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Niedergeschlagen, ratlos und enttäuscht

Von Mark Düffert

Hamburg / Lüneburg. Niedergeschlagen, ratlos und enttäuscht kehrten die Footballer der Lüneburger Sportvereinigung, die Lüneburg Razorbacks, von ihrem Auswärtsspiel in Hamburg-Harburg zurück (1. Juli 2018). Gastgeber und noch Tabellendritter Hamburg Ravens hatte am Ende des Spieltages in seinem ersten Heimspiel 2018 für einen Heimsieg gesorgt.

Individuelle Fehler und kurzfristig gesundheitlich bedingter Ausfall von vier Spielern im Offense Backfield auf Seiten der Gäste von der Ilmenau sorgten unter anderem dafür, dass der Angriffsmotor sehr stark stotterte. Dabei ging es gar nicht so schlecht für die Rotte aus Lüneburg los. Die ersten Drives auf beiden Seiten waren eher ein "Abtasten" bis dann die Razorbacks mit einem sehr abwechslungsreichen Laufspiel unter der Führung von Quarterback Nico Hartmann mit einem Touchdown durch den Quarterback selbst die 7:0-Führung einspielten. Aber die Hamburg Ravens antworteten prompt. Mit einem sogenannten "Big Play" und einem Lauf über mehr als 80 Yards schlugen die Gastgeber zurück und glichen noch vor der Pause zum 7:7 aus.

Bei hochsommerlichen Temperaturen ging es in die Halbzeitpause. Danach kamen die Razorbacks zunächst in Ballbesitz, mussten durch einen "frühen Fumble" den Ball aber schnell wieder abgeben. Doch wie schon in vielen Spielen zuvor, machte die solide Defense der Lüneburger dem Gegner die Arbeit wieder schwer und so konnten auch die Ravens zunächst keine weiteren Punkte erzielen. Running Back Torben Hold war es dann, der die 13:7-Führung der Razorbacks erarbeitete. Der anschließende PAT-Versuch wurde geblockt und das sollte wohl die Wende in dem Spiel sein.

Denn auch auf diesen Touchdown der Razorbacks folgte sogleich die Antwort der Hamburger. Diese gingen durch einen Lauf Touchdown mit anschließendem PAT in Führung. Die Ravens nutzen die trotz Hitze neugewonnenen Kräfte aus der 1-Punkte-Führung und liefen und passten sich dann zur 21:13-Führung. Und wenn einiges schief läuft, dann läuft alles schief, und so musste die Offense der Razorbacks auch noch einen Saftey zum Endstand von 13:23 kassieren.

"Es gibt aus einem Football-Film eine Szene in der über Treibsand gesprochen wird und genau darin steckten wir nach dem 13:14", versuchte Offense Coordinator Mark Düffert zu erklären, was da auf dem Feld passierte. "Egal was wir danach aus Sicht der Offense gemacht haben, wir sind immer tiefer eingesackt. Snap Fumble, Fumble aus dem Spiel heraus und zum Schluss noch der Saftey. Die Ravens waren ein harter Gegner und haben letzten Endes zu recht ihr Heimspiel gegen uns gewonnen. Wir gehen erst einmal in die Sommerpause und sammeln die Kräfte für das letzte reguläre Spiel bei den Schwarzenbek Wolves."

Punkte für die Razorbacks erzielten: Nico Hartmann (6), Torben Hold (6) und Ernst-Otto Rieck (1)

Mit einem Grillabend haben die Razorback-Spieler sich erst einmal in die Sommerpause verabschiedet.

"Wahre Abwehrschlacht"

Von Mark Düffert

Rendsburg / Lüneburg. Mit einer 0:6 (0:0)-Niederlage kehrten die American Footballer der Lüneburger SV, die Lüneburg Razorbacks, vom Spitzenspiel in Rendsburg vom Tabellenführer "Black Knights" wieder an die Ilmenau zurück (24. Juni 2018). Wie das Ergebnis verrät, war das Spiel eine "wahre Abwehrschlacht". In beiden Mannschaften dominierten die Abwehr-Reihen. So konnte die Lüneburger Verteidigung die Rendsburger mehrfach vor der eigenen Endzone stoppen und sogar einen Field-Goal-Versuch blocken. Nur ein sogenanntes "Big Play" verschaffte den Gastgebern weit im dritten Quarter einen Raumgewinn über 40 Yards, welches zunächst noch fünf Yards vor der Endzone gestoppt wurde, aber anschließend erreichten dann die Rendsburger die Endzone. Der anschließende PAT konnte wiederrum von der guten Defense der Gäste geblockt werden. Die Angriffsreihen der Lüneburger fanden keine Mittel, sich konsequent gegen die Defense der Rendsburger durchzusetzen. Einzelne Aktionen führten zu genügend Raumgewinn, immer wieder konnte ein First Down erzielt werden, aber letzten Endes reichte es nicht, um die Endzone der Black Knights zu erreichen.

"Es war ein hartes, aber faires Spiel auf Augenhöhe, in dem wir es nicht geschafft haben, die Defense der Black Knights zu knacken", resümierte Offense Coordinator Mark Düffert und ergänzte: "Dennoch ist die Enttäuschung sehr groß, dass wir hier nicht punkten konnten." Trotz der Niederlage haben die Lüneburg Razorbacks den zweiten Tabellenplatz in der Verbandsliga Nord halten können.

Zu Gast in Rendsburg

Von Mark Düffert

Rendsburg / Lüneburg. Nach einer Woche Spielpause treten die Lüneburg Razorbacks der Lüneburger SV am Sonntag, 24. Juni, in Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal an. Dort trifft man auf den bislang ungeschlagenen Tabellenführer, die Black Knights. Das Hinspiel verloren die Razorbacks noch knapp mit 0:11, demgegenüber haben auch die Lüneburger kein Spiel mehr verloren und treten als Tabellenzweiter an, um die Gastgeber herauszufordern. Der Lüneburger Offense Coach Mark Düffert zur Ausgangslage vor dem Spiel: "Auch wenn es vom Tabellenstand her das Spitzenspiel der Liga ist, wissen wir, was die Rendsburger können und wie gut sie auf dieses Spiel bestimmt eingestellt werden. Wir treten aber nicht dort an, um einfach die Punkte abzugeben. Wir haben unser Team auch entsprechend vorbereitet und werden es den Black Knights sehr schwer machen, dass sie weiterhin ungeschlagener Tabellenführer bleiben."

KickOff in Rendsburg ist um 15.00 Uhr.

Razorbacks weiter in der Erfolgsspur

Von Mark Düffert

Lüneburg. Mit einem 33:6-Sieg bei einem Spiel, was sehr lange "auf Augenhöhe" war, haben sich die Lüneburg Razorbacks (American Football der Lüneburger SV) von ihrem heimischen Publikum verabschiedet (10. Juni 2018). Die Partie gegen die Schwarzenbek Wolves war das letzte Spiel in der regulären Saison 2018. "Von Anfang an Druck zu machen und sich mit Punkten belohnen", war das Credo der Coaches.

In den Spielen zuvor wurde in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt, nur in den entscheidenden Situationen der Ball durch ein Fumble oder eine Interception an die Gegner abgegeben. Dieses mal sollte es anders laufen. Die wiederum gut aufgelegte Razorbacks Defense, die schon in den Spielen zuvor sich sehr gut präsentierte, stoppte die Angriffsversuche der Gäste immer wieder, und die Offense der Gastgeber konnte endlich von Anfang an Kapital daraus schlagen.

Quarterback Jan Hobst konnte gleich den ersten Drive mit einem Touchdown abschließen. So spielten sich die Hausherrn zur Halbzeit eine knappe 19:6-Führung heraus. Nach der Pause nutzten die Razorbacks im dritten Viertel wieder die gute Spielweise auf beiden Seiten des Balles. Die Defense schaffte es, die Angriffe der Wölfe zu stoppen, und die Offense brachte noch zweimal den Ball in der gegnerischen Endzone unter. "Heute hat sich die Arbeit der letzten Wochen endlich einmal richtig bezahlt gemacht", freute sich Defense Coordinator Johannes Feddern.

Mit diesem Sieg festigten die Lüneburg Razorbacks den zweiten Tabellenplatz in der Verbandsliga Nord hinter den bislang ungeschlagenen Rendsburg Knights, die ihr Spiel am vergangenen Sonntag (10. Juni 2018) gegen die Hamburg Ravens mit 40:13 gewannen. Die Razorbacks haben jetzt eine Woche Spielpause, bevor es dann am 24. Juni in Rendsburg gegen den Tabellenführer zum Rückspiel geht.

Die Punkte für die Lüneburg Razorbacks der LSV erzielten: Dominik Steidl (12 Punkte), Kevin Czichi, Alex Schade, Jan Hobst (jeweils sechs) und Ernst Otto Rieck (3).

Letztes Heimspiel

Von Mark Düffert

Lüneburg. Am Sonntag, 10. Juni, steigt auf der Sportanlage der Lüneburger SV das letzte Heimspiel der Lüneburg Razorbacks in der regulären Saison. Vor heimischer Kulisse treten die Schwarzenbek Wolves um 15.00 Uhr an. Es ist kein unbekanntes Team. Im vergangenen Jahr spielten beide Mannschaften gemeinsam noch eine Liga tiefer. Und man trennte sich jeweils mit einem Sieg und einer Niederlage von den Wolves. Die Schwarzenbeker sind unglücklich in die Saison gestartet, haben drei knappe Niederlagen bereits zu verbuchen. In der Vorwoche waren sie Gast beim Titelanwärter Rendsburg Knights und haben sich mit einer knappen 0:13-Niederlage wieder auf den Heimweg gemacht. "Wir gehen von einem schweren Spiel auf Augenhöhe aus", so Defensive Coordinater Johannes Feddern, "die drei Niederlagen der Wolves dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie wie im Vorjahr ein sehr starker Gegner sein werden."

"Durch den frühen Beginn der Sommerferien in Niedersachsen und der dringend benötigten Regeneration für den Sportplatz, haben wir alle Heimspiele vor den Ferienbeginn gelegt", macht Trainer Mark Düffert deutlich. "Ob es im September zu weiteren, nämlich PlayOff-Spielen kommt, können wir jetzt noch nicht absehen" und er ergänzt: "Wir schauen nur von Spiel zu Spiel, und bislang geht trotz der guten Ergebnisse jedes Spiel noch gegen den Abstieg."

Der Eintritt am Sonntag ist wie immer frei.