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Daten und Zahlen (Abteilung Senioren-Freizeit)

  • Gründungsjahr: 1983
  • Gründer: Fritz Siebers (59); † 15. Februar 2011
  • Rückzug als Spartenleiter: 12. Dezember 2007
  • Nachfolger (seit 12. Dezember 2007): Marlies Gienke, Fritz Juschkus, Manfred Schwenk (Organisations-Team)
  • Mitglieder: 26 (die Mitglieder der Senioren-Gymnastik [15] gehören auch zur Senioren-Freizeit: 41 Mitglieder) (Stand: 24. Januar 2018)
  • Förderung der Kameradschaft; Geselligkeit
  • gemeinsame Veranstaltungen (z. B. Mehr-Tages-Reise, diverse Ausflüge, Sommerfest, Grünkohl-Essen, Kaffeekränzchen, Weihnachtsfeier usw.)

Ein Festival der Genüsse

42 "Oldies" auf Entdeckungstour in Hohenlockstedt

Von Jens Burmester

Hohenlockstedt / Lüneburg. "Käse, Fisch, Kartoffel", auf diese Kurzformel konnten 42 Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV ihre erste Tagesfahrt in diesem Jahr bringen (11. April 2018). Das Ziel: Die etwa 6.200 Einwohner zählende Gemeinde Hohenlockstedt im Kreis Steinburg, an der B 206 zwischen Itzehoe und Kellinghusen (Schleswig-Holstein) gelegen. Da in dem malerisch und beschaulichen Ort ganzjährig kühlgemäßigtes Klima herrscht, war das Festival der Genüsse im wahrsten Sinne des Wortes eine "Zitterpartie". Teilweise eisiger Wind wehte den LSV-Touristen um die Nase, und der eine oder andere fror. Das war nicht gerade berauschend. Die zu besuchenden drei Betriebe sorgten für reichlich Annehmlichkeiten, so dass die "Eiseskälte" schnell vergessen war.

Doch der Reihe nach: Wie gewohnt erfolgte der Startschuss vom Vereinsheim an der Schützenstraße 31. Ein nagelneuer Reisebus der Firma Seiffert aus Deutsch Evern in der Signalfarbe Rot fuhr vor. Cheffahrer Klaus Witte, der seit Jahren zusammen mit seiner Ehefrau Annegret die Oldies sowohl bei Tagesfahrten als auch der Fünftagetour chauffiert, steuerte von Lüneburg aus sein schmuckes Reisegefährt sicher und souverän in das etwa 130 Kilometer entfernte Hohenlockstedt. Zunächst ging es auf die Ostumgehung die in die A 39 mündete gen A 7, durch den rund 3,3 Kilometer langen Elbtunnel und die A 23. Einige Baustellen und gelegentliche Stop-and-go waren unumgänglich. Doch die Fahrt verlief danach recht zügig, so dass Klaus Witte kurz darauf die Abfahrt Itzehoe-Süd nahm, problemlos durch die Kreisstadt Itzehoe fuhr und gegen 9.55 Uhr die Ortstafel von Hohenlockstedt erreichte.

Erste Station der Genuss-Tour: Der Meierhof Möllgaard. Inhaberin Kirsten Möllgaard erwartete die Lüneburger und lotste sie in ihre Käsediele. Nachdem alle Platz genommen haben, hielt Mitarbeiterin Annemarie Rohde einen spannenden und interessanten Vortrag über die Käseproduktion und die einzelnen Arbeitsschritte in der Küchenkäserei. Auch praktische Vorführungen über die Gewinnung von Käse fanden Interesse. Alle lauschten gespannt, stellten Fragen und wurden von der Chefin mit verschiedenen Käsesorten verköstigt. Dazu gab es gekühlte Getränke und duftenden Kaffee. Einige der Oldies deckten sich abschließend mit Käse ein. Da Hohenlockstedt an der 500 Kilometer langen "Käsestraße Schleswig-Holsteins" liegt, verbindet sie seit 20 Jahren verschiedene heimische Käsemanufakturen.

Dann ging´s weiter zum zweiten Kleinunternehmen, der nur knapp zwei Kilometer entfernt vom Meierhof liegt: Die Fischzucht Knutzen. Ursula und Jürgen Knutzen führen die traditionelle Karpfenteichwirtschaft bereits in dritter Generation als Familienbetrieb. In einem landschaftlich schönen, idyllischen Gebiet vor den Toren Hohenlockstedts laden 30 Naturteiche zum Spazierengehen und Entspannen ein. Ursula Knutzen gab den Senioren einen Einblick hinter die Kulissen des Betriebes. Trotz der heftigen Kühle wanderten einige auf dem ländlichen Areal, andere versuchten sich bei Glühwein im Hofladen aufzuwärmen, während nebenan die Handwerker das schmucke, neue Betriebsgebäude errichteten. Bevor es weiter ging, konnten sich die "Heide-Touristen" mit leckeren Fischbrötchen, belegt mit Forelle", stärken. Diese fanden selbstverständlich reißenden Absatz, das Geschäft "boomte".

Kurz nach 13.30 Uhr fuhren wir dann zu "Bernd´s Kartoffelhof". Bettina und Bernd Senne hatten alles vorbereitet. Zunächst hielt der Hausherr einen Vortrag zum Thema "Die Zitrone des Nordens - Kartoffeln vom Acker bis zum Teller", plauderte kleine "Familiengeschichten" aus und gab einen Überblick über die Geschichte des Betriebes. Auf dem Speisenplan: Zwei verschiedene Kartoffelsorten, dazu Butter und gekühlte Getränke. Das Ehepaar schwört auf die hofeigene Anbauweise, Bio ist ein Fremdwort der Familie Senne. Denn dieser Kartoffelhof liegt in einem der größten Anbaugebiete des nördlichsten deutschen Bundeslandes. Und im Hofladen werden eben regionale Produkte angeboten und verkauft.

Wie schnelle doch die Zeit verging. Gegen 16.15 Uhr hieß es: Tschüs, Hohenlockstedt - Ankunft am Vereinsheim der LSV: 17.55 Uhr. Ein ereignisreicher Tag endete für die 42 Senioren mit zahlreichen Eindrücken, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Doch eines ist gewiss: Alle hatten sehr viel Spaß und Freude, der Hunger war gestillt, die Kameradschaft wurde bestens gefördert, und nun freut man sich auf das nächste Event in fünf Wochen: Das leckere Spanferkel-Essen am 16. Mai.

Unterhaltsames Programm

Mittwoch, 16. Mai 2018 Kulinarisches "Spanferkel satt" 17.00 Uhr | Vereinsheim (Versammlungsraum)
18. bis 22. Juni 2018 Fünftagefahrt in den Spessart Abfahrt: 8.00 Uhr | Vereinsheim
Mittwoch, 18. Juli 2018 Tagesausflug in die Marsch- und Vierlande (Eine Rundumwieserin zeigt ihre Heimat) Abfahrt: 10.00 Uhr | Vereinsheim
Mittwoch, 15. August 2018 Sommerfest (mit Spielen) 15.00 Uhr | im und am Vereinsheim
Mittwoch, 12. September 2018 Tagesausflug nach Fehmarn und Heiligenhafen (Inselentdecken und flanieren) Abfahrt: 7.30 Uhr | Vereinsheim
Mittwoch, 10. Oktober 2018 Kaffeeklatsch 15.00 Uhr | Vereinsheim (Versammlungsraum)
Mittwoch, 7. November 2018 Grünkohl-Essen 17.00 Uhr | Vereinsheim (Versammlungsraum)
Mittwoch, 5. Dezember 2018 Weihnachtsfeier (mit großer Tombola) 15.00 Uhr | Vereinsheim (Versammlungsraum)

Freundschaften knüpfen

Die Senioren-Freizeit-Abteilung ist eine prima Truppe, die in unserem Verein nicht mehr wegzudenken ist. Nun möchten die "Oldies" weitere neue Freundschaften knüpfen. Wer hat Interesse, sich der "Familie" anzuschließen ?

  • Kontakt: Fritz Juschkus, Tel. 0 41 31 / 24 58 41

Geselligkeit und Freizeitgestaltung

Neue Mitglieder in einer "fröhlichen Familie" gesucht

Von Jens Burmester

35 Jahre ist es her, seit der damalige 1. Vorsitzende der Lüneburger SV Fritz Siebers zusammen mit Elisabeth Gronwold die Senioren-Freizeit-Abteilung ins Leben rief. Das war 1983. "Geselligkeit und Freizeitgestaltung" waren ein Motto, dass zur Gründung führte.

Ein Blick zurück: 1973 gründete Fritz Siebers, der liebevoll mit "Fips" angesprochen wurde, mit Elisabeth Gronwold die Frauen-Gymnastik-Abteilung. Diese Sparte wuchs rasch. Seinerzeit trafen sich die Frauen regelmäßig zur Turnstunde. Das Gemeinwohl wurde gestärkt und Kontakte zu den einzelnen Damen weiter geknüpft. Das Miteinander stand obenan, schließlich waren Gemütlichkeit und Geselligkeit Trumpf. Und eben aus dieser Geselligkeit heraus entstand 1983 die Senioren-Freizeit-Abteilung. Das genaue Datum der Gründung ist nicht mehr zurückzuverfolgen, denn ein Blitzschlag am 12. Juni 1979 vernichtete das Vereinsheim an den Sülzwiesen, so dass wertvolle Aufzeichnungen für die Vereinschronik für immer verloren gingen.

"Als moderner Sportverein haben wir erkannt, dass sich das Angebot der Senioren-Freizeit nicht nur auf die wöchentliche Turnstunde beschränken darf. Senioren brauchen mehr. Aber dazu gehört, dass sie selbst aktiv an der Freizeitgestaltung mitarbeiten", so Fritz Siebers seinerzeit.

Durchschnittlich 30 bis 40 Mitglieder kamen anfangs zu den Veranstaltungen wie Matjes-Essen, Kaffeenachmittage, Diavorträge, Skatabende, Grillparties, Kegelabende, Grünkohl-Essen oder Weihnachtsfeiern. Auch im Reisen sind die Senioren damals wie heute wahre Deutschlandkenner. Viele interessante Fahrten innerhalb unseres Heimatlandes wurden durchgeführt.

Rappelvoll war der Versammlungsraum anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Senioren-Freizeit-Abteilung am 16. Juli 2008. 75 "Oldies" waren in prima Feierlaune und schwelgten in Erinnerungen. Mit dabei als Gäste Oberbürgermeister und Vereinsmitglied Ulrich Mädge und die Ratsvorsitzende im Lüneburger Stadtrat und Vertreterin des Oberbürgermeisters Renate Thielbörger.

Das Stadtoberhaupt würdigte in seiner Laudatio die Mitglieder: "So eine Gemeinschaft ist toll. Gemeinschaft ist wichtiger denn je. Alle Vereine, die eine solche Struktur haben, brauchen wir." Auch heute noch. Gleichzeitig machte Ulrich Mädge deutlich, dass 25 Jahre angesichts der Stadtgeschichte sehr wenig sei, aber ein Vierteljahrhundert für den Verein sehr viel.

Applaus erntete Fritz "Fips" Siebers von den Jubilaren für sein nimmermüdes Engagement als "Kapitän" dieser Sparte bis zu seinem Abschied am 12. Dezember 2007. Er war auch der "Motor" der Abteilung, stets aufopferungsvoll unterstützt von der Mitgründerin Elisabeth Gronwold, seiner Frau Anneliese sowie Margret und Gustav Bleich.

Nach dem Rückzug aus der Leitung der Abteilung, wird diese von einem agilen, engagierten und mit viel Einsatz geprägten Organisations-Team um Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk liebevoll geführt. Nach jetzt inzwischen neun Jahren (2007 bis 2016) in der das Organisations-Team, kurz "Orga-Team" genannt, tätig ist, darf es weiterhin stolz auf seine LSV-Senioren sein.

 

Wie in jedem anderen Verein, so gibt es auch in der Senioren-Freizeit-Abteilung "Nachwuchssorgen". Das "Orga-Team" würde sich freuen, ältere kontaktfreudige neue Mitmenschen in der Sparte begrüßen zu dürfen, die sich an der Freizeitgestaltung dieser mobilen Truppe beteiligen. Gemütlichkeit und Geselligkeit sind dabei Trumpf.

Wer jetzt neuen "Anschluss" in dieser "fröhlichen Familie" sucht, nimmt bitte Kontakt mit Fritz Juschkus, Tel. 0 41 31 / 24 58 41 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! auf.