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Drei Podestplätze

Achim / Lüneburg. Zweimal Platz zwei und einmal Dritter - das ist die Bilanz von drei Mattenkämpfern der Lüneburger SV beim 45. internationalen "Klaus-Prieser"-Jugendturnier im griechisch-römischen Stil in Achim (16. Juni 2018). Silber holten Georgij Strauch (62 kg) und Puria-Niels Hechk (48 kg | beide B-Jugend), Bronze ging an Slawa Rodko (A-Jugend | 71 kg), Platz vier belegten Chamsat Elmurzaev (B-Jugend | 62 kg) und Soldan Daldaev (B-Jugend | 48 kg). In der Vereinswertung kamen die LSVer auf den zweiten Rang.

Ergebnisse 54. Salzgitter-Turnier

Salzgitter / Lüneburg. Mit jeweils zwei Gold- und Silbermedaillen sowie einem fünften und sechsten Platz kehrten die Mattenkämpfer der Lüneburger SV vom 54. Salzgitter-Turnier im Freistil zurück (10. Juni 2018).

Die Ergebnisse im einzelnen:

  • 1. Yusup Yusupov (A- / B-Junioren | 80 kg) | Soldan Daldaev (B- / C-Junioren | 50 kg)
  • 2. Slawa Rodko (A-Junioren | 65 kg) | Puria-Niels Hechk (B- / C-Junioren | 50 kg)
  • 5. Sultan Shankhoev (B- / C-Junioren | 31 kg)
  • 6. Kamran-Armin Hechk (B- / C-Junioren | 31 kg)

Musa Bisultanov räumt ab

Vierter Sieg in Folge bei German Masters in Gelenau

Gelenau / Lüneburg. Nach 2014, 2015 und 2016 wurde dieses Jahr der vierte Sieg als Deutscher Meister im Freistil-Ringen von Musa Bisultanov (Lüneburger SV) bei den 21. German Masters im sächsischen Gelenau (Erzgebirge) eingefahren (1. / 2. Juni 2018). Und sein Ziel verfolgte der 45-Jährige stur und emotionsfrei, war bei seinen drei Kämpfen in der Gewichtsklasse bis 88 Kilogramm (Masters C) hochkonzentriert und legte eine bravouröse Leistung ab.

Im ersten Kampf gegen Mehdi Bakhshi (TV Essen-Dellwig) setzte sich Bisultanov klar mit 7:2 Punkten durch, gegen Bakhshis Vereinskamerad Theofanis Kyriakos war das Ergebnis des Lüneburgers noch eindeutiger: 10:0 Wertungspunkte. Dann der dritte und letzte Kampf für den LSVer. Mit einem Schultersieg (4:0) bezwang er Artak Ischchanjan (ASV Schwäbisch-Hall).

Seine Bilanz bei den 21. German Masters in Gelenau:

12:1 Wertungspunkte, 21:2 technische Punkte, Gesamtkampfzeit: 7:36 Minuten. Sein längster Kampf dauerte vier Minuten, sein kürzester 1:13 Minuten.

"Wir können stolz auf Musa sein, der für unseren Verein viermal den Titel Deutscher Meister holte", betonte LSV-Chef Ralf Pagels und sein Vorstandskollege Jens Burmester ergänzt: "In keiner anderen Abteilung sind wir so erfolgreich. Seit Bestehen der Ringerabteilung vor 20 Jahren räumen unsere Mattenkämpfer auf norddeutscher und Landesebene und anderen hochkarätigen Events beispielhaft ab. Leider wird dieser Kampfsport in der hiesigen Region nicht groß wahrgenommen." (jb)

Ringer-Trio landete auf Platz sechs

Neuss / Lüneburg. Georgij Strauch, Slawa Rodko und Yusup Yusupov aus der Ringerabteilung der Lüneburger SV legten bei der Deutschen Jugendmannschafts-Meisterschaft im nordrhein-westfälischen Neuss spannende Kämpfe hin (2. Juni 2018).

Immerhin musste das Ringer-Trio aus der Hansestadt Lüneburg sich gegen zehn Mattenkämpfer-Teams aus den 16 Bundesländern in der vollbesetzten Hammfeldhalle beim Ausrichter KSK Konkordia Neuss durchsetzen und landete letztendlich auf dem sechsten Platz. "Die Jungs haben sich hervorragend gegen diese starken Gegner durchgesetzt und eine ordentliche Leistung abgeliefert", freute sich Trainerin Adelina Strauch. (jb)

Altmeister geht - Duo trimmt Nachwuchs

 

Von Jens Burmester

Lüneburg. Der Kapitän geht von Bord, das Schiff steuert nun mit einem Trainer-Duo in die Zukunft: Adelina Strauch und Musa Bisultanov werden ab 1. Mai 2018 das Ruder in der dann 20 Jahre bestehenden Ringerabteilung der Lüneburger SV übernehmen.

Altmeister und Diplom-Sportlehrer Wladimir Chudjakow, der 1998 diese Sparte mit ins Leben rief, ist dann 66 Jahre und möchte sich auf sein Altenteil zurückziehen. "20 Jahre Training und Wettkämpfe sind genug. Bis Ende April werde ich noch weitermachen. Ich fühle mich zwar noch fit, aber dann ist endgültig Schluss. Ich freue mich für Adelina und Musa, würdige Nachfolger gefunden zu haben, die das Ringen fortführen", betont Chudjakow mit einem lächelnden und einem weinenden Auge, der zudem ein exzellenter Lehrmeister und Kenner seines Faches ist. Schließlich wurde der Noch-Cheftrainer 1974 mit gerade einmal 22 Jahren russischer Meister im griechisch-römischen Stil.

Der Vorstand der Lüneburger SV ist froh, mit der 18-jährigen Adelina Strauch und dem 45-jährigen Musa Bisultanov zwei Übungsleiter zu haben, die ihr Handwerk verstehen. Das zeigt auch die sportliche Bilanz der beiden Athleten. 2014 ging für Musa Bisultanov ein Traum in Erfüllung: Er wurde der erste Deutsche Meister in der Vereinsgeschichte, ein Jahr später heimste Adelina Strauch den Titel Norddeutsche Meisterin ein, sorgte auch auf Landesebene für Top-Platzierungen, und 2016 verteidigte der jetzige Co-Trainer wiederum seinen Freistil-Titel bei den German Masters in München-Freising. Mehr als 1.000 Kämpfe bestritt Musa Bisultanov in seinem Ringer-Leben, und das begann im Teenager-Alter von 14 Jahren in seiner Heimat Tschetschenien. Also, beste Voraussetzungen für ein optimales Training und intensive Vorbereitungen auf die Wettkämpfe.

Durch ihren Bruder Georgij, der seit vielen Jahren erfolgreich auf der 12 mal 12 Meter großen Matte ebenfalls auf Landesebene für die LSV kämpft, fand Adelina Strauch den Weg zum Verein. Sie wird dann die Minis, Musa Bisultanov, der auch zur Sportlerwahl 2014 in Hansestadt und Landkreis Lüneburg nominiert war, die Jugend und Erwachsenen trainieren.

"Wir bedauern Wladimirs Rückzug, zollen ihm aber höchsten Respekt, was er für die Ringerabteilung unseres Vereins geleistet hat und sind erfreut, dass er weiterhin die Treue zu seinen Mattenkämpfern hält", betonen übereinstimmend LSV-Vize Jens Dömeland und Ex-Integrationsbeauftragter Jens Burmester, der ihn seit Gründung der Sparte bis heute begleitete.

 Wie fing alles an ?

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Kaltenmoor war seinerzeit auf der Suche nach einem Verein. Zwischen den Stadtteilen Neu Hagen und Kaltenmoor liegt die Vereinsanlage der Lüneburger SV (LSV). Und so nahm die Awo Kontakt mit dem Klub, genauer gesagt, mit Günter Dammann, der 1998 Vereinsmitglied war und beste Verbindungen zu Sport, Politik und Wirtschaft hatte, auf. Dammann war bereits von 1990 bis 1992 LSV-Vize, von 1994 bis 2001 stellvertretender Landrat, "Motor" für das Bundesprogramm "Sport gegen Gewalt" (2001) und Stützpunktleiter für Integration beim Landessportbund Niedersachsen von 2004 bis 2007.

Weitere Infos: Button "Unser Archiv", Link "Ringen (Geschichte)"