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Ein verdientes Vereinsmitglied

Von Jens Burmester

Lüneburg. "Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen". Dieses Zitat des römischen Redners und Schriftstellers Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.) nahm Lüneburgs dienstältester Oberbürgermeister Ulrich Mädge zum Anlass, am "Tag des Ehrenamtes" (5. Dezember 2016) 64 Bürger stellvertretend für tausend Lüneburger Ehrenamtliche für ihr Engagement zu danken. Der Rathaus-Chef brachte es im festlich geschmückten Glockenhaus auf den Punkt: "Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft". Die Geehrten verschenken ihre freie Zeit, in dem sie sich kostenlos einbringen. Nicht zu vergessen, dass sie durch das bürgerschaftliche Engagement auch Veränderungen zum Positiven bewirken.

Einer von ihnen ist das langjährige LSV-Vereinsmitglied Frank Perschke, der jetzt von Stadtoberhaupt Ulrich Mädge mit einer Urkunde für seinen nimmersatten Einsatz in dem derzeit drittgrößten Stadtverein ausgezeichnet wurde.

In der heutigen Zeit sind Gönner in Vereinen rar geworden. Und so muß man schon Ausschau halten, welches Mitglied sich im Klub noch engagiert. Denn das Ehrenamt verwaist zunehmend, weil Beruf, Privates und die Vereinsmitgliedschaft oftmals nicht mehr in Einklang zu bringen sind. Die Folge: Rückläufige Mitgliederzahlen.

Umso erfreulicher, wenn es dann noch einige wenige Aktive gibt, die das Ehrenamt mit Freude ausüben. So auch der 51-jährige Frank Perschke. In der hiesigen Fußballszene - auch wenn er nicht mehr aktiv spielt - ein bekanntes Gesicht. Seit 1979 gehört er der Lüneburger SV an. Das runde Leder faszinierte ihn schon immer, und so begann er in der C-Jugend und kickte später dann bei den B- und A-Junioren.

Vom 4. November 2012 bis 29. Januar 2015 war er als Abteilungsleiter und Fußballobmann in der LSV tätig und wirkte auch in der Vorstandsarbeit mit. Als 2. Vorsitzender führte er den Verein vom 17. März 2006 bis 14. März 2008, vom 24. April 2009 bis 12. März 2010 zunächst kommissarisch und dann vom 12. März 2010 bis 20. April 2012 offiziell. In diesen Zeiten brachte er unter anderem nach der gescheiterten "Ehe" zwischen der LSV und dem Lüneburger SK die Fußballabteilung wieder in die richtige Spur. Seine Bandenwerbung neben dem A-Platz symbolisiert auch sein Engagement im Verein. Finanziell stattete er die Mannschaft mit Trikots aus.



Ein besonderes Highlight als ehrenamtliches Vereinsmitglied war der 29. Juni 2013. Anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums sorgte Frank Perschke als einer der Geschäftsführer von pmk-Pflegedienst in Lüneburg und Sponsor zusammen mit Martin Junk als Trainer der 1. Fußballherren für einen sportlichen Leckerbissen. Das Duo schaffte es, dass der damalige Drittligist VfL Osnabrück seine Visitenkarte bei der LSV abgab. Der lila-weiße Kultklub aus Niedersachsens viertgrößter Stadt verpasste 2013 nur knapp den Aufstieg in die zweite Liga. Dieser Tag blieb für Frank Perschke noch lange in Erinnerung. Das Ergebnis war nebensächlich. Mit den Profis auf Tuchfühlung zu gehen, hatte eine besondere Note.

Doch dann wechselte er den rund 500 Gramm schweren Fußball gegen einen etwa zwei Gramm leichten Zelluloidball. Frank Perschke trat am 2. August 2009 der Tischtennis-Abteilung bei. Das Tischtennisspielen erlernte der gebürtige Lüneburger beim MTV Treubund Lüneburg. Nachdem er sich aus der Fußballsparte allmählich zurückzog, fasste Frank Perschke den Entschluss, endgültig sich nur der Tischtennis-Sparte zu widmen. Heute spielt er in der 1. Herrenmannschaft (2. Bezirksklasse Lüneburg). Und da der Umgang mit dem kleinen weißen Ball sehr viel Spaß bereitet, wird er alle fünf Mannschaften als pmk-Geschäftsführer mit neuen Trikots und Trainingsanzügen ausstatten. Ein großzügiger Gönner, der seines Gleichen sucht.

Die Lüneburger SV kann stolz sein, ein solch verdientes Mitglied in ihren Reihen zu haben. Der Vorstand sagt: Danke, Frank !

Herzlicher Dank vom Rathaus-Chef

"Tag des Ehrenamtes 2009": Jens Burmester erhält Urkunde

Lüneburg. Mit einer Urkunde für sein ehrenamtliches Engagement wurde das langjährige LSV-Vorstandsmitglied Jens Burmester am "Tag des Ehrenamtes" (4. Dezember 2009) zusammen mit weiteren 65 Bürgern im Fürstensaal des Rathauses der Hansestadt Lüneburg von Oberbürgermeister Ulrich Mädge ausgezeichnet. In seiner Laudatio skizzierte der Rathaus-Chef die vielfältigen Aufgaben des 50-jährigen, der seit dem 1. August 1976 dem heute knapp 200 Mitglieder zählenden Klub angehört: Burmester ist seit 23. März 1990 Pressewart, als Schriftführer fungiert er seit 29. April 1994, zudem ist er seit 11. Mai 2000 Tischtennis-Abteilungsleiter, seit 15. März 2002 Sozialwart und seit 1. September 2008 Integrationsbeauftragter für die beiden Abteilungen Aerobic & Tanzen sowie Ringen.

Darüber hinaus war er zur Zeiten als noch bei der LSV gekickt wurde Stadionsprecher bei allen Heimspielen von 2001 bis zur Auflösung der Fußballsparte am 30. Juni 2008. Zudem erstellte der Geehrte 2009 für den Klub eine neue Homepage, die am 30. Juli online ging.

Während seiner aktiven Zeit spielte Jens Burmester von Beginn an in der Tischtennis-Sparte und nahm am Punktspielbetrieb des Tischtennis-Kreis-Verbandes teil, und zwar bis zu seinem letzten Spiel am 11. März 2005. Danach mußte er aus gesundheitlichen Gründen den Tischtennis-Schläger an den Nagel hängen.

Mädge würdigte stellvertretend für tausende Lüneburger Ehrenamtliche die 66 Bürger mit den Worten: "Ehrenamtliches Engagement ist keine Frage des Alters. Ich finde es großartig, was Sie alles Gutes und Hilfreiches tun." Zudem wurden vier Lüneburg-Medaillen vergeben.

maedge jens ehrung 2009

geehrte mit jens 2009

Niedersächsische Sportmedaille vom Innenminister

Die Urkunde und Medaille nahmen Vereinschef Manfred Schestak und sein Vize Frank Perschke (2006) vom Minister im Beisein des LSB-Präsidenten Dr. Wolf-Rüdiger Umbach (Königslutter) entgegen. "Wir sind für beispielhafte Vereinsarbeit mit dieser Medaille ausgezeichnet worden", freute sich Schestak, denn die Niedersächsische Sportmedaille ist die seit 1985 vergebene höchste Ehrung im zweitgrößten deutschen Bundesland für einen Verein. "Die ging erst einmal nach Lüneburg, und zwar an den MTV Treubund", erinnerte sich der Vorsitzende.

In seiner Laudatio würdigte Schünemann die LSV durch das jahrelange Bemühen bei der Integration von ausländischen Kindern und Jugendlichen sowie Aussiedler-Kindern und -Jugendlichen. Insgesamt sind 26 verschiedene Nationalitäten, unter anderem aus Kirgistan, Kasachstan, Dagestan, Burkina Faso, Jordanien, Saudi-Arabien, Libanon, Vietnam, Polen, Türkei oder Spanien im Klub vertreten. "Die fühlen sich hier wohl und sorgen für ein großes Gemeinschaftsgefühl. Es gibt überhaupt keine Probleme", betonte der 2. Vorsitzende Frank Perschke.

sportmedaille 2007 lsv

Von Antikes bis Spielzeug

1. LSV-Flohmarkt lockte leider nur wenige Besucher

jb Lüneburg. Petrus meinte es mit den Ausstellern gut, Lady Sunshine zeigte sich von ihrer besten Seite. Doch der 1. LSV-Flohmarkt (30. April 2011) auf dem großen Vereinsparkplatz, organisiert von der LSV-Schwimmtrainerin Britta Paketuris und ihrem Mann Frank, war nicht sehr zufriedenstellend. Der Grund: Ein Familienflohmarkt auf dem Behördenzentrum Ost (ehemalige Schlieffenkaserne) an der Bleckeder Landstraße in Lüneburg, nur knapp zweieinhalb Kilometer vom Vereinsgelände entfernt, zog viele vom LSV-Klubgelände ab. "Schade, wir haben Werbung über Werbung gemacht, hatten 24 Zusagen, nur ein Bruchteil war vor Ort. Wir wollen nicht meckern. Für den Anfang war es dennoch okay", stellte Britta Paketuris ein wenig wehmütig fest.

Die kleine Flohmarkt-Runde hatte es dennoch in sich: Ob Antikes, CDs, Kinderbekleidung, Decken, Tassen, Spielzeug, Wolle, Bücher, ein Holz-Tischfußball und vieles andere mehr lockte zwar nur wenige Besucher um das eine oder andere Schnäppchen zu schlagen, aber das super Wetter entschädigte wenigstens die Gemüter.

Eines steht aber jetzt fest: Es wird wieder einen Flohmarkt geben. "Wir lassen uns nicht unterkriegen. Jetzt erst recht", machte die LSV-Schwimmtrainerin deutlich.


Diese Ausstellerin ist erstmals dabei. Bruder und Schwester freuen sich auf Umsatz. Foto: jb

Die ersten Besucher treffen ein. Mutter und Tochter in "Kauflaune". Foto: jb

Marcel Paketuris (r.) hat sein Geschäft mit dem Kunden gemacht. Aufmerksamer
Beobachter: Vater Frank Paketuris. Foto: jb

 

Trauer um Fritz Siebers