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Bei Sportunfällen ist in jedem Fall Kontakt mit der Sozialwartin unseres Vereins aufzunehmen.

Sozialwartin: Petra Weise, mobil: 0152/09826287

Der Ehrenrat

Für Disziplinarmaßnahmen und Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern ist im Verein der Ehrenrat zuständig (siehe Link "Vereinssatzung").

Diesem Gremium gehören seit 27. April 2018 an: Manfred Schestak, Rüdiger Burghardt, Steaven Jenner, Hüsamettin Sönmez

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"Bürgerschaftliches Engagement kennt kein Alter"

Von Jens Burmester

Lüneburg. Um 19.23 Uhr war es soweit. Wir schreiben Donnerstag, 14. Dezember 2017. Am "Tag des Ehrenamtes", der seit nunmehr 20 Jahren von der Hansestadt Lüneburg organisiert und durchgeführt wird, schlug die Stunde für Manfred Schwenk von der Senioren-Freizeit-Abteilung der Lüneburger SV. Bürgermeister Eduard Kolle rief seinen Namen auf, der 74-Jährige ging im festlich geschmückten Lüneburger Glockenhaus Richtung Rednerpult und nahm rechts von Kolle Aufstellung. In einer kleinen Laudatio würdigte das Gemeindeoberhaupt das Wirken von Schwenk.

104 Jahre hat die Lüneburger SV nun schon auf "dem Buckel". Eine stolze Zahl. Viele Mitglieder und Verantwortliche, die maßgeblich am Aufbau des Vereins beteiligt waren, finden sich in der Ahnengalerie wieder. Umso erfreulicher ist, dass es nach den Neugründungen von FSL (Freie Sportvereinigung Lüneburg) 1945 und HSV (Hagener Sportverein) 1949 noch ein Mitglied gibt, dass in den 1950er-Jahren dem HSV beitrat: Eben Manfred Schwenk. Er ist ein Vereinskamerad, der sich nicht gerne in den Vordergrund drängt, sondern im Hintergrund bleibt und wenn nötig von dort agiert. Am 28. April 1943 in Oldershausen (Samtgemeinde Elbmarsch) geboren, fand er schnell den Weg zum Fußball und dem HSV. Manfred Schwenk erlebte als 28-Jähriger die Gründung der Lüneburger SV aus der Fusion FSL und HSV am 17. Juni 1971 mit.

Von nun an ist der sympathische, bescheidene und freundliche Sportkamerad ein LSVer. Ein Jahr zuvor kickte er noch in der ersten Fußball-Herrenmannschaft des Hagener SV unter dem damaligen Trainer Hans-Burkhard Stolle und spielte zudem 1984 im Altherren-Team der LSV.

Als 1983 die Senioren-Freizeit-Abteilung von dem früheren Vereinsvorsitzenden Fritz Siebers ins Leben gerufen wurde, nahm Manfred Schwenk Kontakt zu dieser Sparte auf. Ein Zeitsprung: Am 12. Dezember 2007 als Fritz Siebers zusammen mit Margret und Gustav Bleich zurücktrat, legte die Vereinsführung die Verantwortung für die Senioren-Freizeit-Sparte in jüngere Hände: Marlies Gienke, Fritz Juschkus und Manfred Schwenk. Bis heute ist der 74-Jährige eine tragende Säule dieser Abteilung. Stets hilfsbereit, voller Tatendrang und mit viel Engagement wirkt er seit dieser Zeit in der "Oldie-Familie", ebenso seine Frau Monika. Manfred Schwenk ist auch ein großer Gönner dieses Vereins.

Und die Lüneburger SV kann stolz sein, ein solch verdientes Mitglied zu haben. Der Vorstand als auch die Senioren-Freizeit-Abteilung sagen: Danke, Manfred ! Weiter so, und bleib uns noch lange erhalten.

Vor Beginn des Ehrungsreigens begrüßte Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge alle 58 Bürgerinnen und Bürger, stellvertretend für rund 78.000 Einwohner Lüneburgs, die sich ehrenamtlich in den Dienst der Gemeinschaft stellen. "Bürgerschaftliches Engagement kennt kein Alter", betonte Mädge und lobte das uneigennützige Wirken aller zu Ehrenden. Gleichzeitig machte Ulrich Mädge deutlich, dass nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung jeder zweite Bundesbürger ehrenamtlich aktiv ist. Und der achte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland Johannes Rau stellte zu Lebzeiten fest: "Eine Gesellschaft lebt von Treue und gegenseitigen Verpflichtungen, von Solidarität, von Engagement und Hingabe. Das taucht in keiner Effizienzrechnung auf, aber davon geht der Wärmestrom aus, von dem wir leben."

Ein verdientes Vereinsmitglied

Von Jens Burmester

Lüneburg. "Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen". Dieses Zitat des römischen Redners und Schriftstellers Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.) nahm Lüneburgs dienstältester Oberbürgermeister Ulrich Mädge zum Anlass, am "Tag des Ehrenamtes" (5. Dezember 2016) 64 Bürger stellvertretend für tausend Lüneburger Ehrenamtliche für ihr Engagement zu danken. Der Rathaus-Chef brachte es im festlich geschmückten Glockenhaus auf den Punkt: "Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft". Die Geehrten verschenken ihre freie Zeit, in dem sie sich kostenlos einbringen. Nicht zu vergessen, dass sie durch das bürgerschaftliche Engagement auch Veränderungen zum Positiven bewirken.

Einer von ihnen ist das langjährige LSV-Vereinsmitglied Frank Perschke, der jetzt von Stadtoberhaupt Ulrich Mädge mit einer Urkunde für seinen nimmersatten Einsatz in dem derzeit drittgrößten Stadtverein ausgezeichnet wurde.

In der heutigen Zeit sind Gönner in Vereinen rar geworden. Und so muß man schon Ausschau halten, welches Mitglied sich im Klub noch engagiert. Denn das Ehrenamt verwaist zunehmend, weil Beruf, Privates und die Vereinsmitgliedschaft oftmals nicht mehr in Einklang zu bringen sind. Die Folge: Rückläufige Mitgliederzahlen.

Umso erfreulicher, wenn es dann noch einige wenige Aktive gibt, die das Ehrenamt mit Freude ausüben. So auch der 51-jährige Frank Perschke. In der hiesigen Fußballszene - auch wenn er nicht mehr aktiv spielt - ein bekanntes Gesicht. Seit 1979 gehört er der Lüneburger SV an. Das runde Leder faszinierte ihn schon immer, und so begann er in der C-Jugend und kickte später dann bei den B- und A-Junioren.

Vom 4. November 2012 bis 29. Januar 2015 war er als Abteilungsleiter und Fußballobmann in der LSV tätig und wirkte auch in der Vorstandsarbeit mit. Als 2. Vorsitzender führte er den Verein vom 17. März 2006 bis 14. März 2008, vom 24. April 2009 bis 12. März 2010 zunächst kommissarisch und dann vom 12. März 2010 bis 20. April 2012 offiziell. In diesen Zeiten brachte er unter anderem nach der gescheiterten "Ehe" zwischen der LSV und dem Lüneburger SK die Fußballabteilung wieder in die richtige Spur. Seine Bandenwerbung neben dem A-Platz symbolisiert auch sein Engagement im Verein. Finanziell stattete er die Mannschaft mit Trikots aus.



Ein besonderes Highlight als ehrenamtliches Vereinsmitglied war der 29. Juni 2013. Anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums sorgte Frank Perschke als einer der Geschäftsführer von pmk-Pflegedienst in Lüneburg und Sponsor zusammen mit Martin Junk als Trainer der 1. Fußballherren für einen sportlichen Leckerbissen. Das Duo schaffte es, dass der damalige Drittligist VfL Osnabrück seine Visitenkarte bei der LSV abgab. Der lila-weiße Kultklub aus Niedersachsens viertgrößter Stadt verpasste 2013 nur knapp den Aufstieg in die zweite Liga. Dieser Tag blieb für Frank Perschke noch lange in Erinnerung. Das Ergebnis war nebensächlich. Mit den Profis auf Tuchfühlung zu gehen, hatte eine besondere Note.

Doch dann wechselte er den rund 500 Gramm schweren Fußball gegen einen etwa zwei Gramm leichten Zelluloidball. Frank Perschke trat am 2. August 2009 der Tischtennis-Abteilung bei. Das Tischtennisspielen erlernte der gebürtige Lüneburger beim MTV Treubund Lüneburg. Nachdem er sich aus der Fußballsparte allmählich zurückzog, fasste Frank Perschke den Entschluss, endgültig sich nur der Tischtennis-Sparte zu widmen. Heute spielt er in der 1. Herrenmannschaft (2. Bezirksklasse Lüneburg). Und da der Umgang mit dem kleinen weißen Ball sehr viel Spaß bereitet, wird er alle fünf Mannschaften als pmk-Geschäftsführer mit neuen Trikots und Trainingsanzügen ausstatten. Ein großzügiger Gönner, der seines Gleichen sucht.

Die Lüneburger SV kann stolz sein, ein solch verdientes Mitglied in ihren Reihen zu haben. Der Vorstand sagt: Danke, Frank !

Herzlicher Dank vom Rathaus-Chef

"Tag des Ehrenamtes 2009": Jens Burmester erhält Urkunde

Lüneburg. Mit einer Urkunde für sein ehrenamtliches Engagement wurde das langjährige LSV-Vorstandsmitglied Jens Burmester am "Tag des Ehrenamtes" (4. Dezember 2009) zusammen mit weiteren 65 Bürgern im Fürstensaal des Rathauses der Hansestadt Lüneburg von Oberbürgermeister Ulrich Mädge ausgezeichnet. In seiner Laudatio skizzierte der Rathaus-Chef die vielfältigen Aufgaben des 50-jährigen, der seit dem 1. August 1976 dem heute knapp 200 Mitglieder zählenden Klub angehört: Burmester ist seit 23. März 1990 Pressewart, als Schriftführer fungiert er seit 29. April 1994, zudem ist er seit 11. Mai 2000 Tischtennis-Abteilungsleiter, seit 15. März 2002 Sozialwart und seit 1. September 2008 Integrationsbeauftragter für die beiden Abteilungen Aerobic & Tanzen sowie Ringen.

Darüber hinaus war er zur Zeiten als noch bei der LSV gekickt wurde Stadionsprecher bei allen Heimspielen von 2001 bis zur Auflösung der Fußballsparte am 30. Juni 2008. Zudem erstellte der Geehrte 2009 für den Klub eine neue Homepage, die am 30. Juli online ging.

Während seiner aktiven Zeit spielte Jens Burmester von Beginn an in der Tischtennis-Sparte und nahm am Punktspielbetrieb des Tischtennis-Kreis-Verbandes teil, und zwar bis zu seinem letzten Spiel am 11. März 2005. Danach mußte er aus gesundheitlichen Gründen den Tischtennis-Schläger an den Nagel hängen.

Mädge würdigte stellvertretend für tausende Lüneburger Ehrenamtliche die 66 Bürger mit den Worten: "Ehrenamtliches Engagement ist keine Frage des Alters. Ich finde es großartig, was Sie alles Gutes und Hilfreiches tun." Zudem wurden vier Lüneburg-Medaillen vergeben.

maedge jens ehrung 2009

geehrte mit jens 2009