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Eine laufbegeisterte Familie

18. Stapeler Pfingstlauf mit Streckenrekord - Dank an Sponsoren und freiwilligen Helfern

Von Jens Burmester

Stapel. 18 Jahre gibt es nun das Highlight eines jeden Jahres im Amt Neuhaus, nämlich den Stapeler Pfingstlauf, der weit über die Kreisgrenzen Lüneburgs hinaus stets viel Anerkennung erhält. 6570 Tage sind seitdem vergangen, und eine bekannte und beliebte vierköpfige Familie aus dem idyllisch und beschaulich gelegenen rund 450 Seelen-Ort hat es seit dieser Zeit immer wieder mit akribischer Organisation geschafft, das Event zu einem wahren Volksfest werden zu lassen: Uwe, Sylvana, Katrin und Dennis Lauterschlag. Nicht zu vergessen die vielen freiwilligen Helfer wie beispielsweise Birgit Klettke vom VfL Stapel oder Lauterschlags guter Bekannter Torsten Bahlhorn aus Tripkau.

Der 30-jährige Dennis Lauterschlag leitet und trainiert seit 2011 die Laufabteilung der Lüneburger SV. Da versteht es sich von selbst, dass auch seine Sparte Flagge zeigte. Diesmal waren acht Aktive am 18. Stapeler Pfingstlauf (16. Mai 2016) mit von der Partie. Nicht nur, dass sich bei dieser Veranstaltung mit etwa 220 Teilnehmern die Organisatoren gut gelaunt zeigten, insbesondere LSVer Philipp Letzgus brach über die fünf Kilometer mit 18:16 Minuten den Streckenrekord eines ehemaligen LSV-Läufers, bei dem seinerzeit die Uhr bei 18:19 Minuten stehen blieb. Auch Lauf-Ass Markus Lindner (LSV), der als Erster über die 10,6 km mit einer fabelhaften Zeit von 33:25 Minuten über die Ziellinie kam, war mit seiner Leistung prima zufrieden.

Während Vater Uwe Lauterschlag gewohnt locker moderierte und zudem alle ins Ziel laufenden Athleten namentlich erwähnte, notierte Ehefrau Sylvana zunächst an der Anmeldestation die Läufernamen, begab sich anschließend auf dem Sportplatz des VfL Stapel in das frühere Gebäude des Kindergartens und nahm zusammen mit Tochter Katrin am Laptop die Auswertung vor, während Sohn Dennis mal am PC zu finden war, Kontakt zu einigen Aktiven hielt oder den ein oder anderen Auftrag erfüllte. Arbeit gab´s reichlich, denn bereits drei Tage zuvor begann der Aufbau. Schließlich sollte ja alles perfekt sein. Die Lauterschlags erhielten klasse Unterstützung von der Ortsfeuerwehr Stapel, dem Schützenverein Neuhaus-Carrenzien (Abteilung Biathlonsport) und zahlreichen freiwilligen Helfern, die dafür sorgten, dass genügend Kaffee, Kuchen, Bratwurst, Pommes frites, gekühlte Getränke und vieles andere mehr vorhanden war. Die kleinen Besucher amüsierten sich auf der Hüpfburg, eine Bildergalerie gab Einblick in den Pfingstlauf 2015, und auch eine Ernährungsberatung fand guten Anklang.

Auch wenn es schon der 18. Einsatz dieser laufbegeisterten Familie war, immer wieder ist es eine neue Herausforderung. Bereits seit einem Jahr liefen die Planungen zu diesem Highlight mit Ausschreibung, Werbung, Sponsorensuche, Preise organisieren oder die Suche nach Helfern. Und nach gut eineinhalb Stunden musste man feststellen: Geschafft, alle Teilnehmer wohlbehalten im Zielraum. Fazit des gutgelaunten Quartetts: Der Einsatz hat sich gelohnt. Nur noch wenige Tage, dann starten die Vorbereitungen für das 19. Kapitel.

Philipp Letzgus schaffte Kreisrekord

Von Kathrin Bensemann

Besser hätte die Atmosphäre nicht sein können: Beim Marathon in Hannover (10. April 2016) wurden gleichzeitig auch die Halbmarathon-Landesmeisterschaften entschieden. Acht LSV-Läufer starteten über die 21,0975 Kilometer lange Strecke und ließen sich von den Zuschauern frenetisch feiern. Und die Konkurrenz aus Niedersachsen war stark. So reichte es für die Lüneburger dieses Mal nicht für die Podestplätze. Dennoch liefen die Athleten schnelle Zeiten, allen voran Philipp Letzgus knackte in 1:11:10 Std. sogar seinen eigenen Kreisrekord um exakt eine Minute.

Letzgus war von Beginn an schnell angegangen, konnte bis Kilometer 16 einen 3:20-Schnitt halten. Dann wollten die Beine nicht mehr, Letzgus musste Tempo herausnehmen. Gesamtplatz acht hieß es am Ende für ihn. Sichtlich wohl fühlte sich Torsten Heitmann beim Lauf durch seine neue Heimatstadt Hannover, er lief nach 1:14:12 Std. über die Ziellinie. Das Team komplettierte Patrick Kaczynski (1:19:22 Std.). Mit ihren addierten Zeiten wurden die drei viertschnellstes Team in Niedersachsen über die Strecke. Christoph Meyer brauchte 1:20:08 Std..

Gut unterwegs war auch LSV-Läufer Jonathan Hunger. Leider verlief er sich auf der Halbmarathon-Strecke und kam mit vier Kilometern Umweg ins Ziel. Dieser Umstand war umso ärgerlicher, da es sich um die letzte Streckentrennung handelte, obendrein war Hunger mit einer prognostizierten Zielzeit von unter 1:15:00 Std. klar auf Bestzeitkurs. Zu allem Übel wurde so auch der angepeilte Team-Kreisrekord aus dem Vorjahr knapp verpasst.

Auch für Jörg Deumann lief es nicht optimal, ihm plagten schon früh Schmerzen im Adduktorenbereich. Doch er biss sich durch, lief bei 1:36:12 Std. ins Ziel. Bei den LSV-Frauen gab es strahlende Gesichter. Karolin Ahrens sicherte sich in schnellen 1:30:14 Std. Gesamtplatz neun und Platz vier in der sehr stark besetzten Altersklasse W 35. Kerstin Stumpf genoss den Wettkampf in ihrer alten Heimat sichtlich und lief mit 1:38:55 Std. erstmals einen Halbmarathon unter 1:40:00 Std..

Die Pasta-Party im Anschluss bei Torsten Heitmann rundete den tollen Tag ab. Danke auch an Co-Trainerin Hanna Loos und Kersten Jäkel (er musste leider passen) für den Support vor, während und nach dem Wettkampf.

 (Quelle: Landeszeitung - Ausgabe vom 17. März 2016)

 (Quelle: Landeszeitung - Ausgabe vom 11. Mai 2016)

(Quelle: Landeszeitung - Ausgabe vom 19. Februar 2016)