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Razorbacks: Alles oder Nichts

Letztes Heimspiel: Oberliga oder Platz drei
Von Mark Düffert

Lüneburg. Die Lüneburg Razorbacks (American Football-Team der Lüneburger SV) startete mit einem fulminanten 28:3-Auswärtssieg bei den Hamburg Huskies II im April, jetzt müssen die Wildschweine von der Ilmenau in ihrem letzten Heimspiel gegen den amtierenden Tabellenführer Hamburg Huskies II zeigen, ob sie die "Schlittenhunde" klar und deutlich wieder in die Schranken weisen. Alles oder Nichts. Das kann nur das Motto der Razorbacks sein. Mit einem Sieg am finalen Spieltag der Verbandsliga Nord am heutigen Sonntag, 6. Oktober, um 15.00 Uhr auf der Sportanlage der LSV (Schützenstr. 31) wollen sich die Gastgeber noch an die Tabellenspitze setzen.
Die Tabellensituation ist verzwickt und doch so einfach. Gewinnt man gegen die Hanseaten, dann übernimmt man die Tabellenführung (28:3-Hinspielsieg, direkter Vergleich zählt), geht die Partie in die Hose oder spielt Unentschieden, so sind die Salzstädter auf Platz drei. Den direkten Vergleich (bei einem Sieg gegen Hamburg Huskies II) haben die Razorbacks gegen die Schwarzenbek Wolves insofern für sich entschieden, da das 28:26 auswärts durch die in Schwarzenbek mehr erzielten Punkte etwas mehr in die Waagschale geworfen wird, als der 9:7-Gewinn der Wölfe in Lüneburg. "Keine Rechnerei, nur ein Sieg zählt", keine andere Vorgabe kann Headcoach Johannes Feddern machen, der als Defense Coordinator zu Recht auf eine Saison mit der "besten Defense der Liga" bislang zurückblicken kann.
"Wir müssen mit der Offense aggressiv auftreten und schnell punkten", gibt Offensive Coordinator Mark Düffert die Marschrichtung vor "und uns nicht nur auf unsere gute Defense verlassen." Den Razorbacks ist bekannt, dass nach Beendigung der U 19-Saison die Huskies II sich unter Umständen personell besser aufstellen können als im Hinspiel, aber es wird kein Grund für Ausreden geben. Wer Meister werden will, muss eben dieses finale Spiel gewinnen - und die Wildschweine sind heiß und wollen Meister werden. Und bissig sind sie obendrein. Das wird garantiert ein spannendes Spiel.



Die "Abwehrschlacht von Hagen-Kaltenmoor"

Von Jens Burmester und Mark Düffert

Lüneburg. Nicht nur die nachgestellte Göhrdeschlacht um Kaiser Napoleon I. vor 206 Jahren zog die Massen an, auch die "Abwehrschlacht von Hagen-Kaltenmoor" durch die Lüneburg Razorbacks (American Football-Team der LSV) fand bei den Besuchern auf dem Sportareal der Lüneburger SV in den Stadtteilen Hagen und Kaltenmoor enormen Zuspruch (beide Events am 22. September 2019). Die wochenlange souveräne Tabellenführung der Gastgeber von der Ilmenau in der Verbandsliga Nord ist nach acht Siegen und jetzt drei Niederlagen beendet. Mit 7:9 kamen die Hausherrn im vorletzten Heimspiel gegen die Schwarzenbek Wolves unter die Räder, waren sie doch im Hinspiel bei den Wölfen mit 28:26 erfolgreich.

Beide Mannschaften lauerten während der Partie nur darauf, wer wohl den ersten Fehler macht, und so kam es dann auch zu dieser Abwehrschlacht bei herrlichem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel, die aber fair geführt wurde. Die Partie war hart umkämpft, erneut mit einer Verletzungsunterbrechung. So wunderte es dann auch niemanden, dass die Wildschweine auf dem Spielfeld ungewohnt nervös agierten, es schlichen sich viele kleine Fehler ein, die letztendlich den Ausschlag für den Misserfolg gaben.

Die gut aufgelegte Defense schaffte es einen langen Pass vom Schwarzenbeker Quarterback an der Razorbacks 2-Yard-Linie abzufangen. Beim zweiten Laufspielzug der Wildschweine wurde der Running Back Jan Müler in der Razorback-Endzone zu Fall gebracht und somit erhielten die Gäste die ersten beiden Punkte. Das war auch der Halbzeitstand. In der Teepause wurden in der Offense diverse personelle Veränderungen durchgeführt. Die Lüneburger kamen auch mit dem KickOff-Return ins Spiel und schon der erste Angriff in der zweiten Halbzeit sollte die Führung bringen. Doch der 60-Yards-Touchdown-Lauf von Alex Schale wurde aufgrund eines Holdings zurecht zurückgepfiffen.

Der Drive brachte dann keine Punkte, aber die Wölfe schlugen wieder zu und gingen noch im dritten Quarter mit 9:0 in Führung. Aber die Offensive rund um Quarterback Andrew Wakeman sah ihre Chance. Mit einem variablen Pass und Laufspiel sowie einem Big Play durch Alex Schale wurde der Anschluss zum 7:9 erzielt (PAT Ernst-Otto Rieck). Danach schafften aber beide Mannschaften nicht ihr Punktekonto zu erhöhen. Ein erfolgversprechender Drive der Lüneburger im vierten Quarter wurde durch einen Snap Fumble in Höhe der Schwarzenbeker 35-Yard-Linie vier Minuten vor Ende der Partie gestoppt. Während die Wölfe die Spielzeit herunterspielen wollten, gelang der Defense noch 53 Sekunden vor Schluss ein Ballbesitz. Aber der Versuch auf "Alles oder Nichts" schlug leider für die Razorbacks fehl, so dass das Team die dritte Niederlage einstecken musste.

Razorback-Punkte: Alex Schale (6) und Ernst-Otto Rieck (1)

 

 

 

Vor schwerem Auswärtsspiel

Von Mark Düffert

Hamburg / Lüneburg. Das Team der Lüneburg Razorbacks (American Football-Mannschaft der Lüneburger SV) steht am Sonntag, 8. September, vor einem schweren Auswärtsspiel. Um 15 Uhr sind die Wildschweine aus der Ilmenaustadt bei der zweiten Vertretung der Hamburg Blue Devils zu Gast (Sportanlage Hemmingstedter Weg 140). Das Hinspiel haben die Lüneburger noch mit 53:8 gewonnen und konnten in allen Einheiten dominieren. Aktuell hat der Spitzenreiter der Verbandsliga Nord noch drei ausstehende Partien zu bewältigen. "Alle drei Spiele müssen wir gewinnen, dürfen aber die Gastgeber nicht unterschätzen", betont Offense Coordinator Mark Düffert. Die Razorbacks haben mit zwei neuen Ausfällen auf Schlüsselpositionen zu kämpfen und müssen schauen, wie diese kompensiert werden können.

Die Blue Devils stehen in der Tabellenmitte mit vier Siegen und vier Niederlagen und sollten mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Die Lüneburger Wildschweine wollen weiterhin an die Meisterschaft glauben, die aber mit Sicherheit im letzten Spiel am 6. Oktober vor heimischem Publikum gegen die Hamburg Huskies II entschieden wird.

Es ist noch nicht aller Tage Abend

Von Jens Burmester und Mark Düffert

Hamburg / Lüneburg. Die Bilanz nach zehn von insgesamt 12 Begegnungen in der Verbandsliga Nord ist mehr als erfreulich, dennoch wurmt es das Trainer-Team um Offense Coordinator Mark Düffert und Defense Coordinater Johannes Feddern gewaltig: Die zweite Niederlage der Lüneburg Razorbacks (American Football-Mannschaft Lüneburger SV). Während die Wildschweine von der Ilmenau im Hinspiel gegen die Hamburg Blue Devils II mit einem deutlichen 53:8-Sieg vom Platz gingen, mussten sie jetzt gegen die Gastgeber auf der Sportanlage am Hemmingstedter Weg in Hamburg eine 28:21-Schlappe einstecken (8. September 2019). Gleich im zweiten Saisonspiel kam es schon bei der zweiten Garnitur der Lübeck Cougars zum ersten "Schiffbruch" mit 14:3.

Dennoch war das Spiel in der Messestadt Hamburg kein Waterloo oder Debakel. Immerhin mussten die Lüneburg Razorbacks mit zwei Ausfällen auf Schlüsselpositionen kämpfen. Die Lücken zu schließen waren vom Spielverlauf her nicht ohne. Wie gewohnt dominierten bei den Gästen Kampfgeist, Fairness, Sportlichkeit und Einsatzwillen. Diese vier Vokabeln hatten alle Akteure in ihren Köpfen eingebrannt.

Die Gastgeber haben sich sehr gut auf die Partie vorbereitet, und der Stachel der Enttäuschung nach 8:53-Niederlage bei den Razorbacks saß sehr tief. Die Offense der Razorbacks kam nicht in Gang und die Verteidigung konnte nicht die Kohlen aus dem Feuer holen.

Das vorletzte Heimspiel steht heute, Sonntag, 22. September, an. Denn auch diese Partie gegen die Schwarzenbek Wolves wird ein hartes Stück Arbeit. Am letzten August-Sonntag gab es bei den Wölfen aus Schleswig-Holstein einen denkbar knappen 28:26-Erfolg. Diesen Triumph möchten die Lüneburger vor heimischem Publikum um 15.00 Uhr auf der Sportanlage der Lüneburger SV (Schützenstr. 31) wiederholen. Die Wildschweine haben es wie gesagt in den letzten beiden Heimspielen selbst in der Hand, die Tabellenführung zu verteidigen, um dann den Aufstieg in die Oberliga unter Dach und Fach zu bringen.

Coaches trotz Sieg sprachlos

Von Jens Burmester

Lüneburg. Nach der 3:14-Klatsche der Lüneburg Razorbacks (Lüneburger SV) gegen die zweite Auswahl der Lübeck Cougars Ende April 2019, gelang der Mannschaft um das Trainer-Team Mark Düffert (Offense Coordinator) und Johannes Feddern (Defense Coordinator) die Revanche, wenn auch denkbar knapp. In einem hartumkämpften 14:13-Sieg zeigten die Wildschweine von der Ilmenau bei Schietwetter auf dem Vereinsgelände der Lüneburger SV immerhin eine solide Leistung (18. August 2019). Die Zuschauer von der Trave und der LSV waren dennoch von der spannenden Partie begeistert.

Beide Teams hatten eben wetterbedingt oftmals die Bodenhaftung verloren, so dass die Spielzüge nicht immer so gelangen wie es sich die Trainer vorstellten. In einer sehr ausgeglichenen Begegnung, insbesondere im letzten Viertel, schenkten sich sowohl die Gastgeber als auch die Gäste keinen Zentimenter auf dem Spielfeld und sorgten für einen fairen Spielverlauf.

Sprachlos, nahezu fassungslos standen die Coaches und Spieler nach dem Abpfiff im Abschluss Huddle zusammen, realisierten oder gar erahnten, woran es lag, dass das Spiel in der zweiten Halbzeit noch aus der Hand gegeben wurde. "In der Halbzeit waren wir noch sicher, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben, wenngleich auch dort schon nicht alles so lief, wie wir es uns vorstellten", so Offense Coordinator Mark Düffert und ergänzt: "Was in der zweiten Halbzeit dann los war, können wir uns nicht erklären." Im Angriff funktionierte dann nicht mehr so viel. Vier Fumbles nach der Teepause unterbrachen immer gerade dann den Spielfluss, wenn es den Augenschein hatte, jetzt läuft es wieder. So kamen die Lübeck Cougars II im finalen Quarter noch zweimal in die Endzone der Hausherrn. Nach dem zweiten Touchdown entschied sich der Headoach der Gäste für eine zwei Point Conversion, klar wolle man dem Tabellenführer nicht nur ein Unentschieden abringen, sondern den Sieg mit nach Lübeck nehmen. Die zwei Punkte konnten dann abgewehrt werden und die Razorbacks die "Uhr herunterspielen", um den Sieg nicht mehr zu gefährden.

Bereits um 10.30 Uhr traf die Mannschaft aus der Marzipanstadt Lübeck am Vereinsgelände ein. Der Wettergott hatte kein großes Einsehen mit beiden Teams, ließ aber gottlob die Dauerregenschleuse geschlossen, so dass zwar die Regenschirme aufgespannt sein mussten, aber die heftige Dusche von oben ausblieb und somit das Spiel reibungslos über die Bühne gehen konnte.

Souverän führen die Lüneburg Razorbacks mit 14:2 (168:68 Scores) die Tabelle in der Verbandsliga Nord an. Der Verfolger Schwarzenbek Wolves kassierte überraschend bei den Hamburg Huskies II eine 21:28-Niederlage. Die Schleswig-Holsteiner bleiben zwar Zweiter, der Showdown an der Tabellenspitze zwischen den Lüneburg Razorbacks und Schwarzenbek Wolves erfolgt am Sonntag, 25. August, um 15.00 Uhr in Schwarzenbek (Schützenallee). Ein Sieg der Salzstädter würde eine komfortable Ausgangssituation für die dann noch verbleibenden drei Spieltage darstellen.