ilja Dolgih (54 kg) und Rudolf Miller (28 kg) wurden Vize-Landesmeister. Zudem erkämpfte sich Maximilian Möller (76 kg) den dritten Platz. Die weiteren Ergebnisse: 4. Waldemar Saperow (120 kg), Phillip Schröder (46 kg), Domenic Scherer (28 kg); 5. Abdulla Gereev (42 kg), Georg Gaisler (28 kg); 6. Robert Miller (28 kg).

 

Bericht vom 33. NRV-Verbandstag in Lüneburg

Gründungsklub geht Ende 2009 in die Versenkung

jb Lüneburg. 21 Tagesordnungspunkte mußten bewältigt werden, in 150 Minuten war es dann für das Präsidium und den 26 Delegierten des Niedersächsischen Ringer-Verbandes (NRV) auf dem 33. Verbandstag (8. März 2009) im Versammlungsraum der Lüneburger SV vollbracht. NRV-Präsident Karlheinz Franke (Wilhelmshaven) legte im Großen und Ganzen einen positiven Bericht vor, mußte aber einräumen, dass sich die Ringerlandschaft im NRV 2008 veränderte.

"Nachdem der Traditionsverein VfB Oldenburg schon im letzten Jahr austrat, folgte erwartungsgemäß ein weiterer Oldenburger Verein. Der GVO Oldenburg ist nach kurzer Mitgliedschaft wieder in der Versenkung verschwunden", bedauerte Franke. Besonders der bevorstehende Austritt der SVG Göttingen zum 31. Dezember 2009 bereitet dem NRV-Präsidium erhebliche Bauchschmerzen. "Wir verlieren Ringer im Süden Niedersachsens. Ein Verein zu verlieren, der mit zu den Gründern des NRV gehört, ist ein herber Verlust", betonte der NRV-Präsident.

Auch der immer größer werdende Kostendruck stellt die 16 Vereine im NRV vor große Probleme. Franke: "Vereine mit einer Ligamannschaft müssen 450 € Startgeld, davon 350 € an den Deutschen Ringer-Bund und 100 € an den NRV und eventuell anfallende Strafen und Ordnungsgelder sowie Gebühren an den Deutschen Ringer-Bund abgeben. Darüber müssen wir in nächster Zeit eingehend diskutieren, damit die finanzielle Belastung für die Vereine nicht ausufert."

Für die in der NRV-Passstelle ausgeschiedene Heike Schröter (Steinlah) wurde einstimmig Sabine Wagner (Bad Zwischenahn) bestätigt. Einstimmig gewählt wurde Kampfrichterreferent Mario Schaeffer (Wiefelstede).

Nachdem im vergangenen Jahr der "Karl-Volmer"-Ehrenpokal für beste Jugendarbeit an die Lüneburger SV ging, konnte NRV-Vize für Sport und Jugend, Burkhard Haberland (Achim), den Wanderpokal 2009 an seinen Präsidiums-Chef Karlheinz Franke vom ASV Wilhelmshaven übergeben.

Zu Beginn des Verbandstages, an dem auch der LSV-Vorsitzende Manfred Schestak, die LSV-Vize Gloria Hyfing, LSV-Geschäftsführer Ralf Braun, LSV-Integrationsbeauftragter Jens Burmester, der Sportausschuss-Vorsitzende im Rat der Hansestadt Lüneburg, Hubert Meißner und Quartiersmanager Uwe Nehring (Hansestadt Lüneburg - Soziale Stadt im Stadtteil Kaltenmoor) teilnahm, skizzierte Meißner kurz die mehr als 1000-jährige Stadtgeschichte (Anm.: Lüneburg ist seit 5. Oktober 2007 Hansestadt). Gleichzeitig würdigte der Kommunalpolitiker die Arbeit der LSV. "Es ist einer der kleinsten und wertvollsten Vereine, der sich durch integrative Kraft auszeichnet." Denn seit 2009 ist die Lüneburger SV nach 2007 wieder einer von 53 Stützpunktvereinen in Niedersachsen. "Integration ist keine Einbahnstraße", stellte Karlheinz Franke zwischendurch fest und lobte die Integrationsarbeit der LSV.

Uwe Nehring wies auf den größten Lüneburger Stadtteil Kaltenmoor mit etwa 9.500 Einwohnern hin. Dieser entstand in der Zeit von 1966 bis 1975 und gehört seit 1999 zum Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt", das sich ausschließlich mit der Sanierung beschäftigt. Darüber hinaus stellt die LSV etwa 50 Prozent der Mitglieder mit Migrationshintergrund, insbesondere in den Sportarten Ringen und Aerobic & Tanzen.

Abschließend wurde LSV-Integrationsbeauftragter Jens Burmester vom NRV-Präsidenten mit der NRV-Dankesnadel für die gute Organisation des Verbandstages geehrt.

Der NRV-Verbandstag 2010 wird am Sonntag, 25. April, entweder in Neustadt a. Rbg. oder in Achim (150 Jahre TSV Achim) durchgeführt.

 

Leonid Safonov läßt Konkurrenz hinter sich

7. "Hanse"-Pokal in Hamburg mit 150 Kämpfen

   

jb Hamburg / Lüneburg. Fünf Mattenkämpfer der LSV haben beim 7. "Hanse"-Pokal (16. November 2008) im Freistil des SC Roland Hamburg prima abgesahnt: Von den etwa 120 Teilnehmern aus 16 Vereinen (Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Berlin) wurde Leonid Safonov als erfolgreichster Kämpfer mit einem Pokal ausgezeichnet. Zudem setzte sich der Zehnjährige Mattenkämpfer in der Gewichtsklasse bis 38 kg souverän gegen die D-Junioren-Konkurrenz durch und erhielt dafür eine Urkunde und Medaille.

Den LSV-Erfolg komplettierten Maximilian Möller (1. / 63 kg), Arbi Fadzujev (2. / 34 kg), Maik Weißhaar (2. / 27 kg) und Erik Schulz (6. / 27 kg).

150 Kämpfe in 18 Gewichtsklassen fanden im Sportzentrum Hamburg-Steilshoop statt.

 

Erste Landeseinzelmeisterschaft der E-Jugend

Mini-Matten-Matadore der Hansestadt in Top-Form

Zehn Auszeichnungen für die LSV

jb Lüneburg. 62 Kämpfe in acht Gewichtsklassen, 21 Matten-Matadore aus vier niedersächsischen Vereinen, zehn Auszeichnungen für die LSV, 120 Minuten Veranstaltungsdauer und rund 150 Besucher: Das war die Bilanz der ersten Landeseinzelmeisterschaft (LEM) der E-Jugend und offenen weiblichen Jugend des Niedersächsischen Ringer-Verbandes (NRV) beim Ausrichter Lüneburger SV in der Sporthalle Kaltenmoor (17. Mai 2008).

Erstmals seit Bestehen der Sparte stand die Hansestadt Lüneburg ganz im Zeichen einer LEM mit Mattenkämpfern aus den Vereinen ASV Wilhelmshaven, TKW Nienburg, TSV Achim und dem Gastgeber. NRV-Präsident Karlheinz Franke (Wilhelmshaven), sein Vize für Sport und Jugend Burkhard Haberland (Achim) und NRV-Lehrreferent Peter Schuchard (Weyhausen) sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Kämpfe. Spannend und fair zogen die Minis alle Register ihres Könnens. Bei dem einen oder anderen Athleten standen die Tränen nach einem verlorenen Kampf in den Augen, doch die Betreuer hatten ihre Schützlinge schnell getröstet. Fürs leibliche Wohl war bestens gesorgt.

Für Kurzweil garantierte die LSV-Tanzgruppe "Randevu" mit ihrem Trainerinnen-Duo Tamara Zlobina und Anastasija Zlobin die Zuschauer, unter ihnen die stellvertretende Landrätin Elke Stange (Adendorf), der KSB-Vize für Sport und Umwelt Stefan Lodders, der Schützenpräsident von Hagen Dieter Schumann, LSV-Ehrenvorsitzender Fritz Siebers, LSV-Vize Gloria Hyfing, LSV-Geschäftsführer Ralf Braun und Organisator Jens Burmester. Mit einer schwungvollen Polka und dem flotten Tanz zu "It´s my life" wurde kräftig eingeheizt.

"Ich bin einfach nur happy, dass wir so toll abgeräumt haben", betonte ein überglücklicher Cheftrainer Wladimir Chudjakow, der zusammen mit seinem Freitsil-Co-Trainer Anatoli Babaiants ausgelassen von dieser Meisterschaft schwärmte.

Die Lüneburger SV stellte zudem mit Georg Gaisler den Mattenkämpfer, der bei diesem Turnier die technisch meist erkämpften Wertungspunkte auf der Matte (38 Punkte) erzielte. Dafür erhielt er aus den Händen von Karlheinz Franke den Sonderpokal.