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Blitzschlag machte alles zunichte

Dienstag, 12. Juni 1979 - ein Tag, der für die LSV unvergessen bleibt und alles auf den Kopf stellte: Ein Blitzschlag löschte in wenigen Minuten alles aus. Bis auf die Grundmauern brannte das Vereinsheim an den Sülzwiesen nieder. Gesamtschaden: ca. 50.000 DM. Brandursache: Blitzschlag, Brandstiftung oder ein Defekt an der Elektroanlage. Nach aufwendigen Recherchen wurde als Brandursache Blitzschlag festgestellt.

Durch das Feuer gingen wertvolle Aufzeichnungen, Dokumente, Bilder und Pokale für immer verloren.

 

Sportplatz Sülzwiesen - Anfang 1995 war Schluss

Der Sportplatz Sülzwiesen ist vielen langjährigen LSVern ein Inbegriff. Dort befand sich nicht nur das LSV-Vereinsheim, sondern auch die Spielstätte des Klubs. Von 1971 bis Ende 1994 war es die sportliche Heimat unseres Vereins. Die erste und zweite Fußball-Herrenmannschaft sowie einige Jugendteams trugen bis zur Winterpause 1994 / 1995 ihre Heimspiele dort aus. Versteckt hinter Bäumen und Buschwerk, von der Straße Am Schnellenberger Weg kaum zu erkennen, lag der Sportplatz mit dem kleinen Vereinsheim samt Versammlungsraum. Diese Idylle wurde von den Aktiven, Mitgliedern und Zuschauern sehr geschätzt. Jedes Wochenende pilgerten die zahlreichen treuen Fans auf die Sülzwiesen, um die LSV-Mannschaften lautstark zu unterstützen. Einer, der den Fußball lebte war der 1998 verstorbene Klaus Schmidt, in LSV-Kreisen besser als "Schmidi" bekannt, der mit seinen wie "Hinter Dich" und "Zieh"-Schlachtrufen glänzte. Kein Wunder, dass die 1. Herren in den neunziger Jahren hier fast kein Heimspiel verloren.

Auch gesellschaftlich und kulinarisch kam niemand zu kurz. In der warmen Jahreszeit genoss man auf der Terrasse seine Bratwurst oder pflückte frische Brombeeren direkt vom Busch. In den Wintermonaten wurde von den Vereinswirten Brigitte Gawermann und dem inzwischen verstorbenen Dieter Mammen (sein Rottweiler war neben dem Vereinsheim in einem Zwinger untergebracht und bewachte das Klubhaus. Da traute sich seinerzeit kein Fremder auf´s Gelände) frischer Grünkohl im Sportlerheim gekocht. Sollte der Grünkohl mal ausgegangen sein, so besorgte man sich von der damaligen benachbarten Gaststätte "Auf der Höhe" (Inh. G. Haseloff) halbe Hähnchen. Eine weitere Anlaufstelle war die Gaststätte "Im Tiefen Tal", in der Heike Eschen die LSVer bewirtete.

Fans und Mitglieder genossen die Zeit auf den Sülzwiesen. Anfang 1995 war Schluss, der Umzug in den Stadtteil Neu Hagen wurde umgesetzt. Und am 1. August 1995 erfolgte die offizielle Eröffnung des Vereinsheimes an der Schützenstraße 31.